Kreisliga A: 1:2-Heimniederlage gegen SC Dörenthe
Westfalia als launische Diva

Tecklenburger -

Während die Ibbenbürener SV trotz Verletzungssorgen an der Tabellenspitze konstant ihre Leistung und nach dem 5:1-Triumph über SV Uffeln mit fünf Zählern Vorsprung ganz oben steht, erweist sich Westfalia Westerkappeln als launische Diva. Mit 1:2 musste sich die Elf von Trainer Rainer Faste gestern daheim gegen SC Dörenthe geschlagen geben.

Sonntag, 16.11.2014, 21:56 Uhr

Nach dem Remis zur Halbzeitpause konnte die ISV, hier mit Sascha Pakularz, im zweiten Durchgang noch vier Treffer nachlegen.
Nach dem Remis zur Halbzeitpause konnte die ISV, hier mit Sascha Pakularz, im zweiten Durchgang noch vier Treffer nachlegen. Foto: Tobias Mönninghoff

Westf. Westerkappeln -

SC Dörenthe 1:2 (1:2)

Westfalia-Trainer Rainer Faste sah einmal mehr enttäuschende erste 45 Minuten seiner Mannen: „Eigentlich wie immer: Wir sind überhaupt nicht reingekommen, haben die Zweikämpfe nicht angenommen, dazu eine mangelhafte Teamleistung.“ Die Gäste aus Dörenthe hingegen waren gleich hellwach, führten durch Stefan Sackarndt und Steffen Klaas schnell mit 2:0 und waren das klar bessere Team. Erst als Shatri für die Hausherren nach 38 Minuten zum 1:2 verkürzte, keimte wieder Hoffnung auf im Westerkappelner Lager. Wie schon beim 4:3 in Hörstel vor Wochenfrist steigerte sich die Faste-Elf in Durchgang zwei deutlich. „Da war es wesentlich ausgeglichener, wir haben endlich am Spiel teilgenommen“, so Faste. Es fehlten allerdings die zwingenden Möglichkeiten, am Ende siegte Dörenthe aufgrund der ersten Halbzeit verdient mit 2:1.

Tore: 0:1 Sackarndt (6.), 0:2 S. Klaas (15.), 1:2 Shatri (38.).

SV Ibbenbüren -

SV Uffeln 5:1

Auf dem nassen Untergrund des Kunstrasenplatzes übernahmen die Gastgeber direkt das Kommando, die Uffelner igelten sich hinten ein und suchten ihr Glück über schnelle Gegenangriffe. Früh mussten die Gäste dabei das 0:1 schlucken. Alexander Haaseloop staubte ab, nachdem Oral Dogru mit einem direkten Freistoß aus gut 20 Metern nur die Querlatte getroffen hatte (9.). Fünf Minuten später zeigte die Janning-Elf ihre Offensivqualitäten. Patrick Bahr vertändelte das Leder auf der rechten Außenbahn, Simon Janning schickte Dennis Menger steil, der mit einem Schuss in den Winkel den Ausgleich besorgte.

Fortan waren die Lürwer-Schützlinge um eine prompte Antwort bemüht, die Gäste verteidigten jedoch clever. Steffen Büchter, Sascha Pakularz, Kevin Hagemann und Janis Schneider scheiterten dabei in aussichtsreichen Positionen, auf der Gegenseite tauchte erneut Menger gefährlich vor ISV-Keeper Sebastian Scholmeyer auf (35.).

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich an der Dominanz der ISV nichts. Nach 63 Minuten wurde der Spitzenreiter für sein Anrennen belohnt. Oral Dogrus scharfe Flanke wurde von einem Gästeakteur unhaltbar in die Maschen gelenkt. Als zwei Minuten darauf Uffelns Marcel Hackmann eine völlig überflüssige Gelb-Rote Karte sah, war die Partie gelaufen. „Danach war es noch extremer, Uffeln hatte nicht einen Torschuss“, erlebte ISV-Trainer Florian Lürwer eine entspannte Schlussphase. Gleich drei Mal schlugen die Ibbenbürener noch zu, siegten am Ende klar und verdient mit 5:1. Zunächst traf Kevin Hagemann nach einer Ecke aus dem Gewühl heraus, zehn Minuten später legte Sascha Pakularz aus spitzem Winkel das 4:1 nach. Den Schlusspunkt setzte schließlich Daniel Lürwer auf Zuspiel von Pakularz fünf Minuten vor dem Ende. „Ein Riesen-Kompliment an meine Mannschaft, wir sind aufgetreten wie ein echtes Spitzenteam. So kann man die nächsten vier Monate überstehen“, zog Lürwer ein zufriedenes Fazit.

Tore: 1:0 Haaseloop (9.), 1:1 D. Menger (14.), 2:1 Eigentor (63.), 3:1 Hagemann (67.), 4:1 Pakularz (77.), 5:1 Lürwer (85.).

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