Fußball-Kreisliga A Lüdinghausen
BWO vertraut auf die eigenen Kräfte

Ottmarsbocholt -

Mit einem fast unveränderten Kader geht Blau-Weiß Ottmarsbocholt in die neue Saison. Auch das Saisonziel ist beinahe das der Vorsaison.

Dienstag, 23.07.2013, 17:07 Uhr

Neuzugang Felix Schlüter von den blau-weißen A-Junioren wird von Coach Ralf Bülskämper (r.) und Co-Trainer Niels Müller in die Mitte genommen.
Neuzugang Felix Schlüter von den blau-weißen A-Junioren wird von Coach Ralf Bülskämper (r.) und Co-Trainer Niels Müller in die Mitte genommen. Foto: chh

Wo anderorts viele neue Gesichter auf die heimischen Fußballfans warten, ist bei Blau-Weiß Ottmarsbocholt das große Kommen und Gehen ausgeblieben. Der Kreisligist steht auch in der nächsten Saison für Kontinuität – die Abgänge werden überwiegend aus den eigenen Reihen ersetzt.

Drei der vier Spieler, die den Verein verlassen, haben ihre Karriere beendet. Neben Torwart Hendrik Erkmann haben Dirk und Marc Schulze Becking die Fußballschuhe an den Nagel gehängt, während Nils Wierling nach Freiburg geht. Hannes Arnschink fehlt dem Trainergespann Ralf Bülskämper und Niels Müller für ein Jahr, da es den Spieler nach Ghana zieht.

„Mit Stephan Bassendorf, Thomas Beutel und Karsten Kallwey kehren drei Spieler zurück, die länger pausieren mussten“, sagt Bülskämper. Dazu stößt Stürmer Felix Schlüter aus dem eigenen Nachwuchs dazu. „Das ist eben unsere Philosophie, mit vielen Jungs aus Ottmarsbocholt zu spielen – auch wenn wir uns mal ein, zwei Jahre gedulden müssen, bis neue Spieler aus der Jugend nachkommen.“

Eine Ausnahme bildet Kai Knop, der den langjährigen Schnapper Erkmann ersetzt. Knop zieht es aus der Nähe von Hamburg nach Ottmarsbocholt und hatte sich selbst an den Verein gewandt. Zuletzt spielte er für den Bezirksligisten TSV Elstorf. Der Schlussmann müsse sich schnell an das neue Umfeld gewöhnen, so Bülskämper: „Er wird erst ab Mitte August endgültig zur Mannschaft stoßen. In der Vorbereitung ist er aber schon an den Wochenenden mit dabei.“

Neben dem Kader haben sich auch die Ansprüche nicht groß verändert: Nach Platz sechs in der Vorsaison peilt der Trainer den fünften Rang an. Einen Wunsch hat der 40-Jährige dann aber doch: „Wir haben eine ordentliche Saison gespielt und gegen die Topmannschaften oft gut ausgesehen. Nun sollten wir aber nicht mehr so viele Punkte gegen die schwächeren Teams verschenken.“

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