Preußen-A-Junioren treffen ohne Trainer auf Cherusika Laggenbeck / Lienen daheim gegen Saerbeck
Kann SCP Spitzenreiter stürzen?

Tecklenburger Land -

In der A-Junioren Kreisliga A geht am Sonntag der letzte Spieltag vor der Winterpause über die Bühne. Dabei will Cheruskia Laggenbeck mit einem Sieg bei Preußen Lengerich an der Tabellenspitze überwintern. Für Spannung sorgt am vorletzten Hinrundenspieltag auch das Kellerderby zwischen SW Esch und dem SC Hörstel.

Donnerstag, 27.11.2014, 18:11 Uhr

Westfalia Westerkappeln (am Ball) und Preußen Lengerich sind gegen das Führungsduo am Sonntag nur krasse Außenseiter.
Westfalia Westerkappeln (am Ball) und Preußen Lengerich sind gegen das Führungsduo am Sonntag nur krasse Außenseiter. Foto: Walter Wahlbrink

Preußen Lengerich

Cheruskia Laggenbeck

Bei Preußen Lengerich hat Rene Köster schon in der letzten Woche das Traineramt aus beruflichen Gründen niedergelegt. Vorübergehend hat Frank Rosenbusch das Training übernommen. Die Preußen sind wahrscheinlich froh, dass sie nach der verkorksten Hinrunde in die Winterpause gehen können. Der neue Coach soll in der dreimonatigen Winterpause der Mannschaft wieder neues Leben einhauchen und mit Verstärkungen aus der B-Jugend den Klassenerhalt sicherstellen. Die Laggenbecker schweben als neuer Spitzenreiter auf Wolke sieben und reisen am Sonntag (Anstoß 11 Uhr) mit großer Motivation nach Lengerich.

SW Esch –

SC Hörstel

Nach einigen Schwergewichten bekommen die Escher am Ende der Herbstrunde wieder eine etwas leichtere Kost vorgesetzt. Dabei stehen sie aber vor einem Kellerderby mit Endspielcharakter. Mit einem Sieg gegen den unmittelbaren Konkurrenten können die Lehmeyer-Schützlingen für einen komfortablen Neun-Punkte-Vorsprung auf einen Abstiegsplatz sorgen. Natürlich wissen auch die Gäste aus Hörstel was auf dem Spiel steht und wollen auf einen Nichtabstiegsplatz überwintern.

Brochterb./Dörenthe –

TuS Recke

Die Gastgeber haben erneut in Saerbeck bewiesen, das sie gegen Spitzenmannschaften gut mithalten können. Trotz der 2:3-Niederlage zeigten sie eine starke Leistung und hätten einen Teilerfolg verdient gehabt. Das nötige Selbstvertrauen sammelten die Lagemann-Schützlinge beim verdienten Punktgewinn (1:1) beim Spitzenreiter in Laggenbeck. Nun darf man gespannt sein, wie die Recker mit dem Vorchecking der Dörenther am Sonntag (Anstoß 10.45 Uhr) zurecht kommen.

Westfalia Hopsten –

Westfalia Westerkappeln

Die Hopstener waren bei der 1:3 Niederlage in Mettingen total von der Rolle und wirkten in der Offensive kreativlos. Den ungewohnten Kunstrasenplatz lässt Hopstens Trainer Ünal Özdemir nicht als Entschuldigung gelten und fordert Wiedergutmachung. Die Westerkappelner sind seit fünf Spieltagen unbesiegt und haben vier Mal in Serie gewonnen. Nach dem 7:1 Kantersieg gegen Riesenbeck trotzen sie natürlich vor Selbstvertrauen und wollen sich am Sonntag(Anstoß 11 Uhr) für die im Pokalwettbewerb erlittene 0:3 Niederlage revanchieren.

Eintracht Mettingen –

Arminia Ibbenbüren

Eintracht Coach Daniel Rählmann bezeichnet seine Mannschaft als Wundertüte. Grund für seine Aussage sind die gravierenden Leistungsunterschiede gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller und gegen Spitzenteams. Nach der vielleicht besten Saisonleistung beim 3:1-Sieg über Spitzenreiter Westfalia Hopsten wartet nun auf seine Elf mit Arminia Ibbenbüren (7.) im Vergleich eine relativ leichte Aufgabe. Die Schierloher blieben gegen Spitzenteams bisher punktlos und sind auch am Sonntag (Anstoß 11 Uhr) im Tüöttensportpark nur krasser Außenseiter.

SW Lienen –

Falke Saerbeck

Lienens Trainer Alexander Otte wollte mit seiner Mannschaft aus den letzten beiden Spielen vor der Winterpause vier Punkte einfahren. „Nach dem 1:1 in Hörstel müssen wir jetzt gegen den Tabellenfünften aus Saerbeck dreifach punkten“, sagt er mit einer mutigen Zielsetzung. Immerhin sind die Saerbecker seit drei Spielen ohne Punktverlust und gehören nach dem 3:2-Sieg gegen die JSG Brochterbeck/Dörenthe wieder zum Kreis der Titelaspiranten. Anstoß ist am Sonntag um 13.30 Uhr.

Teuto Riesenbeck –

SF Lotte

Nachdem die Riesenbecker am letzten Samstag in Westerkappeln eine herbe 1:7-Schlappe einstecken mussten, herrschte in dieser Woche natürlich Katerstimmung. Zurückblickend auf die schwache Leistung erwartet Riesenbecks Trainer Thomas Januschak nun gegen das punktlose Schlusslicht aus Lotte am Sonntag (Anstoß 11 Uhr) eine Trotzreaktion und ein anderes Engagement. Die Lotteraner wollen sich wie zuletzt mit einer knappen Niederlage achtbar aus der Affäre ziehen. Oder sollte nun ausgerechnet am letzten Spieltag vor der Winterpause der erste Punktgewinn noch gelingen?

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