Kreisliga A: Verdienter 1:0-Erfolg bei der ISV
SC Preußen siegt im Spitzenspiel

Tecklenburger Land -

Der TuS Recke hat seine beeindruckende Erfolgsserie weiter in der Kreisliga A ausgebaut. Am Donnerstagnachmittag bezwang die Stelthove-Elf Stella Bevergern deutlich mit 6:1 und blieb im 21. Spiel in Serie unbesiegt. Im absoluten Topspiel feierte Preußen Lengerich einen wichtigen 2:1-Sieg bei der ISV. SW Lienen bleibt dagegen weiter sieglos. Am Donnerstag unterlag die Mannschaft gegen Cheruskia Laggenbeck mit 0:3. Der VfL Ladbergen ging mit 0:4 bei Falke Saerbeck unter

Donnerstag, 03.10.2013, 19:10 Uhr

Nicht ins Straucheln kamen Marcel Schevemann (rechts) und der SC Preußen im Gipfeltreffer der Kreisliga A. Langerich blieb mit 1:0 siegreich.
Nicht ins Straucheln kamen Marcel Schevemann (rechts) und der SC Preußen im Gipfeltreffer der Kreisliga A. Langerich blieb mit 1:0 siegreich. Foto: Tobias Mönninghoff

Der TuS Recke hat seine beeindruckende Erfolgsserie weiter in der Kreisliga A ausgebaut. Am Donnerstagnachmittag bezwang die Stelthove-Elf Stella Bevergern deutlich mit 6:1 und blieb im 21. Spiel in Serie unbesiegt. Im absoluten Topspiel feierte Preußen Lengerich einen wichtigen 2:1-Sieg bei der ISV. SW Lienen bleibt dagegen weiter sieglos. Am Donnerstag unterlag die Mannschaft gegen Cheruskia Laggenbeck mit 0:3. Der VfL Ladbergen ging mit 0:4 bei Falke Saerbeck unter.

Ibbenbürener SV -

Preußen lengerich 1:2

Die ISV hat die Chance verpasst den Abwärtstrend der vergangenen Wochen zu stoppen. Die Lürwer-Elf blieb somit im dritten Spiel in Serie sieglos. In der Tabelle bleiben die Preußen Spitzenreiter, haben aktuell vier Zähler mehr auf der Habenseite als die Ibbenbürener. Wie schon am vergangenen Wochenende gegen Laggenbeck hatten die Ibbenbürener große Mühe ins Spiel zu finden. Die Viererkette der Preußen stand sicher, zahlreiche Fehlpässe und Ungenauigkeiten prägten den Offensivauftritt der Gastgeber. Ein kapitaler Fehler von ISV-Keeper Yannik Feldmann lud die Gäste dann zur Führung ein. Feldmann hatte das Leder in der Hand, legte es sich zum Abschlag vor die Füße, traf jedoch SCP-Angreifer Martin Fleige, das Leder senkte sich in hohem Bogen ins Gehäuse. „Ein Geschenk“, ärgerte sich Ibbenbürens Trainer Florian Lürwer. Der Treffer gab den Lengerichern zusätzliches Selbstvertrauen, der Gast hatte die Partie fest im Griff. Mitte des ersten Durchgangs hätten die Preußen nachlegen müssen, doch Kevin Wolff und Martin Fleige scheiterten freistehend am nun glänzend reagierenden Feldmann. Von der ISV war wenig zu sehen, bis zur 40. Minute. Die Gäste vertändelten das Leder an der Seitenlinie, Oral Dogru zog aus zehn Metern trocken ab und glich zum schmeichelhaften 1:1 aus. Der Glaube an die eigene Stärke schien bei den Hausherren nun wieder da zu sein, nach dem Seitenwechsel waren die Ibbenbürener die bessere Elf. „Wir haben die Partie klar dominiert, waren aber im Passspiel viel zu schlampig“, sah Lürwer einige gute Gelegenheiten, die nicht konsequent zu Ende gespielt wurden. Klare Möglichkeiten blieben Mangelware, einzig Sebastian Wellmeyer per Drop-Kick und Janis Schneider mit einem missglückten Schuss aus 16 Metern sorgten für ein wenig Torgefahr. Da auch die Preußen sich kaum noch Zwingendes erspielten, deutete alles auf ein 1:1-Remis hin – bis zur 84. Minute. Nach einem eigenen Freistoß wurde die ISV ausgekontert, Kevin Wolff netzte zum umjubelten 2:1-Siegtreffer für die Gäste ein. „Natürlich total enttäuschend, aber wenn wir so weitermachen werden wir wieder Spiele gewinnen“, ist Lürwer von Resignation weit entfernt.

