WN-Teamcheck: ASC Schöppingen
„Bei uns lebt der Teamgeist“

Schöppingen -

„In Schöppingen beim ASC entsteht etwas!“ Simon Artmann muss rundum zufrieden sein mit diesem ersten Halbjahr, aber auch mit den bislang sehr guten Eindrücken in den Testspielen. Der ASC Schöppingen hat in dieser Saison auch Spitzenreiter Darfeld schon bezwungen. Foto: sh

Montag, 10.03.2014, 12:55 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 09.03.2014, 18:54 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 10.03.2014, 12:55 Uhr

Da bleibt dem ASC-Trainer eigentlich nur eines übrig: mahnend den Zeigerfinger zu heben und die Euphorie etwas zu drosseln. „Nicht, dass uns die tolle Frühform dann im ersten Pflichtspiel gegen Beerlage das Genick bricht.“ Denn auch Artmann weiß: erst dann werden Punkte verteilt.

Die Ausgangslage : Den nächsten Schritt nach vorne wollten sie in Schöppingen gehen, und bislang liegt der ASC voll im Plan. Sogar ein bisschen besser. „Dass wir in der Hinrunde so abschneiden würden, damit war nicht zu rechnen“, nimmt Simon Artmann die Leistungen seiner Mannschaft allerdings gerne an. Punktgleich mit Westfalia Osterwick 2 sind die Vechtestädter Verfolger von Spitzenreiter Turo Darfeld , der noch zwei Punkte mehr auf dem Konto hat. Einige schwere Auswärtsspiele wie in Lavesum, Hiddingsel oder Merfeld (wegen der Ascheplätze) hat der ASC bereits hinter sich gebracht. Gegen die beiden direkten Konkurrenten um Platz eins müssen die Schöppinger allerdings noch auswärts ran – eventuell dann auf Kunstrasen. „Das ist natürlich für unsere Gegner ein Vorteil.“

Das Personal : Da der Kader sehr gut bestückt ist, stehen die Akteure, die nicht regelmäßig dem Training beiwohnen können, meist hinten an. Konkurrenz belebt eben das Geschäft, Coach Artmann hat davon in der Hinrunde klar profitiert. Nach zweijähriger Pause wieder mit dabei ist Bastian Bakenecker und hinterließ bereits einen guten Eindruck. Im Sommer kommen Casten Janning vom SV Eggerode sowie Bright Küper von der A-Jugend der Spielvereinigung Vreden an die Vechte. Auch Simon Artmann selbst wird in der kommenden Saison als Trainer weitermachen und sagt: „Wir führen noch einige Gespräche und hoffen, den Kader weiter qualitativ wie auch menschlich zu verstärken.“

Die Stärken : Spielerisch lief beim ASC Schöppingen jede Menge zusammen, was auch die 54 Treffer zeigen. Mehr gejubelt hat nur noch Turo Darfeld (57). Was sicherlich auch nicht jedem Absteiger gelungen wäre: Wann immer nötig, verstanden es die Grün-Weißen nicht nur, schwierige Situationen spielerisch zu lösen, sondern nahmen auch den Kampf an. „Taktisch haben wir auch einige Schritte nach vorne gemacht“, ergänzt Simon Artmann. „Besonders aber hat mir gefallen, dass unsere ausländischen Mitspieler toll aufgenommen wurden, dass sich Spieler, die aktuell eher hinten anstehen, ihre Rolle einzuordnen wissen und sich entsprechend verhalten. Bei uns lebt der Teamgeist.“

Die Schwächen : Im Vergleich zu den beiden anderen Top-Teams aus Darfeld und Osterwick hat der ASC doch einige Treffer mehr kassiert, doch das ist fast schon Jammern auf hohem Niveau. Denn sowohl im heimischen Vechtestadion als auch auf fremden Plätzen hat Schöppingen konstant stark aufgespielt, sodass es wenig zu kritisieren gäbe. Nur eine einzige von 17 Partien ging verloren. „Was aus meiner Sicht noch nicht so gut läuft, ist das Spiel mit weniger Ballkontakten, um noch mehr Torchancen zu kreieren“.

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