Westfalenliga: Nottuln glücklich zum 1:1 gegen Preußens Zweite
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Nottuln -

Fußball-Westfalenligist GW Nottuln gelang beim 1:1 gegen die Reserve des SC Preußen Münster ein glücklicher Punktgewinn. Die überlegenen Gäste führten lange durch einen Treffer von Nico Müller mit 1:0 (14.), ehe Dennis Otto eine Minute vor dem Abpfiff noch der Ausgleich gelang.

Sonntag, 04.05.2014, 20:05 Uhr

Geschickt schirmt Nottulns Mirko Bertelsbeck hier den Ball ab.
Geschickt schirmt Nottulns Mirko Bertelsbeck hier den Ball ab. Foto: Johannes Oetz

Warum lieben Menschen weltweit den Fußballsport? Weil es Spiele gibt wie die Westfalenliga-Partie zwischen GW Nottuln und Preußen Münster II am Sonntagnachmittag im Baumberge-Stadion. Nach großem Kampf kamen die Grün-Weißen beim 1:1 (0:1) gegen den Tabellenzweiten noch zu einem glücklichen Punktgewinn. Dabei hatten sie sehr lange wie der sichere Verlierer ausgesehen.

Die Anfangsphase der Begegnung gehörte allerdings den Nottulnern. Mirko Bertelsbeck (2.) und Peter Stöpel (3.) scheiterten jedoch an SCP-Torhüter Stephan Tantow. In der 14. Minute gelang dem Gast der erste vernünftige Angriff, den Nico Müller direkt zum 1:0 nutzte.

In den nächsten Minuten neutralisierten sich die Teams, ehe sie sich beide kurz vor dem Pausenpfiff aufmachten, um ein Tor zu erzielen. Semih Daglar (40.) und Vargin Der (45.) für den SCP sowie Dennis Otto (43.) und Mathias Krüskemper (44.) für GWN nutzten ihre Möglichkeiten indes nicht.

Nach dem Seitenwechsel wurden die Gastgeber von den spielstarken Münsteranern über weite Strecken in der eigenen Hälfte eingeschnürt. Die Kugel beim Gast lief jetzt ganz hervorragend durch die Reihen. Die Grün-Weißen hechteten nur noch hinterher. Die SCP-Reserve war drauf und dran, das 2:0 zu markieren. Doch Nottulns Torhüter Mario Dening hielt seine Elf mit etlichen Glanzparaden am Leben. Vor allem Semih Daglar scheiterte immer wieder an Nottulns überragendem Schlussmann, der noch keinen neuen Verein für die kommende Saison hat. Die Preußen kennen jetzt sein Bewerbungsschreiben.

Und dann kam es, wie es im Fußball so oft kommt: In den letzten Minuten warf Nottuln noch einmal alles nach vorne. GWN-Trainer Marcus Feldkamp hatte mit Aaron Schölling und Dennis Paul noch einmal zwei frische Akteure für die Offensive gebracht. Die Rechnung ging auf: Während Münsters Engin Demirdag in der 85. Minute nur den Innenpfosten traf, war Nottuln erfolgreich. Plötzlich kam im Gewühl vor dem Preußen-Tor nämlich Dennis Otto an den Ball und markierte aus kurzer Distanz das 1:1.

In den letzten 60 Sekunden drängten die frustrierten Preußen auf den Siegtreffer. Doch sie sahen nur noch eine Ampelkarte: Nach einer angeblichen Schwalbe wurde Kai Kleine-Wilke vom Platz geschickt. SCP-Trainer Sören Weinfurtner verstand die Welt nicht mehr.

„Aufgrund der ersten Halbzeit geht der Punktgewinn für uns in Ordnung. Aber natürlich hätten die Preußen auch zwischen der 45. und 65. Minute auf 2:0 oder sogar 3:0 erhöhen können“, sagte Nottulns Trainer Marcus Feldkamp, der einmal mehr seine Mannschaft für ihre glänzende Moral lobte: „Meine Spieler haben immer daran geglaubt, dass sie noch den Ausgleich erzielen können.“

Natürlich hätten die Preußen zwischen der 45. und 65. Minute auf 2:0 oder sogar 3:0 erhöhen können.

GWN-Trainer Marcus Feldkamp
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