Fußball-Kreisliga A Coesfeld: Schöppingen verhindert Direktabstieg
ASC-Kicker dürfen nachsitzen

Schöppingen -

Als Schiedsrichter Markus Lanfer (Billerbeck) am Sonntag um 16.47 Uhr die Kreisliga A-Partie zwischen dem ASC Schöppingen und Arminia Appelhülsen abpfiff, lagen sich die Spieler von Trainer Nenad Vukajlovic in den Armen. Was war passiert?

Sonntag, 09.06.2013, 20:06 Uhr

Der ASC Schöppingen kämpfte und jubelte: An Einsatz mangelte es den Grün-Weißen nicht. Mit dem Sieg über Appelhülsen schafften die Schöppinger den Sprung in eine Dreier-Relegationsrunde. 
Der ASC Schöppingen kämpfte und jubelte: An Einsatz mangelte es den Grün-Weißen nicht. Mit dem Sieg über Appelhülsen schafften die Schöppinger den Sprung in eine Dreier-Relegationsrunde.  Foto: Marco Steinbrenner

Die Grün-Weißen, als Schlusslicht gegen den Vorletzten in die Partie gegangen, setzten sich mit 2:1 (1:0) durch und schossen die Gäste in Richtung Kreisliga B.

Die ASC-Kicker selbst müssen nachsitzen, denn durch den Erfolg wurde mit Adler Buldern II (1:1 bei Brukteria Rorup) und der DJK Rödder (0:1 gegen SW Holtwick) nach Punkten gleichgezogen. In der Dreier-Relegation müssen die Vechtestädter nun zunächst am Mittwoch (12. Juni) um 19 Uhr in Lette gegen die DJK Rödder antreten. Nur drei Tage später (15. Juni) findet auf der Platzanlage der SG Coesfeld 06 der Vergleich mit Adler Buldern statt. Der Anstoß erfolgt um 17 Uhr. Vorwärts Hiddingsel ist Ausrichter der dritten Partie zwischen den Teams aus Rödder und Buldern am 18. Juni um 19 Uhr.

Der Gesamtsieger bleibt in der Kreisliga A, der Zweite trifft in einem weiteren Entscheidungsspiel auf den B-Liga-Vizemeister (Verlierer der Partie zwischen den punktgleichen Erst- und Zweitplatzierten SG Coesfeld 06 II sowie GW Hausdülmen), der Dritte steigt in die Kreisliga B ab.

„Durch den Sieg heute hat sich bei uns neue Euphorie entwickelt, die wir natürlich nun in die nächsten Partien mitnehmen werden“, freute sich Vukajlovic . Allerdings übersah der ASC-Coach nicht, dass die Begegnung aufgrund der Spielanteile und Torchancen durchaus auch unentschieden hätte ausgehen können - wenn nicht sogar müssen.

Oliver Temelkov brachte die Gastgeber durch einen gekonnt verwandelten 25 Meter-Freistoß in Führung (27.). Der eingewechselte Sorin Pavel erhöhte kurz nach seiner Einwechslung auf 2:0 (67.). Den Arminen, die in der Rückrunde nicht ein Spiel gewannen, gelang durch Thorben Geers durch einen gezielten Distanzschuss in der 70. Minute nur noch der 1:2-Anschlusstreffer. Bei weiteren Möglichkeiten der Gäste durch Dimitrij Martel (34./75.) hatten die Gastgeber das notwendige Quäntchen Glück auf ihrer Seite.

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