SC Preußen Münster: Sonntag kommt der MSV Duisburg
„Zebras“ im DFB-Pokal gefordert

Münster -

Mehr Regeneration geht nicht in der Saison. Erst am Dienstag wird der SC Preußen Münster wieder den Trainingsbetrieb nach zweieinhalb freien Tagen aufnehmen und das Heimspiel am kommenden Sonntag (14 Uhr) gegen den MSV Duisburg in den Fokus stellen. Alle Konzentration für Sonntag, es gilt ein Ausrufezeichen gegen die punktgleichen Meidericher zu setzen.

Dienstag, 28.10.2014, 01:10 Uhr

 SCP-Abwehrspieler Dominik Schmidt (M.) wird sich am Sonntag wieder den Duisburger Angriffsbemühungen entgegenstellen.
 SCP-Abwehrspieler Dominik Schmidt (M.) wird sich am Sonntag wieder den Duisburger Angriffsbemühungen entgegenstellen. Foto: Jürgen Peperhowe

Die „Zebras“ mit dem Ex-Preußen Dennis Grote haben derweil ganz andere Dinge zu tun, im DFB-Pokal erwartet der Fußball-Drittligist den Erstliga-Aufsteiger 1. FC Köln . Es geht um den Einzug in das Achtelfinale, ein Spiel um alles oder nichts. Für Preußen-Trainer Ralf Loose und seinen Assistenten Babacar N‘Diaye ein willkommener Anlass, den nächsten Gegner vor Ort unter die Lupe zu nehmen.

Die Duisburger werden dabei Kräfte lassen. Schon am Samstag im Topspiel gegen Dynamo Dresden (0:0) musste das Team von Gino Lettiere eine Halbzeit ohne den vom Platz gestellten Kevin Scheidhauer auskommen. Jetzt am Dienstag der Pokal-Auftritt, der für die unterklassigen Teams stets mit enormem Kraftaufwand verbunden ist. Am Sonntag will dann der SCP den Duisburgern auf den Zahn fühlen.

Am liebsten im Stile der Vorsaison, als Münster das Hinspiel mit 2:1 vor 10 116 Zuschauern gewann. Damals köpfte Simon Scherder das Siegtor in der Schlussminute, vielleicht ein gutes Omen für den Innenverteidiger, der zuletzt nicht mehr erste Wahl war. Schließlich wird der SCP Abwehrchef Dominik Schmidt ersetzen müssen, der beim 1:1 bei Fortuna Köln die Ampelkarte sah.

Fortuna Köln gegen Preußen Münster

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  • In der Kölner Südstadt erwischt der SCP einen ganz schlechten Start.

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  • Bereits in der dritten Minute trifft Hamdi Dahmani zum 1:0 für Fortuna Köln. Bischoff, Schmidt, Heitmeier und Torwart Masuch können es nicht verhindern.

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  • Während die Kölner sich weitere klare Chancen erspielen, fällt den Preußen (hier Markus Piossek gegen Markus Pazurek)  wenig ein.

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  • Kölns Torwart Andre Poggenborg, der früher bei den Preußen aktiv war, hat wenig zu tun. Hier pflückt er Reichwein den Ball vom Kopf.

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  • Münster kommt mit der aggressiven Spielweise der Kölner (hier Amaury Bischoff im Duell nicht Markus Pazurek) nicht zurecht.

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  • Über weite Teile des Spiels laufen - oder krabbeln wie bei diesem Duell am Boden zwischen Marcel Reichwein und Kölns Kusi Kwame - die Adlerträger der Musik hinterher.

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  • Fünf Minuten vor Schluss dann doch noch der Ausgleich. In Unterzahl (Dominik Schmidt war in der 76. Minute mit Gelb-Rot vom Platz geflogen) trifft der kurz zuvor eingewechselte Rogier "Rocky" Krohne zum 1:1. Der Endstand.

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Neben Scherder bemühen sich auch Marco Pischorn und Patrick Kirsch um die diese Position. Allerdings war Scherder auch beim zweiten Aufeinandertreffen in der letzten Saison mit von der Partie. Da siegte Münster am letzten Spieltag mit 1:0 und überholte den MSV in der Tabelle – und wurde versöhnlicher Sechster.

►  Große Nachfrage: Der Kartenverkauf läuft prächtig für das Duisburg-Spiel, die Kulisse dürfte mindestens fünfstellig werden. „Vielleicht laufen wir noch auf ausverkauft zu“, hofft Carsten Gockel, der Preußen-Sportvorstand. Bislang sahen 66 700 Zuschauer (Schnitt 9538) die sieben Heimspiele. Zum Saisonstart gegen Rostock (12 000) und zuletzt gegen Bielefeld (14 300) wurde die 10 000er-Marke übersprungen. 

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