ESV Münster
Eisenbahner voller Vorfreude

Was mussten die Eisenbahner in der vergangenen Spielzeit nicht alles für Entbehrungen hinnehmen. Die komplette Rückserie fand quasi auf fremdem Geläuf statt, da das eigene Stadion an der Siemensstraße runderneuert wird. Die Bauphase ist in vollem Gange. So musste schon mal der eigene Ascheplatz als Ausweichmöglichkeit herhalten oder der Kunstrasenplatz in Hiltrup-Süd. Teilweise wurde sogar auf das Heimspielrecht verzichtet und auf dem Areal des Kontrahenten gespielt.

Montag, 12.08.2013, 14:08 Uhr

ESV Münster: (hinten von links)
ESV Münster: (hinten von links) Foto: René Penno

„Ja, uns wurden viele Steine in den Weg gelegt. Aber irgendwie überwog die ganze Zeit die Vorfreude auf die neue Anlage“, so Trainer Ralf Speer , der sich mit seinen Jungs und den Fans weiter in Geduld üben muss. Erst in der Spielzeit 2014/15 wird der Platz freigegeben. „Eine zusätzliche Motivation für die neue Saison“, nimmt es Speer gelassen. Zumindest ist eines gesichert: Knapp ein Jahr lang schlägt der Club seine Zelte für die Heimspiele nun an der Coburg auf.

Damit wird der Blick ausschließlich nach vorn gerichtet. Das Ziel lautet: Qualifikation für die eingleisige Kreisliga A. „Wir müssen aber an einigen Stellschrauben drehen“, weiß Speer. Eine davon ist die Viererkette, die der 51-Jährige im Vorjahr eingeführt hatte. „Klar gab es viele anfängliche Probleme. Aber wir haben uns da durchgebissen. Hier und da müssen wir jetzt am Feinschliff arbeiten, und dann sind wir bereit.“

Veränderungen im Kader gab es kaum. Und das registriert Speer durchaus mit Wohlwollen. „Wir sind eine eingespielte Truppe.“ Verlassen hat den ESV lediglich Julian Franke , den es zu Borussia Münster zog. Einziger Zugang ist Tormann Sebastian Plesse, der SW Münster den Rücken kehrte. Und das war’s auch schon. Wer Qualität hat, muss nicht zusätzlich seinen Kader aufblähen. So oder ähnlich scheint die Devise beim ESV zu lauten.

Nach rund fünf Wochen Vorbereitung steht die Elf von Ralf Speer nun in den Startlöchern. „Wenn wir Ehrgeiz entwickeln und taktisch unsere Linie durchziehen, werden wir richtig stark sein“, gibt sich der Coach selbstbewusst. Kein Wunder, die Schlüsselpositionen sind top besetzt. Vor allem im Angriff kann Speer mit dem erfahrenen Jürgen Nordhoff mit einem echten Pfund wuchern. 

WN-Prognose:Die Eisenbahner werden Fünfter und schaffen die Qualifikation für die eingleisige Kreisliga A.

ESV Münster, Saison 2013/14

ESV Münster, Saison 2013/14 Foto: Grafik

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/1841721?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F192%2F1794619%2F1952963%2F
Nachrichten-Ticker