Heiden empfängt Borghorst
Torfestival im Spitzenspiel?

Borghorst -

Kribbeln unter den Fingernägeln, besondere Anspannung, große Vorfreude? Immerhin steht das Spitzenspiel zwischen Viktoria Heiden und Preußen Borghorst an. „Ganz ehrlich? Nicht wirklich.“ Für bedeutend anders als die anderen Ligaspiele hält Roland Westers das Duell zwischen dem Ersten und dem Zweiten am Sonntag (Anstoß 15 Uhr) nicht. „Es geht auch nur um drei Punkte.“

Freitag, 25.10.2013, 16:10 Uhr

Neben den vier Langzeitverletzten fallen Lars Brechler (l.), Henrik Wilmsbäumer und vielleicht David Marx aus.
Neben den vier Langzeitverletzten fallen Lars Brechler (l.), Henrik Wilmsbäumer und vielleicht David Marx aus. Foto: vera

Kribbeln unter den Fingernägeln , besondere Anspannung, große Vorfreude? Immerhin steht das Spitzenspiel zwischen Viktoria Heiden und Preußen Borghorst an. „Ganz ehrlich? Nicht wirklich.“ Für bedeutend anders als die anderen Ligaspiele hält Roland Westers das Duell zwischen dem Ersten und dem Zweiten am Sonntag (Anstoß 15 Uhr) nicht. „Es geht auch nur um drei Punkte. Wenn wir jetzt schon vier, fünf Spieltage vor Schluss wären, wäre das anders.“

Einen Sieg würden die Preußen trotzdem gerne einfahren. Ziemlich unwahrscheinlich ist auf jeden Fall ein Unentschieden, obwohl das bei Spitzenspiel nicht unüblich ist. Aber die Borghorster haben nicht nur in dieser Spielzeit noch nicht remis gespielt, es gibt noch eine erstaunlichere Statistik. „Von den rund 60 Spielen seit ich in Borghorst bin, haben wir keine fünf Unentschieden geholt“, berichtet Westers. „Dabei fordere ich nicht, dass wir immer mit aller Macht nach vorne spielen.“

Genug Qualität haben die Preußen in der Offensive aber um mutig zu spielen. Aber auch die Viktoria hat vorne einiges zu bieten. Markus Seyer und Lars Katemann sind brandgefährlich. „Katemanns Einwürfe sind noch gefährlicher als Ecken“, weiß Westers. „Das sind mehr Einschüsse.“ Aufpassen muss der SCP, aber auswärts präsentierten sich die Borghorster in dieser Saison gut.

Aber auswärts in Heiden? Da war doch was. . . Zumindest die Beteiligten dürften das letzte Aufeinandertreffen nicht so schnell vergessen haben. Mit 6:5 gewannen die Preußen damals eine verrückte Partie. Eine Wiederholung hält Westers gar nicht für so unvorstellbar: „Das Spiel endet wahrscheinlich eher wieder so als mit 0:0.“

Es geht nur um drei Punkte.

Roland Westers
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