Glas-Theißing-Cup in Gievenbeck: Preußens U 23 gewinnt Endspiel gegen Hiltrup
Jubel in Grün und Schwarz

Münster -

Der Vorjahressieger hat sich erneut behauptet. Durch einen 3:1-Finalsieg über den TuS Hiltrup gewann die U 23 des SC Preußen Münster am Sonntag das Vorbereitungsturnier in Gievenbeck.

Sonntag, 03.08.2014, 20:08 Uhr

Die U 23 des SC Preußen gewann das Turnier des FC Gievenbeck durch einen 3:1-Finalsieg gegen den TuS Hiltrup. Dort lieferten sich der Hiltruper Dennis Hoeveler (kl. Foto, li.) und Preußens Yasin Altun packende Zweikämpfe.
Die U 23 des SC Preußen gewann das Turnier des FC Gievenbeck durch einen 3:1-Finalsieg gegen den TuS Hiltrup. Dort lieferten sich der Hiltruper Dennis Hoeveler (kl. Foto, li.) und Preußens Yasin Altun packende Zweikämpfe. Foto: Wilfried Hiegemann

Der neue Sieger des Glas-Theißing-Cups in Gievenbeck ist auch der alte: Die U-23-Nachwuchsmannschaft von Preußen Münster , die schon im letzten Jahr triumphierte, bezwang im Finale Ligakonkurrent Hiltrup mit 3:1.

Ausschlaggebend für den Erfolg war vor allem die Leistungssteigerung im zweiten Durchgang, in dem die Adlerträger den 0:1-Rückstand aus der ersten Halbzeit wettmachten. „Nach der Pause sind wir wesentlich ruhiger mit unserem Ballbesitz umgegangen und haben insbesondere im letzten Drittel hervorragende Spielzüge gezeigt“, erklärte SCP-Coach Sören Weinfurtner.

Dessen Gegenüber Martin Kastner hatte mit seiner Elf zunächst den besseren Start erwischt. Nach neun Minuten zitterte die Querlatte, als Maddente einen Pass von Wellermann an das Aluminium knallte. Zwei Zeigerumdrehungen später klappte es besser: Wieder setzte Wellermann den Ex-Gievenbecker in Szene, der Torhüter Böcker umkurvte und lässig zur Führung einschob. „Hiltrup hat es da einfach cleverer gespielt und sich das Tor verdient“, so Weinfurtner, dessen Team zwar hohen Aufwand betrieb, dabei aber nur selten Torgefahr ausstrahlte. Einzig ein Freistoß von Grütering sorgte für Aufregung, weil Bennet Eickhoff den Ball am langen Pfosten nur knapp verpasste.

Das Bild änderte sich nach dem Gang in die Kabine aber schlagartig. Mit vier neuen Kräften spielten sich die Preußen in der Hälfte des Gegners fest und fanden vor allem dank Spielmacher Marco Gatzke immer wieder eine Lücke in der Hintermannschaft der Hiltruper. In der 42. Minute filetierte Gatzke die TuS-Viererkette mit nur einem Pass, Kriwet tauchte frei vor Böcker auf und traf überlegt in die lange Ecke zum Ausgleich. Nur wenige Momente später war die Kombination Gatzke/Kriwet fast wieder erfolgreich, diesmal gewann jedoch Romain Böcker das Duell.

„Konditionell sind wir nach einer guten ersten Halbzeit dann irgendwann im roten Bereich gewesen“, lieferte Kastner die Erklärung für das Nachlassen seiner Mannschaft. Denn weiterhin spielte nur der SCP. Müller hatte die nächste Chance (45.), ehe Julian Büscher einen Freistoß aus zwanzig Metern direkt im Eck versenkte (47.). Auch jetzt forderte Weinfurtner seine Spieler zum Weitermachen auf – seine Spieler enttäuschten ihn nicht. Gatzke krönte seinen Auftritt in der 51. Minute, als er eine Flanke von Kapitän Blesz per Kopf gegen die Laufrichtung des Torwarts setzte und das Spiel damit vorentschied.

Hiltrup fing sich in der Folge ein wenig und kam fast zum Anschlusstreffer, Aljoscha Kottenstedde verfehlte das Tor mit seinem Kopfball jedoch um gut einen halben Meter (61.). Wellermann vergab eine weitere Chance, Coach Martin Kastner zeigte sich insgesamt aber hochzufrieden mit dem Turnierverlauf: „Jeder Spieler hat hier viel Spielzeit bekommen, das war von Beginn an unser Ziel. Dass dabei dann das Finale rauskommt, ist natürlich umso besser.“ Nico Müller hatte zwei Minuten vor dem Abpfiff die letzte Gelegenheit für die Preußen, danach war Schluss und die Adlerträger nahmen wie schon im Vorjahr den Pokal entgegen.

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