Fortuna Gronau und Vorwärts Epe spielen in der Bezirksliga Staffel 11
Fahrten bis ins Ruhrgebiet

Gronau -

Die Entfernungen wären wohl kürzer gewesen. Aber Fortuna Gronau und Vorwärts Epe jammern nach der Staffeleinteilung nicht. Die WN holten erste Reaktionen ein.

Freitag, 12.07.2013, 13:07 Uhr

André Bügener glaubt, dass Vorwärts Epe auch in der Staffel 11 oben mitmischen kann.
André Bügener glaubt, dass Vorwärts Epe auch in der Staffel 11 oben mitmischen kann. Foto: aho

Vorwärts Epe und Fortuna Gronau bleiben Fahrten bis ins Ruhrgebiet nicht erspart. Die beiden Vereine spielen in der Saison 2013/14 in der Bezirksliga-Staffel 11 - ihr Wunsch auf Versetzung in die Staffel 12 erfüllte sich nicht.

Andreas Eckrath (Fortuna Gronau) und André Bügener (Vorwärts Epe) hatten für eine Umgruppierung in die Staffel 12 (Raum Rheine/Münster) plädiert und auf kürzere Fahrten gehofft.

In der Staffel 11 treffen die beiden Gronauer Fußball-Bezirksligisten ab dem 18. August auf folgende Kontrahenten: TSG Dülmen, Westfalia Gemen, SF Merfeld, SC Schaffrath, VfB Hüls II, SV Gescher, VfL Reken, RC Borken Hoxfeld, ASV Ellewick, TuS Haltern II, TuS Gahlen, BVH Dorsten, SV Lippramsdorf, SV RW Deuten und SSV Buer 07/28.

Von den 17 Mannschaften werden im Sommer 2014 vier in die A-Liga absteigen.

„Wie in den vergangenen Jahren hat der VFA auch dieses Mal versucht, die Wünsche der Vereine bestmöglich zu berücksichtigen“, wird der Vorsitzende Reinhold Spohn in einer Pressemitteilung des Verbandes zitiert. Angesichts von zwölf Bezirksliga-, vier Landesliga- und zwei Westfalenliga-Staffeln allein bei den Herren-Mannschaften sei dies vor jedem Saisonbeginn eine große Herausforderung, teilte der Herner Funktionär mit. Mithilfe mehrerer quadratmetergroßen Karten Westfalens wurden Vereine und Staffeln geografisch abgesteckt. „An die Grenzfälle sind wir sehr sensibel herangegangen, sodass wir hoffentlich für alle Vereine eine zufriedenstellende Lösung präsentieren können“, so Spohn nach der Sitzung am Donnerstagabend.

In einer ersten Reaktion nahm Fortunas Seniorenobmann Andreas Eckrath die Entscheidung ohne Murren an. „Wir wollten unbedingt den Aufstieg in die Bezirksliga , jetzt nehmen wir auch die Herausforderung der Bezirksliga 11 an“, erklärte er. „Die Bezirksliga 12 wäre uns lieber gewesen aufgrund der Entfernungen, aber nichtsdestotrotz freuen wir uns auf die kommende Saison. Wir lernen ein paar neue Plätze, Vereine und Gegenden kennen.“ Eckrath glaubt auch nicht, dass die Anhänger die Fahrten scheuen werden: „So wie ich unseren Verein kenne, werden wir unsere Mannschaft auch auf weiter entfernt gelegenen Plätzen tatkräftig unterstützen.“

„Schade“, sagte Vorwärts Epes Geschäftsführer Andre Bügener. Doch freut er sich auch auf die weitere Zusammenarbeit mit Staffelleiter Gerhard Rühlow. „Sicherlich hätten wir in der Staffel 12 einige Euros gespart, die Fahrten wären vermutlich hier und da auch angenehmer gewesen“, sagte Bügener. „Sicherlich unstrittig ist, dass seit der Neugliederung zumindest die Staffel 11 spielerisch um einiges besser geworden ist. Ich denke aber, wir können mit der jetzigen Mannschaft und dem Trainerteam in beiden Ligen oben mitmischen. Somit ist es letztendlich nicht entscheidend, in welcher Liga wir spielen.“

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