Fußball: Meistertruppe feiert Wiedersehen
Noch immer eine Einheit

Davensberg -

20 Jahre nach dem umjubelten Aufstieg in die Verbandsliga sahen sich die Spieler von Davaria Davensberg wieder. Dabei zeigte sich: Das ehemalige Team ist noch immer eine Einheit.

Freitag, 05.06.2015, 20:06 Uhr

20 Jahre nach dem Titelgewinn trafen sich Wolfgang Lübke, Wolfgang Silling, Hubert Fuchs, Martin Reichstein, Sabine Bäumker, Norbert Weinrauter, Martin Ritz, Horst Brameier, Lars Müller, Willi Eickholt, Uwe Mörchen, Jürgen Heßeler, Heinrich Eickholt, Jörg Kampert, Michael Katgeli, Uli Garschagen, Uli Leifken, Matthias Kemler, Thorsten Dreier, Ludger Pickenäcker, Stefan Niehues, Andreas Lübke, Mario Wisse, Carsten Niehues und Carsten Weinrauter wieder.
20 Jahre nach dem Titelgewinn trafen sich Wolfgang Lübke, Wolfgang Silling, Hubert Fuchs, Martin Reichstein, Sabine Bäumker, Norbert Weinrauter, Martin Ritz, Horst Brameier, Lars Müller, Willi Eickholt, Uwe Mörchen, Jürgen Heßeler, Heinrich Eickholt, Jörg Kampert, Michael Katgeli, Uli Garschagen, Uli Leifken, Matthias Kemler, Thorsten Dreier, Ludger Pickenäcker, Stefan Niehues, Andreas Lübke, Mario Wisse, Carsten Niehues und Carsten Weinrauter wieder. Foto: hbm

„Ich habe mich tierisch auf diesen Tag gefreut.“ Ex-Kapitän Uli Leifken war mit seiner Vorfreude auf das Wiedersehen der Landesliga-Meister des SV Davaria Davensberg nicht allein. Nach 20 Jahren auf eine Saison zurückzublicken, die im Warendorfer Stadtstadion gegen den SV Versmold mit einem 3:2 gekrönt worden war, lockte an Fronleichnam fast alle Spieler und Offizielle aus der Meistersaison 1994/95 ins Davensberger Waldstadion. Zwischen Frühstück und Abendessen wurden viele Spiele wieder lebendig und alte Geschichten neu erzählt.

In der Meistersaison unterlagen die Davensberger im Westfalenpokal dem SC Preußen Münster im Elfmeterschießen. Wie Mario Wisse die Abwehr der Domstädter schwindelig spielte ( Hubert Fuchs : „Es war Marios bestes von vielen tollen Spielen für Davaria “) und dass Uli Garschagen den entscheidenden Elfmeter „unten links“ vorbeischoss, machte genauso die Runde wie die großen Augen der Fans beim Auswärtsspiel in Clarholz, als ihnen Bier angeboten wurde, dessen Haltbarkeitsdatum zwei Jahre überschritten war.

„Ich habe die meisten Jungs schon lange nicht mehr gesehen“, berichtete Martin Ritz. Der gebürtige Ascheberger ist jetzt Vorsitzender des SC Capelle. Er freut sich schon auf das Wiedersehen, das der Kreiswechsel ermöglicht: „Lars Müller und Jürgen Heßeler mit Bösensell und Uli Leifken mit Sendenhorst könnten zu unseren Gegnern gehören.“

Heißt auch: Einige sind dem Fußball weiter eng verbunden, andere mit Distanz. „Ich habe seit zwölf Jahren nicht mehr im Tor gestanden“, berichtete Thorsten Dreier. Nach einem kleinen Spielchen zeigte er beim Neunmeterschießen aber tolle Reflexe – gelernt ist gelernt. Und wie Jürgen Heßeler, mittlerweile 50 Jahre alt, Bälle parierte oder Andreas Lübke leichtfüßig und technisch perfekt den Ball verarbeitete, um Tore zu schießen – da blitzte das Können auf, mit dem diese Truppe Meister geworden war.

Dass sie noch immer eine Einheit bilden, bewiesen die Akteure 20 Jahre später durchs fast komplette Erscheinen. Zu denen, die in Freizeitmannschaften spielen, gehören Carsten Weinrauter und Stefan Niehues, der in Wuppertal lebt und oft als Zuschauer am Platz ist: bei den Jungs im Alter von sechs und neun Jahren. Als Trainer des eigenen Nachwuchses ist Ludger Pickenäcker bei Union Lüdinghausen aktiv.

Die Gäste dankten dem Motor des Zusammentreffens, Hubert Fuchs, für den großen Einsatz bei der Organisation. Fuchs würdigte die Arbeit der inzwischen verstorbenen Karl Lohmann, Hubertus Trahe und des Meistertrainers Hubert Inckmann. Er hob die Beiträge von Horst Brameier, Willi Eickholt, Wolfgang Silling und Wolfgang Lübke hervor. Zudem stellte Fuchs heraus, dass Uli Leifken, Martin Ritz, Jürgen Heßeler und Mario Wisse den „kometenhaften Aufstieg von der Kreisliga unter die besten 32 Mannschaften Westfalens“ mit drei Meisterschaften in vier Jahren komplett absolviert hatten.

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