Fußball: WN-Mannschaft der Hinrunde
Jung, nett und torgefährlich

Bezirk Lüdinghausen -

Er ist jung und torgefährlich, er wird als nett und bodenständig beschrieben – und er ist der Spieler der Hinrunde: Sven Görlich, Stürmer von Union Lüdinghausen, stand sechs Mal in der WN-Elf des Tages. Ohnehin ragten die Offensivkräfte in der Vorrunde heraus.

Mittwoch, 24.12.2014, 09:12 Uhr

Die Mannschaft der Hinrunde: Sven Görlich stand an den ersten 15 Spieltagen sechs Mal in der WN-Elf des Tages. Kamilos Jeyenthira, Benjamin Schulte und Denis Hölscher wurden fünf Mal nominiert. Auf vier Berufungen kamen Oscar Franco Cabrera, Eric Sabe, Steffen Nagel, Robin Ploczicki, Simon Bömelburg und Patrick Eickholt. Torwart Andreas Stilling schaffte drei Nominierungen.
Die Mannschaft der Hinrunde: Sven Görlich stand an den ersten 15 Spieltagen sechs Mal in der WN-Elf des Tages. Kamilos Jeyenthira, Benjamin Schulte und Denis Hölscher wurden fünf Mal nominiert. Auf vier Berufungen kamen Oscar Franco Cabrera, Eric Sabe, Steffen Nagel, Robin Ploczicki, Simon Bömelburg und Patrick Eickholt. Torwart Andreas Stilling schaffte drei Nominierungen. Foto: Lisa Stetzkamp

Junger Stürmer gesucht mit großem Talent und eingebauter Torgarantie? Bitteschön, der SC Union 08 Lüdinghausen hat ihn: Sven Görlich heißt das große Talent, das in der A-Jugend und in der ersten Seniorenmannschaft in der Kreisliga A spielt – und das oft auffällig gut, nicht nur wegen seiner vielen Tore. Görlich ist der Spieler der Hinrunde in der Saison 2014/15. Sechs Mal wurde er an den ersten 15 Spieltagen in die Elf des Tages der Westfälischen Nachrichten berufen – so oft wie kein anderer Spieler in dieser WN-Wertung mit den heimischen Mannschaften von der Landdesliga bis einschließlich Kreisliga A.

Freitags in der A-Jugend kicken, sonntags bei den Männern – Görlich bekommt diese Doppelbelastung scheinbar problemlos hin. In der U 19 spielt er meistens als Zehner, bei den Senioren meistens im Sturm. 16 Tore hat der 18-Jährige in der Kreisliga A bereits erzielt. Er wohnt in Vinnum, trägt aber schon seit der D-Jugend das Union-Trikot. „Er ist ein sehr netter und bodenständiger Mensch“, betont Daniel Schürmann, Görlichs langjähriger Jugendtrainer und jetzt auch Coach in der ersten Mannschaft. „Sven hätte schon seit Jahren höherklassig spielen können, bestimmt bis zur Westfalenliga. Aber das war für ihn nie ein Thema“, sagt Schürmann und lobt Görlichs Vielseitigkeit: „Er spielt vorne, könnte aber genauso gut auch als Sechser oder als Verteidiger spielen.“

Die WN-Elf der Hinrunde spielt in einem 3-4-3-System. Mindestens vier Nominierungen für die Elf des Tages waren nötig, um dabei zu sein. Zehn Feldspieler sind auf diese Zahl gekommen. Bei den Torhütern reichten drei Berufungen. Die schafften Andreas Stilling von Davaria Davensberg und Pascal Rudolph von Union Lüdinghausen. Den Losentscheid gewann Glückspilz Stilling.

Die Offensivspieler ragten in der Hinserie heraus. Drei Männer aus der Abteilung Attacke standen fünf Mal in der Elf des Tages. Denis Hölscher von Blau-Weiß Ottmarsbocholt und Benjamin Schulte von Fortuna Seppenrade bilden mit Görlich die Sturmreihe. Hinter den Spitzen fühlt sich Kamilos Jeyenthira vom VfL Senden am wohlsten.

Die anderen sechs Spieler in der Elf der Vorrunde neben Stilling und den vier Offensivkräften schafften es vier Mal in die Mannschaft des Tages. Das Mittelfeld komplettieren neben Jeyen­thira die beiden zentralen Spieler Robin Ploczicki vom SV Herbern und Simon Bömelburg vom VfL Senden sowie Patrick Eickholt von Davaria Davensberg. In der Abwehr stehen Steffen Nagel vom VfL Senden, Eric Sabe vom SV Herbern und Oscar David Franco Cabrera. Der kleine Spanier in den Reihen des TuS Ascheberg spielt zwar meistens im Mittelfeld, rückte wegen eines Überangebots in diesem Mannschaftsteil aber weiter nach hinten.

Aus der Elf des Jahres der Saison 2013/14 sind noch drei Spieler dabei: die beiden Sendener Simon Bömelburg und Kamilos Jeyenthira sowie der Davare Patrick Eickholt. Spieler des Jahres war Daniel Schröer vom TuS Ascheberg, der es in der vergangenen Spielzeit sagenhafte 16 Mal in die WN-Elf des Tages schaffte. Eine Marke, die selbst ein Riesentalent und Knipser wie Sven Görlich nur schwer knacken kann.

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