Gronauer Fußball-Stadtmeisterschaft der Reservemannschaften
Porsch wehrt den Matchball ab, Schopf trifft

Gronau -

Eigentlich hatte A-Liga-Aufsteiger FC Epe 2 schon Hand an den Pokal gelegt. Im Elfmeterschießen führten die Blauen gegen Gastgeber Vorwärts Epe, ehe die Grünen den Spieß noch umdrehten und sich den Stadtmeistertitel der Reservemannschaften sicherten. Dieser Wettbewerb war am Samstag nach mehrjähriger Pause wieder aufgenommen worden.

Montag, 04.08.2014, 17:08 Uhr

Stadtmeister der Reservemannschaften: Vorwärts Epe 2 besiegte den Lokalrivalen FC Epe 2 nach Elfmterschießen mit 5:4.
Stadtmeister der Reservemannschaften: Vorwärts Epe 2 besiegte den Lokalrivalen FC Epe 2 nach Elfmeterschießen mit 5:4. Foto: aho

Ausgetragen wurden die gleichen Paarungen wie beim Wettbewerb der ersten Mannschaften. Im Semifinale besiegte FC Epe 2 die SG Gronaus 2 (4:2), Vorwärts Epe 2 setzte sich gegen Fortuna Gronau 2 mit 5:3 nach Elfmeterschießen durch. Wenn man so will, nahmen die Zweitgarnituren Revanche für die am Vorabend im Halbfinale des Volksbank-Sommer-Cups gescheiterten ersten Mannschaften.

Nur kurz war die Pause, dann standen für die vier Mannschaften schon das Endspiel und die Partie um Platz drei (Fortuna gewann nach Elfmeterschießen gegen SG) an – und das in der prallen Mittagssonne.

Johannes Ostendorf brachte Vorwärts Epe 2 im Endspiel in Führung, per Strafstoß glich Julian Nordholt aus. Besonders im zweiten Durchgang war der Kräfteverschleiß zu spüren, selbst im Elfmeterschießen haperte es zunächst gewaltig. Von den ersten sechs Schüssen wurden nur drei verwandelt: Der FC Epe 2 führte 2:1, nachdem Niklas Baumann den dritten Schuss der Vorwärtsler abgewehrt hatte. Aber nicht Baumann avancierte zum Matchwinner, sondern Patrick Porsch . Der Torwart der Vorwärtsler wehrte den „Matchball“ der FCer ab. Wenig später traf Richard Schopf und ließ die Grünen jubeln.

Während Vorwärts Epes Coach Rolf Jörden den Wettbewerb nicht nur wegen des Erfolges begrüßte und von wichtigen Vorbereitungsspielen sprach („Wir haben eine junge Mannschaft. Es geht darum, dass die Spieler das System verinnerlichen“), konnte FC Epes Coach Bernd Meyer diesem Turnier nichts Gutes abgewinnen: „Das war nur ein Termin, den wir wahrzunehmen hatten. Auch als als Vorbereitung war das relativ wertlos mit zwei Spielen nacheinander und nur kurzer Pause dazwischen. Im Finale war das auch zu sehen, als auf beiden Seiten kein Spielfluss aufkam.“

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