Legendenspiel von Rot-Weiß Ahlen
Reus und Großkreutz kommen

Ahlen -

90 Prozent – da fehlt nicht mehr viel, bis es ganz sicher ist. Nur ein Veto des Arztes kann noch verhindern, dass Marco Reus am nächsten Mittwoch nach Ahlen zum Legendenspiel kommt. Bei seinem Teamkameraden Kevin Großkreutz ist es dagegen fix – der spielt sogar.

Donnerstag, 13.11.2014, 19:11 Uhr

Kommt nach Ahlen und bringt Weltmeister Kevin Großkreutz gleich mit: Marco Reus hat seine Zusage für das Legendspiel von Rot-Weiß Ahlen gegeben – zumindest zu 90 Prozent.
Kommt nach Ahlen und bringt Weltmeister Kevin Großkreutz mit: Marco Reus hat für das Legendenspiel von RW Ahlen zugesagt – zumindest zu 90 Prozent. Foto: dpa

Es ist die nächste gute Nachricht in dieser für den Oberliga-Spitzenreiter Rot-Weiß Ahlen an guten Nachrichten nicht eben armen Zeit. Zum Legendenspiel anlässlich des 80. Geburtstags des ehemaligen Zeugwarts Willi Pott haben jetzt die bekanntesten Vertreter der 2008er-Mannschaft zugesagt: Weltmeister Kevin Großkreutz und der wohl beste deutsche Fußballer der vergangenen Jahre, Marco Reus .

Bei Großkreutz ist das Kommen fast amtlich, bei Reus gibt es eine kleine Einschränkung wegen seiner Verletzung. „Er hat zu 90 Prozent zugesagt, also wenn keine Rehamaßnamen dagegen stehen und der Verein sei Veto einlegt“, so RW Ahlens Sportlicher Leiter Joachim Krug. Kevin Großkreutz dagegen wird man am Mittwoch (19. Novemver, 20 Uhr), wenn der 2000er-Jahrgang gegen den 2008er antritt, nicht nur definitiv kommen, sondern sogar die Fußballschuhe schnüren und spielen . „Nicht über 90 Minuten“, wie Krug sagt, „aber er wird auf dem Platz stehen.“

Bereits am Mittwochabend haben sich die Hauptverantwortlichen für den Abend – Daniel Thioune, Ronald Maul, RW-Geschäftsführer Gerald Stoffers und Krug – ein letztes Mal zusammengesetzt und Zwischenbilanz gezogen. Und die fällt durchweg positiv aus. Schon über 50 Ehemalige aus den beiden Teams haben sich laut Krug angekündigt. Die Aufstiegsmannschaft von 2008 werde „verdammt komplett“ sein. Und auch bei den 2000ern, das ist immerhin schon 14 Jahre, fehlen auch nicht viele.

„Den einen oder anderen Überraschungsgast werden wir auch noch präsentieren“, versichert Krug. Und das alles, weil sie Willi Pott alle so gern haben und ihn ehren wollen. „Wie man so beliebt wird? Ich weiß wirklich nicht, wie man das schafft“, sagt der RWA-Manager und schmunzelt.

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