Fußball-Westfalenliga: Gievenbeck siegt in Hiltrup
Späte Entscheidung

Münster -

Durch zwei späte Tore von Christian Keil und Tristan Niemann gewann der 1. FC Gievenbeck das Auswärtsspiel beim TuS Hiltrup etwas glücklich, aber nicht unverdient mit 2:0 (0:0) und bleibt damit auch im letzten innerstädtischen Duell in dieser Saison ungeschlagen.

Sonntag, 13.04.2014, 20:04 Uhr

Ein Bild mit Symbolcharakter: Wie bei Manuel Beyer (re.) in diesem Duell gegen Daniel Ziegner war es auch nach 90 Minuten – der FCG hatte die Nase vorn.
Ein Bild mit Symbolcharakter: Wie bei Manuel Beyer (re.) in diesem Duell gegen Daniel Ziegner war es auch nach 90 Minuten – der FCG hatte die Nase vorn. Foto: Wilfried Hiegemann

Den besseren Start in die Partie erwischten allerdings die Gastgeber. Robin Paton servierte für Aljoscha Kottenstedde, der den Ball jedoch nicht im gegnerischen Gehäuse unterbringen konnte (4.). „Wir haben in der ersten Halbzeit eine starke Leistung gezeigt“, sah Gäste-Trainer Maik Weßels sein Team in der Folgezeit mit einem klaren Übergewicht. Zunächst verzog Tobias Nubbemeyer nach einer Vorlage des sehr präsenten Manuel Beyer (10.). Kurze Zeit später vergab Christian Keil nach einem starken Zuspiel von Jan Kniesel die bis dato größte Gelegenheit für den Gast (19.).

Der Einstieg in den zweiten Spielabschnitt verlief sehr schleppend, viele Ungenauigkeiten und mehrere Foulspiele ließen keinen richtigen Spielfluss zustande­kommen. Erst als die Sonne Mitte der zweiten Hälfte zum Vorschein kam, hellte sich auch das Spiel der beiden Teams wieder auf. Die Umstellungen von Kastner, der Weber im Sturm brachte und Nowitzki auf die Sechs beorderte, fruchteten.

Als Paton von rechts flankte und sein Pendant von der linken Seite fand, traf Kottenstede nur den Pfosten (59.). „Wir haben uns in der zweiten Hälfte deutlich gesteigert und viele Chancen herausgespielt. Wir hätten mehr verdient gehabt“, trauerte Kastner im Anschluss den vergebenen Tormöglichkeiten nach. Denn auch Weber scheiterte genau wie drei Minuten später Kottenstedde an Nico Eschhaus im Gievenbecker Kasten. „In dieser Phase hat uns die Aggressivität gefehlt“, befand Weßels. Sein Team wurde erst nach gut 75 Minuten wieder gefährlich, als Romain Böcker stark nach einem Beyer-Kopfball reagierte und wenig später Hoeveler einen Versuch von Kniesel auf der Linie klärte (80.).

Bei dieser Szene verletzte sich Böcker, Lukas Toboll musste unaufgewärmt für die letzten zehn Minuten den Kasten der Gastgeber hüten. Die Gäste nahmen im Anschluss noch einmal richtig Fahrt auf und bogen kurz vor dem Ende auf die Siegerstraße ab. Christian Keil traf mit einem direkten Freistoß, bei dem Toboll, der noch keinen Ball in den Händen gehalten hatte, nicht gut aussah. „Lukas hat diese Saison schon einige Punkte gerettet, für ihn war das eine schwere Situation, so kalt ins Spiel zu kommen“, nahm Kastner seinen Torhüter in Schutz. Den Endstand besorgte der eingewechselte Niemann (90.) und sicherte seinem Team damit den 14. Zähler im sechsten Derby.

Hiltrup : Böcker (80. Toboll) – Hoeveler, Welke (46. Weber), Ziegner, Deckert (89. Schunke) – Paton, Lopez , Castro, Kottenstedde – Fromme, Nowitzki.

Gievenbeck : Eschhaus – Andzouana, Steinkamp, Göttsch, Nubbemeyer – Hohenhövel (74. Kriwet), Beyer – Geisler (67. Niemann), Heubrock, Keil – Kniesel (90. Schnettker).

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