Kreisliga A: SW Lienen verliert mit 2:4 und bleibt weiter ohne Punkt 
VfL triumphiert im Derby

Tecklenburger Land -

SW Lienen geht schweren Zeiten entgegen. Mit 2:4 mussten sich die Schwarz-Weißen gestern im Nachbarschaftsderby gegen den VfL Ladbergen geschlagen geben, der damit seinen ersten Saisonsieg feierte. Weiter in guter Form befindet sich der SC Preußen Lengerich. Gestern fuhr die Mannschaft des Trainergespanns Christian Hebbeler und Michael Bürgel einen ungefährdeten 3:1-sieg gegen SW Esch ein und übernahm damit die Tabellenspitze.

Sonntag, 29.09.2013, 20:09 Uhr

Niklas Cirkovic stürmte durch einen 3:1-sieg über sW Esch mit Preußen Lengerich an die Tabellenspitze.
Niklas Cirkovic stürmte durch einen 3:1-sieg über sW Esch mit Preußen Lengerich an die Tabellenspitze. Foto: Alfred Stegemann

SW Lienen geht schweren Zeiten entgegen. Mit 2:4 mussten sich die Schwarz-Weißen gestern im Nachbarschaftsderby gegen den VfL Ladbergen geschlagen geben, der damit seinen ersten Saisonsieg feierte. Weiter in guter Form befindet sich der SC Preußen Lengerich . Gestern fuhr die Mannschaft des Trainergespanns Christian Hebbeler und Michael Bürgel einen ungefährdeten 3:1-sieg gegen SW Esch ein und übernahm damit die Tabellenspitze. Bereits vorgezogen wurde die Partie zwischen Stella Bevergern und dem SC Dörenthe. Die Gäste entschieden das Duell mit 2:1 für sich. Seinen Negativlauf gestoppt hat Aufsteiger SV Uffeln, der im Aufsteigerduell in Halen immerhin ein 3:3 holte.

Hoch her ging es phasenweise im Derby zwischen VfL Ladbergen und SW Lienen.

Hoch her ging es phasenweise im Derby zwischen VfL Ladbergen und SW Lienen. Foto: Alfred Stegemann

VfL Ladbergen -

SW Lienen 4:2 (2:1)

Während der VfL nach dem Erfolg im Kellerduell vorerst durchatmen kann, brechen für Lienen harte Zeiten an. Dabei zeigten die Gäste erneut Moral, glichen nach einem 0:2-Rückstand (Tore durch Alexander Heinemann und Flamur Zeqiri) durch Louis Haverkamp und Dennis Biesler zum zwischenzeitlichen 2:2 aus. Am Ende wurde den Schwarz-Weißen jedoch ihre Defensivschwäche zum Verhängnis. Der eingewechselte Daniel Kemper sowie Bastian Oertel schossen die Ladberger zum wichtigen Dreier.

SW Lienen leidet ohnehin unter großen Personalsorgen. Kurzfristig fiel auch noch Kapitän Tim Sundermann aus. Dennoch zeigte sich die von Interimstrainer Hendrik Schrecke eingestellte Mannschaft formverbessert. Allerdings leisteten sich die Gäste wieder einige haarsträubende Abwehrfehler, die der VfL eiskalt ausnutzte und sogar höher als 2:0 hätte führen können. So wurde es nach dem Ausgleich spannend und hektisch. Als nach einer Tätlichkeit eines Ladberger Spielers die Rote Karte ausblieb und die Hausherren wenig später in Führung gingen, kochten die Emotionen hoch. „Der Schiedsrichter war der schlechteste Mann auf dem Feld“, schimpfte SWL-Betreuer Jan-Hendrik Hanken. Als in der Schlussphase auch noch Keeper Mathias Thomelcik nach einem nicht geahndeten Foul an ihm wegen Meckerns die Rote Karte sah, fühlten sich die Lienener endgültig benachteiligt. Ladbergens Interimscoach Melchers war´s egal. Er freute sich über den ersten Saisonsieg, „der für uns auf jeden Fall auch verdient ist“.

Tore: 1:0 Heinemann (20.), 2:0 Zeciri (37.), 2:1 Haverkamp (45.), 2:2 Biesler (55.), 3:2 Kemper (65.), 4:2 Oertel (70.). Rote Karte: Mathias Thomelcik (88. Lienen, wegen Meckerns)

Preußen Lengerich -

SW Esch 3:1 (1:0)

Der SC Preußen Lengerich ist neuer Spitzenreiter der Kreisliga A. Gestern bezwangen die Preußen Schwarz-Weiß Esch hochverdient mit 3:1 (1:0) und zogen somit am bisherigen Tabellenführer ISV (3:3 in Laggenbeck) vorbei. Von der ersten Minute an ließen die Hausherren keine Zweifel daran aufkommen, wer Herr im Hause ist. Gegen die extrem tief stehenden Püsselbürener waren die Preußen drückend überlegen und erspielten sich einige Möglichkeiten. Es dauerte jedoch bis zur 39. Minute, ehe Robin Surmann nach einer Kombination über Reinhold Homm und Aytac Kara überlegt zum 1:0-Pausenstand verwandelte.

Auch in Durchgang zwei änderte sich nichts an der Überlegenheit der Gastgeber, die Preußen agierten sogar noch dominanter. „Wir hatten ein deutliches Übergewicht, haben uns sicherlich sechs oder sieben dicke Möglichkeiten herausgespielt“, sah auch Christian Hebbeler aus dem Trainergespann der Lengericher eine hochüberlegene Preußen-Elf. Kevin Wolff (55.) und Martin Fleige (60.) erhöhten binnen fünf Minuten auf 3:0, die Platzherren verpassten in der Folge, den Vorsprung auszubauen. „Wir hätten deutlich höher gewinnen müssen. Wie schon in den vergangenen Wochen haben wir viele klare Chancen ausgelassen“, haderte Hebbeler der mangelnden Kaltschnäuzigkeit seiner Akteure. Die Gäste aus Esch kamen durch Daniel Kitroschat immerhin noch zum 1:3-Ehrentreffer (72.), für einen Punktgewinn kamen sie aber nie infrage. „Ein absolut verdienter Erfolg“, lautete das Fazit Hebbelers.

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