Fußball-Landesliga 4
Noch ein halbwegs gutes Gefühl

Herbern -

Schützenhilfe gab es, die hatte der SV Herbern aber nicht nötig: Mit dem 2:2 bei Eintracht Coesfeld machte der SVH aus eigener Kraft den Klassenerhalt wasserdicht. Die Herberner lagen zwei Mal hinten und kamen beide Male sofort wieder zurück ins Spiel.

Montag, 09.06.2014, 20:42 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 09.06.2014, 20:42 Uhr

Dass der SV Herbern im Laufe der Rückrunde noch in den Abstiegskampf der Fußball-Landesliga hineingezogen wurde, war eine Überraschung. Jetzt hat der Westfalenliga-Absteiger die Saison noch mit einem halbwegs guten Gefühl beendet. Am Pfingstsonntag schafften die Gelb-Blauen mit einem 2:2 (1:1) bei der DJK Eintracht Coesfeld den Klassenerhalt aus eigener Kraft. Die Schützenhilfe hätten sie nicht nötig gehabt: SF Lotte 2 verlor mit 1:2 gegen YEG Hassel und steigt ab. Lotte hätte allerdings auch drei Punkte und zehn Tore auf Herbern aufholen müssen. Der SVH beendet die Spielzeit auf dem zwölften Platz.

„Es ist schön und wichtig, dass wir noch selbst das Ruder rumgerissen haben“, meinte SVH-Trainer Christian Bentrup. „Das Unentschieden ist hochverdient für uns“, bilanzierte er nach dem Teilerfolg in Coesfeld . „Die Mannschaft ist konzen­triert aufgetreten und hat die Ordnung im ganzen Spiel nicht verloren.“ Beide Teams riskierten nicht zu viel. Die Gäste versuchten es aus einer kompakten Defensive mit Kontern. Weil zwei Innenverteidiger ausgefallen waren, hatte Bentrup Routinier Björn Christ reaktiviert. „Er hat eine super Leistung gezeigt“, lobte der Coach.

Die Herberner gerieten zwei Mal in Rückstand und kamen zwei Mal fast im Gegenzug ins Spiel zurück. Coesfeld traf nach einer knappen halben Stunde durch Mario Worms zum 1:0. Das Tor sei „aus dem Nichts gefallen, und es war Abseits“, klagte Bentrup. Nur zwei Minuten später nutzte Stürmer Daniel von der Ley in seinem letzten Match für den SVH (wechselt zum 1. FC Gievenbeck) eine Hereingabe zum 1:1. Als die Gäste kurz vor Schluss das zweite Gegentor kassierten, gab Dennis Kaminski mit dem 2:2 eine schnelle Antwort. Danach hatte Herbern sogar noch zwei Chancen auf einem dritten Treffer.

Hätten die Coesfelder verloren, hätten sie den zweiten Tabellenplatz eingebüßt und damit das Aufstiegsspiel zur Westfalenliga verpasst . . .

SVH: Freitag – Brockmeier, Tüns, Christ, Hölscher (65. Mangel) – Sabe, Kaminski, Lünemann (70. Schütte), Bröer – von der Ley, Farchmin (65. Uhlenbrock). Tore: 1:0 Worms (28.), 1:1 von der Ley (30.), 2:1 Erwig (87.), 2:2 Kaminski (89.). Beste Spieler: Kaminski, Christ.

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