Fußball: In der Aufstiegsrelegation ein 2:2 in Olfen
Beste Aussichten für den FC Epe

Gronau-Epe -

Erst geführt, dann zurückgelegen und spät noch den Ausgleich erzielt: Der FC Epe hat sich am Sonntag mit einem 2:2 (1:1) im ersten Aufstiegsrelegationsspiel beim SuS Olfen eine gute Ausgangslage für den zweiten Vergleich erkämpft. Schon ein 0:0 oder 1:1 würde schon reichen für den Sprung in die Bezirksliga. 

Sonntag, 15.06.2014, 20:06 Uhr

Enge Geschichte: Beide Teams schenkten sich nichts uns, agierten absolut auf Augenhöhe und trennten sich schließlich mit einem leistungsgerechten Unentschieden.
Enge Geschichte: Beide Teams schenkten sich nichts uns, agierten absolut auf Augenhöhe und trennten sich schließlich mit einem leistungsgerechten Unentschieden. Foto: Kristian van Bentem

Mit knallrotem Kopf stand Christian Kottig nach dem Schlusspfiff in Olfen auf dem Platz. Doch nicht etwa vor Wut – dazu bestand nach dem 2:2 (1:1) im ersten Aufstiegsrelagationsspiel wahrlich kein Grund. Doch die Hitze hatte dem Spielertrainer des FC Epe doch sichtlich zu schaffen gemacht. „Ich bin schon ganz schön erschöpft“, gestand er.

Aber die Anstrengung hatte sich zumindest gelohnt. „Zwei Tore auswärts – das müssen die erst mal nachmachen“, war auch sein Spielertrainer-Kollege Je­roen van der Veen zufrieden und sprach von einer sehr guten Ausgangslage für das Rückspiel am kommenden Donnerstag ab 15 Uhr in den Eper Bülten. Dann würde den Gastgebern schon ein Remis mit weniger als zwei Toren reichen.

Zwei Tore auswärts – das müssen die erst mal nachmachen.

FC Epes Spielertrainer Je­roen van der Veen

Es war allerdings ein hartes Stück Arbeit. In einem Spiel zweier starker Teams auf Augenhöhe machten die Olfener am Sonntag von Beginn an Druck, trafen aber auf einen Gegner, der hinten sicher stand und durch schnelle Konter immer wieder gefährlich war. So gab es Chancen auf beiden Seiten, bei denen beide Keeper stark reagierten oder – wie bei Aleksandar Temelkovs Schuss (10.) – nur Zentimeter zur Führung fehlten. Die fiel dann per Foulelfmeter für Epe. Nachdem Nico Hache im Strafraum klar gefoult worden war, verwandelte Temelkov sicher zum 0:1 (21.). Timo Overbeck verpasste anschließend per Distanzschuss knapp das 0;2 (24.), Sebastian Middeke kurz darauf den Ausgleich, als er FC-Keeper Dirk Wöltering schon umspielt hatte, sich dann aber nach außen abdrängen ließ (29.). Das 1:1 gelang dennoch noch vor der Pause Sebastian Middeke nach einer Ecke aus gut 14 Metern per Flachschuss.

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Vor nur rund 600 Zuschauern erwischten die Platzherren auch den besseren Start in die zweite Hälfte. Gerade fünf Minuten waren gespielt, als die Eper Abwehr bei einem Eckball nicht im Bilde war und der eingewechselte Dennis Böttcher per Kopf mit seinem ersten Ballkontakt zum 2:1 traf. Und für die Eperaner, die nun offensiver agieren mussten und damit den Olfenern mehr Raum boten, hätte es noch schlimmer kommen können. Denn nur dank einer Glanzparade verhinderte Wöltering das 3:1 (64.) – das wäre es wohl gewesen. Auf der anderen Seite tauchten in der 73. Minute gleich zwei Eperaner alleine vorm Olfener Torhüter An­dré Milewzyk auf, doch beim Abspiel von Temelkov auf Overbeck stand Letzterer im Abseits. „Das hätten wir cleverer machen müssen“, ärgerte sich Christian Kottig.

Seine Miene sollte sich bald wieder aufhellen. Denn nicht nur die Gastgeber hatten einen Joker, der stach. Auch der FC Epe konnte noch ein Ass aus dem Ärmel ziehen. Noch keine zwei Minuten war Shemsi Osmani auf dem Platz, da zahlte sich seine Einwechslung (81.) prompt aus. In halblinker Position kam er zu einem strammen Schuss, der unhaltbar zum alles in allem verdienten Ausgleich im SuS-Tor einschlug (83.).

FC Epe: Wöltering – Göckener, Redegeld, Kottig (81. Osmani) – Segbert, Sprakel, van der Veen, Schlamann, Averbeck – Hache (86. Terglane), Temelkov.

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