Kreisliga A: Preußen Lengerich bei SW Esch vor lösbarer Aufgabe
Spitzenduo kann sich absetzen

Tecklenburger Land -

Vor einem richtungsweisenden Duell im Abstiegskampf der Kreisliga A steht der SV Uffeln an diesem Wochenende. Im Aufsteigerduell hat es die Otte-Elf am Sonntag ab 15 Uhr mit SC Halen zu tun und kann den Vorsprung auf VfL Ladbergen wieder auf sieben Punkte anwachsen lassen. Das Spitzenduo indes will sich keine Blöße geben. Während Preußen Lengerich morgen ab 15 Uhr bei SW Esch zu Gastist, trifft die ISV im Nachbarschaftsduell auf Cheruskia Laggenbeck.

Freitag, 11.04.2014, 18:04 Uhr

Nach dem 4:0-Sieg gegen den TuS Recke wollen Niklas Cirkovic (rechts) und der SC Preußen Lengerich am Sonntag in Püsselbüren den nächsten Dreier buchen.
Nach dem 4:0-Sieg gegen den TuS Recke wollen Niklas Cirkovic (rechts) und der SC Preußen Lengerich am Sonntag in Püsselbüren den nächsten Dreier buchen. Foto: Uwe Wolter

Vor einem richtungweisenden Duell im Abstiegskampf der Kreisliga A steht der SV Uffeln an diesem Wochenende. Im Aufsteigerduell hat es die Otte-Elf am Sonntag ab 15 Uhr mit SC Halen zu tun und kann den Vorsprung auf VfL Ladbergen wieder auf sieben Punkte anwachsen lassen. Der VfL hatte sich in einem vorgezogenen Spiel am Mittwochabend mit 3:2 bei SW Lienen behauptet. Das Spitzenduo indes will sich keine Blöße geben. Während Preußen Lengerich morgen ab 15 Uhr bei SW Esch zu Gast ist, trifft die ISV im Nachbarschaftsduell auf Cheruskia Laggenbeck.

SW Esch –

Pr. Lengerich

Mit dem allerletzten Aufgebot geht Schwarz-Weiß Esch ins Duell mit dem Spitzenreiter. „Wir brauchen ein kleines Fußball-Wunder“, schätzt Coach Andreas Fremann die Chancen seiner Elf realistisch ein. Neben Kevin Freitag, Sebastian Meyer und Daniel Ungruhe müssen die Gastgeber mit Thorsten Menger und Stephan Meyer auch beide Torhüter ersetzen. Vor den Gästen hat Fremann Respekt: „Ich schätze Lengerich stärker ein als die ISV, sie sind als Mannschaft williger und motivierter.“ Die Taktik der Hausherren ist klar. Esch wird sich hinten einigeln und versuchen, so lange wie möglich die Null zu halten, denn spielerisch ist den Gästen seit Wochen kein Kraut gewachsen. „Sollten wir ein frühes Gegentor fangen, wäre es schnell gegessen“, baut Fremann auf einen defensiv ähnlich konzentrierten Auftritt wie beim 1:0 vor Wochenfrist in Laggenbeck. Auch die Preußen überzeugten in der Vorwoche auf ganzer Linie, fertigten im Spitzenspiel den TuS Recke mit 4:0 ab. „40 Minuten lang haben wir richtig guten Fußball gespielt, fast jeden Zweikampf gewonnen und das Zentrum beherrscht“, genoss Christian Hebbeler aus dem Trainergespann der Preußen den Auftritt seiner Elf. Doch er weiß auch, dass seine Schützlinge keinen Deut nachlassen dürfen. „Wir müssen immer ans Limit gehen und unsere spielerische Klasse zeigen, dann werden wir auch in Esch punkten.“ Die Gäste wollen den Druck auf den ärgsten Verfolger ISV weiter aufrecht halten und mit einem Vorsprung von mindestens vier Zählern ins direkte Duell gehen. Personell sieht es weiter gut aus im Lager des Tabellenführers, einzig Henning Bünemann (Urlaub) muss passen. Das Hinspiel entschieden die Preußen mit 3:1 für sich.

Ibbenbürener SV -

Ch. Laggenbeck

Mit völlig unterschiedlichen Voraussetzungen gehen die ISV und Cheruskia Laggenbeck ins Stadtderby. Während die Gastgeber im Jahr 2014 verlustpunktfrei sind, wartet die Becker-Elf auf ihren ersten Dreier. Für die Hausherren ist die Zielsetzung klar. Ein Sieg muss her, um Spitzenreiter Preußen Lengerich auf den Fersen zu bleiben. Vier Zähler hat die ISV Rückstand. Einen schmerzlichen Punktverluste musste die Lürwer-Elf im Hinspiel gegen Laggenbeck hinnehmen. Zwar erkämpfte sich der Tabellenzweite nach zwischenzeitlichem 0:3-Rückstand noch ein 3:3, genau diese Ausrutscher darf man sich in dieser Saison aber nicht erlauben. „Das Hinspiel ist Warnung genug, Laggenbeck steht sehr kompakt und hat eine körperliche starke Mannschaft“, hat Florian Lürwer Respekt vor den Gästen. Entscheidend sei es nach Ansicht des ISV-Trainers, Tempo ins Spiel zu bringen und die Breite des Platzes auszunutzen, „dann haben wir Vorteile“, so Lürwer. Personell sieht es gut aus. Daniel Lürwer und Felix Kuhlenbeck kehren zurück, zudem ist der A-Jugendliche Steffen Büchter mit von der Partie. Andere Sorgen hat Laggenbecks Trainer Heiko Becker. Die enttäuschende 0:1-Pleite vom vergangenen Wochenende liegt dem SVC-Coach noch schwer im Magen: „Das war eine desolate Leistung.“ Unter der Woche suchte Becker das Gespräch mit dem Mannschaftsrat, um einige Dinge auf den Tisch zu bringen. „Ich werde jetzt ganz genau hinschauen, wer unseren Weg mitgeht und wer nicht, bei einigen reicht es einfach nicht“, findet Becker deutliche Worte. Verzichten muss er auf Lars Bosse, Ronny Prudöhl und Fabian Rahe, das Mitwirken von Felix Klan (Leiste) steht auf der Kippe.

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