Fußball: Wechsel ins Traineramt
Heemann: „Neustart in Lienen“

Lienen / Lengerich -

„Es war schon immer mein Wunsch, nach der aktiven Zeit ins Trainergeschäft einzusteigen“, sagt Pascal Heemann. Und dieser Wunsch erfüllt sich im Sommer.

Dienstag, 25.02.2014, 20:02 Uhr

Immer für einen Jux gut: Pascal Heemann, hier noch im Trikot von Preußen Lengerich, freut sich auf seine erste Aufgabe als Cheftrainer in Lienen.
Immer für einen Jux gut: Pascal Heemann, hier noch im Trikot von Preußen Lengerich, freut sich auf seine erste Aufgabe als Cheftrainer in Lienen. Foto: Uwe Wolter

Ab dem 1. Juli übernimmt Pascal Heemann den Trainerposten bei Schwarz-Weiß Lienen . Für den derzeitigen Tabellenletzten der Kreisliga A hatte Heemann seine beiden letzten Jahre als aktiver Fußballer absolviert, bevor er im vergangenen Jahr zurück nach Preußen Lengerich ging, um dort als Co-Trainer von Heiko Gödde bei der zweiten Mannschaft erste Erfahrungen im Trainerbereich zu sammeln.

„Der Kontakt zu Lienen und zu Helmut Hettwer und Thomas Dölling ist nie abgebrochen“, erzählt Heemann. „Ich hatte zwei, drei Angebote und habe mich nun entschlossen diesen Weg zu gehen.“ Das er sich letztendlich für Lienen entschieden habe, begründet Heemann damit, dass er dort die Chance zu einem Neustart nutzen könne. Dass dieser Neustart dann in der Kreisliga B erfolgen wird, schreckt Heemann nicht wirklich. „Ich sehe ja die Tabelle. Sollte aber mein künftiger Co-Trainer Hendrik Schrecke doch den Klassenerhalt schaffen, wäre das natürlich eine tolle Überraschung“, so Lienens künftiger Coach.

Beim Neuaufbau setzt Heemann ab dem kommenden Sommer dann in Absprache mit dem Vereinsvorstand auf die Jugend. „Aus der A-Jugend kommen sieben Spieler raus. Wenn wir die miteinbauen, dann haben wir einen Kader von 20 Spielern. Aber auch in der Kreisliga B ist es für einen jungen Spieler nicht so einfach, gleich Fuß zu fassen“, macht sich Heemann keine Illusionen, dass sich die Sache zu einem Selbstläufer entwickelt. „Aber mit den jungen Leuten wollen wir dann versuchen, auch in der Kreisliga B attraktiven Fußball zu spielen“, verspricht er.

Angst hat er vor der Aufgabe nicht, auch wenn der Abstieg der Schwarz-Weißen aus der A-Liga sich wohl kaum noch verhindern lässt. „Ich weiß ja selbst, wie sich das anfühlt“, sagt Heemann und verweist auf den Abstieg von Preußen Lengerich aus der Bezirksliga vor drei Jahren. „Man kann ja trotzdem guten Fußball spielen, auch wenn man Spiele verliert.“

Er sieht sich für seine erste Cheftrainerstelle gut gerüstet. „Ich habe in meiner Laufbahn viele gute Trainer gehabt. Hannes Pohlmann in Lotte, später Marc Odink, Dirk Vietmeier und Dietmar Schallenberg in Lengerich. Ich denke, da habe ich mir einiges abgucken können“, zeigt sich der 34-jährige Newcomer im Trainergeschäft selbstbewusst. Als Fußballer bringt er zudem Verbandligaerfahrung aus Lotte und Lengerich mit.

VON LADBERGEN NACH LIENEN

Pascal Heemann (34) begann seine aktive Laufbahn als Fußballer in den Jugendmannschaften des VfL Ladbergen. Dann zog es ihn zu den Sportfreunde Lotte, wo er unter Hannes Pohlmann und Vladan Dindic spielte. Von dort führte ihn der Weg zu Preußen Lengerich. In der Verbandsliga war Marc Oding sein Trainer, nach dem Rückzug in die Bezirksliga waren Dirk Vietmeier und Dietmar Schallenberg seine Trainer. Nach dem Abstieg in die Kreisliga A vor drei Jahren schloss sich Heemann dem A-Ligisten SW Lienen an und spielte dort zwei Jahre. Im vergangenen Sommer kehrte er zurück nach Lengerich, um dort Co-Trainer von Heiko Gödde bei der zweiten Mannschaft zu werden.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2258830?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F192%2F2592904%2F2592954%2F
Nachrichten-Ticker