FC Epe feiert den Aufstieg
Endlich wieder Bezirksliga-Fußball

Gronau-Epe -

Der FC Epe jubelt. Endlich gibt es ab der Saison 14/15 wieder Bezirksliga-Fußball in den Bülten zu sehen. Obendrein auch zwei Derbys gegen den Lokalrivalen Vorwärts.

Donnerstag, 19.06.2014, 18:06 Uhr

Der FC Epe feiert den Aufstieg in die Bezirksliga, noch auf dem Platz wurde Sekt gereicht. Nach zwei Spielen setzten sich die Blau-Weißen gegen den SuS Olfen durch.
Der FC Epe feiert den Aufstieg in die Bezirksliga, noch auf dem Platz wurde Sekt gereicht. Nach zwei Spielen setzten sich die Blau-Weißen gegen den SuS Olfen durch. Foto: aho

„In diese Liga gehören wir auch hin“, betonte der 2. Vorsitzende Michael Baumann im Brustton der Überzeugung. Deutlich war ihm die Erleichterung nach dem alles entscheidenden 3:1 (2:0)-Sieg über den SuS Olfen anzumerken. Schließlich war die Partie bis zur 79. Minute noch offen gewesen.

Gewiss, der FC Epe erwischte im eigenen Stadion vor deutlich über 1000 Zuschauern einen Start nach Maß. Schon in der 2. Minute zeigte der gute Schiedsrichter auf den ominösen Punkt. Nach einem Foulspiel an Moritz Göckener gab es nichts zu diskutieren. Aleksandar Temelkov verwandelte humorlos zum 1:0.

Das Tor gab Sicherheit. Und noch besser sah es nach dem 2:0 für die Blau-Weißen aus. Philipp Schlamann profitierte von der wiederum tollen Vorarbeit von Nico Hache . Gut, dass der Angreifer von seinem geplanten Wechsel nach Ahaus Abstand genommen hat. Der Aufsteiger ist mit Hache deutlich stärker.

2:0 – aber ausruhen durfte sich der FC Epe auf diesem Vorsprung nicht. Und wie erwartet drängten die Gäste gleich nach dem Seitenwechsel vehement auf den Anschlusstreffer, der ihnen prompt gelang. Etwas schläfrig wirkte der FCE in diesem Moment.

Die Spannung war immens in diesen Minuten. Würde der SuS nachlegen? Oder der FCE einen Konter zum dritten Treffer fahren? Sicher sein konnten sich die Hausherren nicht, dass es schon zum Aufstieg reichen würde. Ein Fehler auf dem nassen Untergrund war jederzeit einzukalkulieren.

Aber so richtig drängte der SuS nicht, es fehlte die Überzeugung in den Aktionen der A-Liga Meisters aus dem Kreis Lüdinghausen. Ernsthaft gefordert wurde Epes Keeper Dirk Wöltering im zweiten Durchgang nur selten – er war immer zur Stelle. Und als Hache einen Traumpass auf Temelkov spielte und der den Ball perfekt ins Tor schoss, war der FC Epe nach 79 Minuten fast im Ziel.

Der Rest war Formsache, die heimischen Fans feierten längst. Der Balkon bei Meyer wartet schon auf die Meisterschaftmannschaft.

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