GW Nottuln verpflichtet den ehemaligen Coach erneut für die U23
Markus Lindner ist zurück

Nottuln -

Am Freitagvormittag ließ die Fußballabteilung von GW Nottuln die Katze aus dem Sack: Markus Lindner, der beim Ligakonkurrenten SG Coesfeld 06 nach über fünfjähriger Zusammenarbeit im Oktober freigestellt worden war, kehrt zu den Grün-Weißen zurück.

Freitag, 10.01.2014, 00:01 Uhr

Alles in Ordnung! Markus Lindner, ehemaliger U23-Trainer von GW Nottuln, steigt im Sommer wieder bei den Grün-Weißen ein und übernimmt erneut die zweite Mannschaft in der Kreisliga A.
Alles in Ordnung! Markus Lindner, ehemaliger U23-Trainer von GW Nottuln, steigt im Sommer wieder bei den Grün-Weißen ein und übernimmt erneut die zweite Mannschaft in der Kreisliga A. Foto: Johannes Oetz

Im Sommer übernimmt der inzwischen 41-Jährige wieder die U23-Mannschaft von GW Nottuln in der Kreisliga A. Dieses Team hatte er schon vor seinem Wechsel in die Kreisstadt betreut. Außerdem gab die Fußballabteilung bekannt, dass Niels Hakenes neuer Koordinator für den Bereich Leistungssport wird (siehe weiteren Bericht). Vor wenigen Wochen war außerdem bereits bekannt geworden, dass der jetzige U23-Übungsleiter Dirk Altkrüger nach dieser Saison Marcus Feldkamp bei der Erstvertretung als verantwortlicher Trainer ablösen wird.

„Wir sind uns sicher, dass dieses Team einen wesentlichen Beitrag dazu leisten wird, unserem Anspruch gerecht zu werden, allen Jugendlichen den Fußball als Breiten- und Leistungssport in unserem Verein zu ermöglichen“, erklärte Ulrich Leiendecker, Abteilungsleiter Fußball bei den Grün-Weißen, in einer Presseinformation.

„Ich bin stolz darauf, dass ich bei GW Nottuln wieder einsteigen darf“, sagte Markus Lindner im Gespräch mit den Westfälischen Nachrichten, die bereits im Dezember spekuliert hatten, dass der C-Lizenz-Trainer wohl ein heißer Kandidat für die Altkrüger-Nachfolge bei der zweiten Nottulner Mannschaft sei. Grund für diese Annahme war auch, dass der Schalke-Anhänger, der inzwischen in Darfeld lebt, wiederholt im Baumberge-Stadion gesichtet worden war.

Nach der Spielzeit 2008/09 hatten sich die Wege von Markus Lindner und GW Nottuln getrennt. Der Abschied des Coaches verlief nicht ganz geräuschlos, da ihm mit Michael Schlichtmann und Marius Wiethölter zwei Leistungsträger zur SG folgten. Die Differenzen, das betonten Leiendecker und Lindner unisono, seien indes schon längst ausgeräumt. „Es ist doch meistens so, dass es Probleme gibt, wenn Spieler ihrem Trainer zum neuen Verein folgen. Wir haben uns darüber unterhalten und das Thema längst abgehakt“, sagte Markus Lindner.

Der 41-Jährige freut sich jedenfalls sehr auf die Arbeit im Baumberge-Stadion, ohne jedoch zu wissen, wie seine Mannschaft aussehen wird. „Nach der Ära Feldkamp wird es allein schon deshalb einen Umbruch bei GW Nottuln geben, weil Marcus lange bei Grün-Weiß und zudem sehr erfolgreich tätig war. In den nächsten Wochen wird mit den einzelnen Spielern gesprochen. Dann werden wir sehen, welches Gesicht die neue zweite Mannschaft bekommen wird“, so der Darfelder, der mit großem Optimismus an die Aufgabe in Nottuln herangeht. „Der Verein macht seit vielen Jahren hervorragende Jugendarbeit. Natürlich möchte ich mit dem Team wieder unter den Besten der A-Liga landen. Ich sehe die U23 allerdings vor allem als eine Mannschaft an, die Spieler als Sprungbrett nutzen sollen, um sich für die Erstvertretung zu empfehlen. Außerdem sollen sich hier Spieler nach einer Verletzungspause wieder die nötige Spielpraxis holen.“

Die Sache von damals ist schon lange erledigt.

Ulrich Leiendecker. Nach dem Abschied von Markus Lindner vor fünf Jahren hatte es Knatsch gegebenen.
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