Tore: 0:1 Fleige (13.), 1:1 Dogru (40.), 1:2 Wolff (84.).

Falke Saerbeck –

VfL Ladbergen 4:0 (2:0)

Die Falken haben ihren Aufwärtstrend fortgesetzt und sich in der Tabelle weiter vorgearbeitet. Mann des Tages beim 4:0-Erfolg gegen das Kellerkind aus Ladbergen war Fabia Erber, der drei Mal einnetzte. In der 7. Minute traf er zum 1:0, noch vor der Pause verwandelte er einen Foulelfmeter zum 2:0. In Durchgang Zwei legten Erber und Stallfort zum verdienten 4:0 nach.

Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Erber (7., 42., Foulelfmeter, 63.), 4:0 Stallfort (84.).

Erneut deutlich mit 0:3 musste sich SW Lienen (schwarze Trikots) am Donnerstag gegen Cheruskia Laggenbeck geschlagen geben.

Erneut deutlich mit 0:3 musste sich SW Lienen (schwarze Trikots) am Donnerstag gegen Cheruskia Laggenbeck geschlagen geben. Foto: Alfred Stegemann

Schwarz-Weiß Lienen –

Ch. Laggenbeck 0:3 (0:0)

Lange Zeit taten sich die Cherusker beim punktlosen Schlusslicht schwer. „Wir haben nicht die Einstellung der vergangenen Partien gezeigt, Lienen hat das sehr clever gemacht und tief gestanden.“ Vor der Pause hatten die Laggenbecker nur eine echte Möglichkeit, die Marvin Schwarzer nach 30 Minuten vergab. Viel Glück hatte der Gast, als Dennis Biesler für die Schwarz-Weißen nach einem Konter nur den Pfosten traf, „da hätten wir durchaus zurücklegen können.“ Auch nach der Pause hatte die Becker-Elf Mühe mit dem Schlusslicht, durfte nach 66 Minuten aber doch jubeln. Der eingewechselte Lars Bosse traf bei seinem Comeback zum 1:0, Sebastian Tanner und Marvin Schwarzer legten zum 3:0 nach. „Wir haben viele Fehler im Spielaufbau gemacht, am Ende aber verdient gewonnen“, lautete das Fazit des Gästetrainers Heiko Becker. SW Lienen zeigte sich stark verbessert, vor allem die Defensive stand bis zum ersten Gegentor weitaus stabiler als in den Vorwochen.

Tore: 0:1 Bosse (66.), 0:2 Tanner (78.), 0:3 Schwarzer (90.+1).

Schwarz-Weiß Esch –

Westf. Hopsten 3:2 (1:1)

Die Püsselbürener erwischten einen Blitzstart, bereits in der ersten Minute traf Andre Jostmeier zum 1:0. Bis zur 30. Minute dominierte Esch die Partie, traf unter anderem nur den Innenpfosten. Nach einer halben Stunde wurde Hopsten stärker. Nicolas Üffing glich noch vor der Pause aus, zehn Minuten nach Wiederanpfiff sorgte Jens Spinneker für die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung. Nach dem Rückstand besannen sich die Hausherren auf ihre Stärken, drehten die Partie mit einem Doppelschlag erneut. Thilo Lindemann und Routinier Bastian Blankemeyer trafen zum 3:2-Endstand für die Fremann-Elf.

