Fußball: Aufstieg von Davaria Davensberg 1995
„Es war eine super Zeit“

Davensberg -

20 Jahre nach dem Aufstieg des SV Davaria Davensberg in die Verbandsliga treffen sich die Helden von einst wieder. Organisator Hubert Fuchs plaudert im Interview über diese Zeit, über den verstorbenen Trainer Hubert Inckmann und über seine mögliche Zukunft beim SV Davaria.

Donnerstag, 04.06.2015, 09:00 Uhr

Vor genau 20 Jahren feierte der SV Davaria Davensberg den Aufstieg in die Fußball-Verbandsliga. Hubert Fuchs (64), seinerzeit Sportlicher Leiter, hat ein Nachtreffen mit den damaligen Spielern und Funktionären organisiert. Die Helden von einst treffen sich am heutigen Donnerstag in Davensberg .

Der Aufwand, dieses Treffen zu organisieren, war immens. Was war Ihre Motivation?

Fuchs: Ich habe seit mehr als 50 Jahren in irgendeiner Form immer etwas mit Fußball zu tun. Die Zeit in Davensberg war außergewöhnlich. Es hat alles gepasst in diesen Jahren in Davensberg – die sportliche Qualität, das Umfeld und die solide finanzielle Basis. Die ganze Sache wurde von einer besonderen Begeisterung getragen. Die Spieler haben sich in Davensberg wohl gefühlt, das war die Basis für die Erfolge. Es war einfach eine super Zeit.

Sie haben 29 Personen angeschrieben, 28 wollen kommen. Haben Sie mit einer solchen Resonanz gerechnet?

Fuchs: Nein, das nicht. Ich hatte es gehofft, bin aber ganz unbelastet an die Sache rangegangen. Dass von 29 Leuten 28 kommen, zeigt, wie wichtig den einzelnen Personen dieses Ereignis ist.

Der damalige Trainer Hubert Inckmann ist 2010 verstorben. Sie haben kürzlich einen Gedenk-Nachruf in den WN veröffentlicht. Was hat Sie dazu bewogen?

Fuchs: Hubert Inckmann war ein Typ mit Ecken und Kanten, er war nicht immer einfach, aber er war ein echter Typ. Er hat es verdient. Ich halte ihn bis heute für den mit Abstand besten Trainer, mit dem ich je zusammengearbeitet habe. Ich war letztens bei einem Freizeitturnier in Münster, bei dem die halbe damalige Mannschaft von Münster 08 mitgespielt hat. Alle haben Hubert Inckmann über den grünen Klee gelobt.

Sie wohnen in Davensberg. Könnten Sie sich vorstellen, mal wieder etwas beim SV Davaria zu machen?

Fuchs: Ich habe schon mal mit dem Verein gesprochen, es gibt Überlegungen. Aber wenn ich etwas in einem Verein mache, dann mache ich es einhundertprozentig. Grundsätzlich ist es positiv, dass in Davensberg nur noch eigene Leute spielen. Dauerhaft sollte es aber das Ziel sein, in der Kreisliga Münster im oberen Tabellendrittel mitzuspielen. Nur mit eigenen Leuten geht das aber nicht. Und man sollte versuchen, im Ort wieder mehr Begeisterung für den Verein zu entfachen.

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