Westfalenliga: Bielefeld - Nottuln: 1:1
GWN kassiert spätes Tor

Nottuln -

Die neu formierte Westfalenliga-Elf von GW Nottuln ist mit einem 1:1 in die Saison 2014/15 gestartet. Dank eines Tores von Dennis Otto in der 43. Spielminute führten die Grün-Weißen im ersten Meisterschaftsspiel zur Pause beim VfB Fichte Bielefeld mit 1:0. Erst in der Nachspielzeit fiel der Ausgleich.

Sonntag, 17.08.2014, 20:08 Uhr

Brachte die Nottulner kurz vor der Pause in Führung: Dennis Otto.
Brachte die Nottulner kurz vor der Pause in Führung: Dennis Otto. Foto: Marco Steinbrenner

Die neu formierte Westfalenliga-Elf von GW Nottuln ist mit einem 1:1 in die Saison 2014/15 gestartet. Dank eines Tores von Dennis Otto in der 43. Spielminute führten die Grün-Weißen im ersten Meisterschaftsspiel zur Pause beim VfB Fichte Bielefeld mit 1:0. Die Zuschauer im Rußheide-Stadion sahen dann in der umkämpften Partie in der zweiten Minute der Nachspielzeit aber noch das Ausgleichstor des eingewechselten Anthony Eviparker.

„Wir sind natürlich alle etwas geknickt, denn wir waren lange auf der Siegerstraße. Bis auf das Ergebnis bin ich aber zufrieden, denn alle meine Jungs haben heute richtig gut gearbeitet“, sagte Nottulns neuer Trainer Dirk Altkrüger unmittelbar nach dem Abpfiff.

Nach drei Minuten musste Nottulns starker Torhüter Malte Wilmsen erstmals sein ganzes Können aufbieten, um eine VfB-Chance zu vereiteln. In der Folge wurden die Grün-Weißen aber immer stärker. Lukas Mersmann (8.) und zweimal der flinke Dennis Otto (13./28.) nutzten jedoch ihre Möglichkeiten nicht. Im dritten Versuch machte Otto es dann besser. Im Fallen markierte er zwei Minuten vor der Pause auf kuriose Weise den Führungstreffer.

Nach dem Seitenwechsel hatte erneut Bielefeld die erste Großchance, doch einmal mehr war Wilmsen auf dem Posten (50.). 180 Sekunden später verhinderte der Bielefelder Schlussmann mit einem sensationellen Reflex das mögliche zweite Gäste-Tor. Oliver Leifken, der prächtig von Marvin Möllers in Szene gesetzt worden war, konnte es nicht fassen.

„Danach wurde die Partie immer zerfahrener. Wir wollten die Konter gut ausspielen, doch immer wieder hatten wir im Mittelfeld die falschen Ideen“, trauerte Altkrüger einigen guten Möglichkeiten nach, die schon im Ansatz vergeben wurden.

Die Bielefelder riskierten in den letzten 20 Minuten immer mehr und versuchten, mit hohen Bällen ihre groß gewachsenen Spieler in Szene zu setzen. Christoph Hohmann war bis zur 90. Minute jedoch neben Niklas Wesseln der Turm in der Schlacht. Dann sah Hohmann in der letzten Spielminute nach wiederholtem Foulspiel die Ampelkarte. In der zweiten Minute der Nachspielzeit bekamen die Platzherren schließlich einen Freistoß zugesprochen. Den Kopfball konnte Wilmsen noch abwehren, gegen den Nachschuss von Anthony Eviparker war der junge GWN-Torhüter dann aber machtlos.

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