Tore: 1:0 Jostmeier (1.), 1:1 Üffing (40.), 1:2 Spinneker (55.), 2:2 Lindemann (70.), 3:2 Blankemeyer (72.).

TuS Recke –

St. Bevergern 6:1 (2:0)

Reckes Trainer Michael Stelthove war nach dem Schlusspfiff zufrieden: „Das war eine richtig starke Leistung von uns. Wir haben hervorragend kombiniert und uns sehr viele Chancen herausgespielt.“ Von Beginn an erzeugte der TuS mächtig Druck, die Gäste kamen kaum zur Entfaltung. Tim Eßlage erzielte in der 21. Minute mit einem sehenswerten Lupfer das 1:0, Rene Heeke legte kurz darauf zum 2:0 nach. In der Folge war Recke klar besser, Bevergern kam nie für einen Punktgewinn in Frage. Als Jannis Kordsmeyer nach 75 Minuten zum 1:3 für Stella traf keimte noch einmal kurz Hoffnung auf, doch Tim Eßlage antwortete prompt mit seinem zweiten Treffer.

Tore: 1:0 Eßlage (21.), 2:0 Heeke (24.), 3:0 Büchter (56.), 3:1 Kordsmeyer (75.), 4:1 Eßlage (77.), 5:1 Feldmann (84.), 6:1 Bruns (90.).

SC Dörenthe –

SC Halen 2:3 (0:1)

Dörenthes Trainer Dieter Klaas sah einen enttäuschenden Auftritt seiner Mannen, war davon aber nicht überrascht. „Ich habe das nach der schwachen Trainingsbeteiligung erwartet, ich hoffe jetzt geht ein Ruck durch die Truppe.“ Zu allem Überfluss sah auch noch Stefan Sackarndt in der 50. Minute nach einer Tätlichkeit die Rote Karte. Zwar wehrte sich der DSC in Unterzahl und glich kurz vor dem Ende sogar zum 1:1 aus, doch im direkten Gegenzug brachte Stefan Bettien seine Farben wieder auf die Siegerstraße.

Tore: 0:1 Bettien (44.), 1:1 Meyer (88., Foulelfmeter), 1:2 Bettien (89.), 1:3 Bülte (90.), 2:3 Knüppe (90.+4, Handelfmeter).

SV Uffeln –

E. Mettingen 0:7 (0:5)

Mettingens Trainer Lars Kenkel erlebte einen entspannten Nachmittag. Gegen den stark ersatzgeschwächten Aufsteiger brachten Florian Otte und Konstantin Volk die Eintracht schon in den ersten Minuten auf die Siegerstraße. Der Aufsteiger wirkte in der Folge vor allem defensiv äußerst unsicher, bereits zur Pause führte die Kenkel-Elf mit 5:0.

Tore: 0:1 Otte (6.), 0:2 Volk (9.), 0:3, 0:4 Jansson (19., 42.), 0:5 Otte (44.), 0:6 Post (49.), 0:7 Schulte (55.).

SV Halverde –

SC Hörstel 0:3 (0:1)

Hörstels Trainer Bruno Kitroschat sah vor allem in den ersten 45 Minuten eine zerfahrene Auseinandersetzung ohne große Höhepunkte. Einzig in der 17. Minute deuteten die Gäste ihr spielerisches Potential an, nach einem herrlichen Spielzug über fünf Stationen vollendete Patrick Schoo zum 1:0. Trotz der Führung gelang es Hörstel nicht die Begegnung zu beruhigen. Erst in der 80. Minute erlöste Fabian Muthulingam seine Farben mit dem 2:0, kurz darauf legte Albert Gashi zum Endstand nach.

Tore: 0:1 Schoo (17.), 0:2 Muthulingam (80.), 0:3 Gashi (85.).

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