Fußball | Kreisliga A: Fortuna Gronau holt den nächsten Dreier
Kalitzki lässt es krachen

Gronau -

Wenn eine gefährliche Flanke vom Gegner per Kopf abgewehrt wird, ist das grundsätzlich erst einmal ein Ärgernis. Wenn daraus allerdings unfreiwillig eine noch bessere Vorarbeit wird, nimmt man es doch gerne mit. Simon Kalitzki jedenfalls war mit seinem fulminanten Volleyschuss der gefeierte Mann an der Laubstiege.

Sonntag, 29.03.2015, 19:03 Uhr

Die Lücke zu finden, war angesichts dieser Witterungsbedingungen gar nicht so einfach im Sportpark an der Laubstiege. Jens Weinberg fand sie nicht. Simon Kalitzki sehr wohl.
Die Lücke zu finden, war angesichts dieser Witterungsbedingungen gar nicht so einfach im Sportpark an der Laubstiege. Jens Weinberg fand sie nicht. Simon Kalitzki sehr wohl. Foto: aho

Die schönste Szene der Partie wurde in der 70. Minute mit dem Sieg belohnt. Sevket Karaman fand mit seiner Flanke nur den Kopf eines Vredeners. Doch dessen Abwehrversuch geriet zu kurz, wurde stattdessen zur perfekten Vorlage für Simon Kalitzki. Der nahm den Ball aus 25 Metern volley – und ließ es krachen. Ein traumhafter Treffer, noch dazu der entscheidende. Mit 1:0 besiegte Fortuna Gronau den FC Vreden verdient und setzte den Höhenflug damit fort.

Spielertrainer Jens Weinberg jedenfalls durfte vollauf zufrieden sein. „Die Vredener sind ja nicht irgendeine dahergelaufene Truppe. Aber meine Mannschaft hat das taktisch heute richtig gut gelöst“, fand der Fortuna-Coach. Die Raumaufteilung passte perfekt, sodass dem FCV meist gar nichts anderes übrig blieb, als es auf dem Kunstrasenplatz mit langen Bällen zu probieren. Die wiederum waren an diesem Tag ein gefundenes Fressen für die aufmerksame Gronauer Hintermannschaft.

Dass die Blau-Schwarzen allerdings nicht schon mit mindestens einem 1:0 in die Pause gegangen waren, das mussten sie sich freilich ankreiden lassen angesichts drei riesiger Möglichkeiten. Vreden jedenfalls gehörten fünf starke Minuten zu Beginn der zweiten Hälfte.

Gefährlich wurde es aber nicht ernsthaft. Bis Kalitzki den Hammer auspackte und den Sportpark an der Laubstiege jubeln ließ.

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