FC Epe setzt sich in Ottenstein durch
Ein Schritt Richtung Meisterschaft

Gronau-Epe -

Gleich drei Strafstöße binnen einer Halbzeit sahen die Zuschauer beim Spitzenspiel der Fußball A-Liga in Ottenstein, doch nur einer wurde genutzt. Nach Meinung der Verantwortlichen des FC Epe war ein Elfmeter auch unberechtigt, doch das spielte beim Abpfiff keine Rolle mehr.

Sonntag, 20.04.2014, 18:04 Uhr

Mit geballter Faust schreit Torwart Dirk Wöltering seine Freude über den Sieg beim Verfolger heraus. Kurz vor der Pause parierte der Schlussmann des FC Epe einen Strafstoß.
Mit geballter Faust schreit Torwart Dirk Wöltering seine Freude über den Sieg beim Verfolger heraus. Kurz vor der Pause parierte der Schlussmann des FC Epe einen Strafstoß. Foto: Stefan Hoof

Mit Riesenschritten eilt der FC Epe der Meisterschaft in der Kreisliga A Ahaus entgegen. Am Karsamstag gewann der Spitzenreiter aus Gronau beim direkten Verfolger FC Ottenstein mit 1:0 (1:0). Doch bis die drei Punkte sicher waren, hatten die FCE-Anhänger so manchen bangen Moment zu überstehen.

Allein in den letzten zehn Minuten war der Gastgeber mehrfach drauf und dran, zumindest noch den Ausgleich zu erzielen. Gleich vier Mal kam der FCO nach Eckbällen oder aus der Distanz zum Schuss; mit Geschick und der nötigen Portion Glück überstand der FC Epe diese Situationen unbeschadet.

Dabei hätte sich der A-Liga-Spitzenreiter diese Momente ersparen können. Mit einer 1:0-Führung im Rücken hätten die Blau-Weißen weit vor der spannenden Schlussphase alles klar machen können. Nacheinander tauchten Nico Hache , Timo Overbeck und schließlich Orhan Boga frei vor dem FCE-Tor auf, alle drei Gelegenheiten wurden ausgelassen.

Kurios war zuvor der erste Durchgang verlaufen: Nachdem Sven Terglane einen Strafstoß für Epe zum 1:0 verwertet hatte (19. Minute; Hache war gefoult worden), zeigte der Schiedsrichter noch zweimal auf den Punkt. Beide Möglichkeiten vergaben die Gastgeber. Den ersten Elfmeter, nach FCE-Meinung sehr fragwürdig, setzten die Hausherren neben das Tor, den zweiten (nach Handspiel) parierte Epes Keeper Dirk Wöltering. „Da hat der alte Mann mal wieder einen gehalten“, frotzelte später Reinhard Sundermann, der sich mit dem Keeper über diese Schlüsselszene freute. „Gut, dass kurz danach Pause war“, atmete auch Trainer Jeroen van der Veen tief durch, „lange hätten wir die Führung in diesem Moment nicht mehr gehalten.“

Im zweiten Durchgang hätte sich van der Veen natürlich eine frühere Entscheidung gewünscht, die Chancen dazu wurden her­ausgespielt. „Letztlich zählt der Sieg, der unheimlich wichtig ist, auch wenn wir unverdient gewonnen haben“, waren sich Epes Trainer van der Veen und Christian Kottig nach dem Abpfiff einig.

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