SG Telgte
Henning fordert hohes Engagement

Telgte -

Ende August hatte nach 90 Minuten die SG Telgte durch einen 2:1-Erfolg im Derby gegen Aufsteiger TSV Handorf die Punkte im Sack. Im ersten Pflichtspiel des Jahres möchte Stefan Hennig, Trainer der Telgter, am Sonntag ab 15 Uhr in Handorf gern die nächsten drei Zähler abholen. Einfach werde es aber sicherlich nicht, betont der erfahrene Coach der Spielgemeinschaft.

Freitag, 14.02.2014, 19:02 Uhr

Die SG Telgte wilt im Derby beim TSV Handorf bestehen und möglichst mit drei Zählern zurückkehren.
Die SG Telgte wilt im Derby beim TSV Handorf bestehen und möglichst mit drei Zählern zurückkehren. Foto: Meyer

„Es ist das erste Spiel. Da ist es zunächst wichtig, in Tritt zu kommen. Vielleicht ist es für uns gar nicht schlecht, dass Handorf auf einem Abstiegsplatz und damit in der Pflicht steht“, reist Henning durchaus optimistisch in Münsters Osten. Doch ein Selbstläufer sei das Derby sicher nicht. „Wir werden gegenhalten müssen. Das größere Engagement könnte entscheidend sein“, machte Henning seiner Elf deutlich, dass die Handorfer durchaus Qualität auf den Platz bringen würden. Besonders die Offensive des TSV schätzt oder fürchtet der Telgter Übungsleiter: „Wir müssen insbesondere in der Defensive gut stehen.“

Die Ausrichtung der Gastgeber ist Stefan Henning grundsätzlich egal: „Wir sind auf alle Varianten eingestellt.“ Auf eine tief stehende Handorfer Elf, die in diesem Fall lediglich auf Konter lauern würde, und auf weit vor dem eigenen Tor verteidigende Gastgeber richtet sich Henning ein, um am Sonntag schnell taktisch reagieren zu können.

Von der Papierform ist der Gast klar favorisiert. Die Telgter auf Rang sieben der Bezirksligatabelle haben doppelt so viele Zähler wie der TSV Handorf gesammelt. Doch dies sei nicht mehr als ein Fingerzeig in die Richtung.

Immerhin hätten die Handorfer, die in der Winterpause einige Abgänge zu verkraften hatten und keine befriedigende Vorbereitung absolvierten, schon im Hinspiel der SG Telgte alles abverlangt. „Wir haben alle Mann – mit Ausnahme der drei Langzeitverletzten Röös, Keller und Malaj – an Bord. Somit haben wir ganz gute Karten“, rätselt Stefan Henning allerdings noch über das Geläuf in Handorf: „Es ist wohl noch unklar und vom weiteren Wetter abhängig, ob wir auf Asche oder Rasen spielen werden.“ Natürlich ist es gerade für die Telgter unüblich auf Asche zu spielen. Doch im Endeffekt sei es völlig egal, so der Übungsleiter der SG Telgte, wo gespielt würde, entscheidend sei einzig das an den Tag gelegte Engagement.

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