Kreisliga A: Derby in Ladbergen
Der Sekt steht (noch) nicht kalt

Tecklenburger Land -

Es müsste schon alles für Preußen Lengerich laufen, damit der Spitzenreiter der Kreisliga A bereits am Sonntag in Ladbergen die Meisterschaft und den Aufstieg perfekt machen kann.

Freitag, 23.05.2014, 17:05 Uhr

Das Hinspiel (von links: Daniel Kemper, Tim Lutterbei, Kevin Wolff, Eugen Martens und Kenan Zeqiri, verdeckt) endete mit einem knappen 1:0 für Preußen Lengerich gegen den VfL Ladbergen.
Das Hinspiel (von links: Daniel Kemper, Tim Lutterbei, Kevin Wolff, Eugen Martens und Kenan Zeqiri, verdeckt) endete mit einem knappen 1:0 für Preußen Lengerich gegen den VfL Ladbergen. Foto: Uwe Wolter

Nein, den Sekt haben die Lengericher Preußen noch nicht kaltgestellt. Denn das sich die Elf des Trainergespanns Christian Hebbeler und Michael Bürgel am Sonntag nach dem Derby in Ladbergen schon als Meister feiern lassen kann, damit rechnet ernsthaft niemand. Wenn die Preußen ihre Hausaufgaben mit einem Sieg zwar erledigen würden, müsste gleichzeitig die ISV gegen den SC Dörenthe verlieren und der TuS Recke nicht mehr als ein Unentschieden bei SW Esch erreichen. Nur eins stünde am Sonntagabend definitiv bei einem Lengericher Sieg fest, der VfL Ladbergen wäre dann nach SW Lienen vorzeitig Absteiger Nummer zwei in dieser Saison. Pikanterie am Rande, Lengerich hatte vor Kurzem schon die Lienen „runter“ geschickt, jetzt könnte es Ladbergen treffen. Doch selbst im Falle einer Überraschung wäre der Abstieg für das Melchers-Team wohl nicht mehr abzuwenden. Alle Spiele des 28. Spieltags werden um 15 Uhr angepfiffen.

VfL Ladbergen -

Preußen Lengerich

„Es ist immer noch ein Derby, mögen die Voraussetzungen auch etwas anderes sagen“, meinte Ladbergens Trainer Peter Melchers vor dem Besuch des Spitzenreiters aus Lengerich. „Im Hinspiel zu Saisonbeginn hätten wir sogar einen Punkt mitnehmen können. Wenn es am Sonntag ähnlich knapp wird, wäre das eine schöne Sache“, hofft Melchers ein wenig darauf, den hohen Favoriten zu ärgern. Dieser aber will sich auch vom VfL nicht von seinem Ziel Aufstieg in die Bezirksliga abbringen lassen. „Es ist natürlich immer schade, wenn eine Mannschaft absteigt, vor allem wenn sie auch noch aus der Region kommt. Aber darauf können am Sonntag keine Rücksicht nehmen“, sagt Preußencoach Christian Hebbeler. „Wir müssen unsere Hausausgaben erledigen und dann schauen, was die anderen machen. Ich denke, dass wir dann eine Woche später in Laggenbeck den Titel holen können.“ Mit Kevin Wolff, Robin Surmann und Aytac Kara sind drei Lengericher Stammspieler angeschlagen. „Ich hoffe, wir kriegen sie bis Sonntag fit“, so Hebbeler. Bei den Gastgebern fällt neben den Langzeitverletzten noch Eugen Martens (privat verhindert) aus. „Damit müssen wir schon seit Wochen klar kommen und werden es auch am Sonntag tun“, meint Melchers.

SW Lienen -

SV Uffeln

Nur noch drei Möglichkeiten einen Sieg zu feiern haben die Lienener. Nach dem überhaupt ersten Punktgewinn in Halen erhielt die Euphorie im Nachholspiel am Mittwochabend gegen Stella Bevergern (2:7) jedoch einen herben Dämpfer. Nun soll die nächste Chance gegen Uffeln ergriffen werden.

Ibbenbürener SV –

SC Dörenthe

Für die ISV ist es dasselbe Spiel wie seit Wochen, die Lürwer-Elf muss ihre Pflichtaufgabe erledigen und auf einen Ausrutscher des Spitzenreiters Preußen Lengerich hoffen.

SW Esch –

TuS Recke

Den Rekord aus dem Jahre 2004 (65 Punkte) haben die Recker bereits jetzt getoppt, „nun wollen wir jeden möglichen Punkt draufsetzen“, gibt Trainer Michael Stelthove weiter Vollgas. Mit der Darbietung seiner Mannen ist er mehr als zufrieden, „wir haben uns super weiterentwickelt und eine Riesen Saison gespielt, sind aber noch voll motiviert.“

Falke Saerbeck –

SC Halen

Auch die Halener haben genau wie der SV Uffeln morgen die Möglichkeit vorzeitig den Klassenerhalt zu realisieren.

SV Halverde –

Stella Bevergern

Beim 0:3 unter der Woche gegen Lengerich zog sich der SV Halverde zwar achtbar aus der Affäre, war letzten Endes aber chancenlos. Gegen den Tabellennachbarn aus Bevergern will die Puhle-Elf unbedingt in die Erfolgsspur zurückkehren, es lockt ein einstelliger Tabellenplatz.

SV Laggenbeck –

Eintracht Mettingen

In der Hinrunde musste die seinerzeit noch von Ralf Scholz trainierte Eintracht eine herbe 1:5-Heimpleite hinnehmen, am Sonntag will die Kenkel-Elf im Stadion an der Jahnstraße Wiedergutmachung.

SC Hörstel –

Westfalia Hopsten

Auch der SC Hörstel würde am Saisonende gerne den begehrten neunten Platz einnehmen, aktuell haben die Kitroschat-Schützlinge diesen Rang inne. „Daher ist noch Ehrgeiz da“, erwartet Trainer Bruno Kitroschat noch einmal vollen Einsatz.

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