Fußball im Kreispokal
Wettringer mal wieder weiter

Ochtrup -

Der FC Vorwärts Wettringen steht im Viertelfinale des Kreispokals. Mit 6:1 setzte sich der Bezirksligist bei der SpVgg Langenhorst/Welbergen durch. Allerdings zahlten die Blau-Weißen einen hohen Preis für das Weiterkommen.

Dienstag, 12.08.2014, 21:08 Uhr

Die SpVgg-Verteidigung mit Markus Schwering (l.) und Timo Renkert (M.) hatte ihre liebe Mühe, um den agilen Vorwärts-Stürmer Jonas Brüning an die Kette zu legen.
Die SpVgg-Verteidigung mit Markus Schwering (l.) und Timo Renkert (M.) hatte ihre liebe Mühe, um den agilen Vorwärts-Stürmer Jonas Brüning an die Kette zu legen. Foto: Brenzel

Der FC Vorwärts Wettringen bleibt im Kreispokal eine Macht. Der Finalist der vergangenen beiden Jahre meldet auch in dieser Saison Ambitionen an, lange im Wettbewerb zu verweilen. Am Dienstagabend sicherte sich der Bezirksligist mit einem 6:1 (4:1)-Erfolg bei der SpVgg Langenhorst /Welbergen den Einzug in die Runde der letzten Acht. Dort genießen die Blau-Weißen nun Heimrecht gegen den Lokalrivalen SuS Neuenkirchen.

Allerdings mussten die Gäste einen hohen Preis für das Weiterkommen bezahlen. Bereits beim Aufwärmen verletzten sich Marius Reckels und Eugen Wiens, für die kurzfristig Benedikt Brünen und Johannes Rengers in die Startformation rutschten. Damit noch nicht genug, denn kurz vor der Pause verletzte sich Kapitän Alexander Witthake nach einem Foul von SpVgg-Keeper Christian Kuhmann und konnte ebenfalls nicht mehr mitwirken.

Spielerisch erwies sich der FC Vorwärts als eine Nummer zu groß für die Hausherren. Mit dem hohen Pressing des Favoriten kam der B-Ligist überhaupt nicht klar, was sich bereits nach 45 Minuten im Ergebnis niederschlug. David Ratering (2), Jonas Brüning und Hendrik Artmann sorgten auf Wet­tringer Seiten für Zählbares. Sehenswert war allerdings der zwischenzeitliche Anschlusstreffer der Ochtruper, der aus einer schönen Kombination von Christian Holtmann und Fabian Münstermann resultierte (37.).

In der zweiten Hälfte wurde es aufgrund intensiv geführter Zweikämpfe ein wenig hektisch. Den negativen Höhepunkt bildete die rote Karte gegen Langenhorsts Timo Renkert, der viel zu übermotiviert in einen Zweikampf mit Jonas Beckmann ging (67.).

Im Anschluss daran wurde es auf dem Feld aber wieder ruhiger. Da die Wettringer das Tempo zunehmend drosselten und nicht mehr mit dem letzten Willen nach vorne spielten, dauerte es eine ganze Zeit, bis zwei weitere Treffer fielen. Für die war Tobias Schmitz zuständig, der jeweils Vorlagen von Brünen (77.) und Brüning (82.) verwertete. Bei dem halben Dutzend beließen es die Gäste letztlich auch.

„Das 6:1 geht absolut in Ordnung“, gratulierte Thorsten Bäumer dem Gegner zum Sieg. Was dem SpVgg-Trainer nicht schmeckte, war die zeitweise etwas rustikalere Gangart seiner Elf. Man verfüge sicherlich über andere Mittel, um gegen einen höherklassigen Konkurrenten zu bestehen, fügte Bäumer an. Vorwärts-Coach Manfred Köning wollte das nicht weiter thematisieren und konzentrierte sich in seiner Analyse auf die rein sportlichen Fakten: „Wir haben das heute gut gelöst und sind daher verdient in die nächste Runde eingezogen.“

SpVgg Langenhorst/Welbergen: Kuhmann – Koers – M. Fehlker, M. Schwering (46. B. Fehlker) – Brügge, Wichmann (71. Selker), Renkert – K. Wenning – Münstermann, C. Holtmann, S. Schwering (58. Heinrich).

FC Vorwärts Wettringen: Stegemann – Beckmann, Ratering, Krause, Wiggenhorn – Artmann, A. Witthake (46. Schmitz) – Brünen, Feldhues, Rengers – Brüning.

Tore: 0:1 Ratering (15.), 0:2 Brüning (27.), 1:2 Münstermann (37.), 1:3 Artmann (40., Foulelfmeter), 1:4 Ratering (41., Foulelfmeter), 1:5 und 1:6 Schmitz (77./82.).

Bes. Vorkommnis: Rote Karte gegen Langenhorsts Timo Renkert (67., grobes Foulspiel).

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