Fußball-Bezirksliga 11
Schnell den Rhythmus finden

Gronau -

Ein letzter Hoffnungsfunke glimmt noch, Fortuna Gronau will sich vor Beginn des zweiten Saisonabschnitts in der Bezirksliga nicht aufgeben. Am Sonntag (15 Uhr) spielt die Mannschaft in Dülmen. Vorwärts Epe hingegen spielt zeitgleich auf eigenem Platz, erwartet den SC Schaffrath, will seinen zweiten Tabellenplatz festigen.

Samstag, 15.03.2014, 14:03 Uhr

Eper Torjubel in Schaffrath: Im Rückspiel soll auch gejubelt werden, aber nicht auf rotem Rasen wie hier im Hinspiel.
Eper Torjubel in Schaffrath: Im Rückspiel soll auch gejubelt werden, aber nicht auf rotem Rasen wie hier im Hinspiel. Foto: sh

„Wir freuen uns, dass es endlich losgeht. Die Spieler haben eine lange Vorbereitungszeit hinter sich. Nun müssen wir schnell unseren Rhythmus finden“, erklärt Vorwärts Epes Coach Jochen Wessels . Er hat am Sonntag bis auf die Langzeitverletzten Mario Frieler und Thomas Gerwens vermutlich keine Ausfälle zu beklagen.

„Mit dem SC Schaffrath kommt ein lauf- und kampfstarker Gegner. Uns wird nichts geschenkt, der Aufsteiger hat in der Hinrunde ordentliche Zeichen gesetzt“, beschreibt Wessels die Qualitäten des Gegners, die nicht im spielerischen Bereich zu liegen scheinen. Nur knapp rangiert die Mannschaft aus Gelsenkirchen vor den Abstiegsrängen.

„Um uns oben in der Tabelle weiter zu halten, wollen wir die drei Punkte. Mit dieser Einstellung will ich die Mannschaft auflaufen sehen“, schwört Wessels sein Team ein. Im Hinspiel auf Schlacke hatte Vorwärts den Gegner im Griff und gewann überzeugend 4:0.

Schaffraths Sorgen, die Konkurrenz im Nacken zu spüren, hätte Fortuna Gronaus Spielertrainer Jens Weinberg gerne. Doch die Blau-Schwarzen rangieren nicht vor, sondern hinter den anderen Kellerkindern – mit beträchtlichem Abstand.

„Wenn wir die Sensation schaffen wollen, müssen wir ab sofort punkten, auch in Dülmen“, betont Weinberg. Trotz etlicher Ausfälle (Murat und Sevket Karaman, Adam Safar) und einiger angeschlagener Spieler (Steven Schlief, Mike Möllensiep, Weinberg selbst; Markus Busen verletzte sich im Training) ist Fortunas Coach überzeugt, „eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine stellen zu können“ und sogar bei der Aufstellung einige zu überraschen. Den letzten Trainingseindruck bezeichnete er als „sehr, sehr gut. Wir sind nicht hoffnungslos“. Fortuna setzt zum Spiel einen Fanbus ein (Abfahrt 12.30 Uhr).

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