Fußball: Kreisliga A Coesfeld
Heißes Finale: Fortuna darf noch hoffen

Seppenrade -

Fortuna Seppenrade ist noch nicht weg vom Fenster. Wenn es am Ende und in der Nachspielzeit dieser Saison noch richtig gut läuft, könnten die Fußballer aus dem Rosendorf doch noch den Klassenerhalt schaffen.

Dienstag, 09.06.2015, 09:06 Uhr

Dürfen die Fortunen auf der Zielgeraden der Saison doch noch jubeln? Maximilian Ernst (l.) und Moritz Lüling haben schon geübt.
Dürfen die Fortunen auf der Zielgeraden der Saison doch noch jubeln? Maximilian Ernst (l.) und Moritz Lüling haben schon geübt. Foto: rau

Der SV Fortuna Seppenrade ist noch nicht weg vom Fenster. Wenn es am Ende und in der Nachspielzeit dieser Saison noch richtig gut läuft, könnten die Fußballer aus dem Rosendorf doch noch den Klassenerhalt in der Coesfelder Kreisliga A packen. Sicher sind vor dem letzten Spieltag am kommenden Sonntag (14. Juni) nur zwei Dinge: Erstens ist Fortuna auf fremde Hilfe angewiesen, und zweitens können die Seppenrader am Sonntag zwar schon absteigen, aber noch nicht endgültig den Klassenerhalt sichern.

Klingt kompliziert, und das ist es auch. Weil aus der Bezirksliga die DJK VfL Billerbeck absteigt, gehen aus der Coesfelder A-Liga zwei Teams sicher runter. Eine dritte Mannschaft folgt, wenn der Kreisliga-Meister in der Aufstiegsrelegation scheitert. Die Abstiegsrelegation gegen den Vizemeister der Kreisliga B bestreitet der Drittletzte oder der Viertletzte der Kreisliga A.

Fortuna ist Vorletzter, kann den Drittletzten SV Gescher 3 aber noch überholen. Die Seppenrader müssen am Sonntag bei Schlusslicht DJK Rödder gewinnen und darauf hoffen, dass Gescher 3 in Darup verliert. Gewinnt Seppenrade und spielt Gescher 3 unentschieden, sind die Teams punktgleich und bestreiten ein Entscheidungsspiel. Der Drittletzte muss dann noch abwarten, ob der Meister aufsteigt und er noch ein Relegationsspiel absolvieren darf.

Die Saison könnte sich also noch hinziehen für die Fortunen. „Da kommt man sich ja vor wie bei einer Weltmeisterschaft – fast ohne Sommerpause“, witzelt Trainer Oliver Ridder . „Wir haben es nicht mehr selbst in der Hand, wollen aber auf jeden Fall einen vernünftigen Saisonabschluss hinbekommen“, betont der Coach. Gegen Absteiger Rödder (erst sechs Punkte) gewannen die Seppenrader in der Hinrunde mit 4:2. „Die haben uns das Leben da aber schwer gemacht“, erinnert sich Ridder. „Sie haben nichts mehr zu verlieren, und sie werden in der Kreisliga B sicher lieber nach Seppenrade als nach Gescher fahren wollen . . .“ Bitter für Fortuna ist der Ausfall von Vincent Jankowiak aus privaten Gründen. „Das ist im Moment unser bester Mann“, so Ridder. Im Hinblick auf die Partie Darup gegen Gescher 3 sagt der Fortuna-Trainer: „Ich kann nur an den Sportsgeist appellieren.“

Pikant ist auch das Titelrennen in der Coesfelder A-Liga. Der Tabellenzweite Westfalia Osterwick erwartet am Sonntag Spitzenreiter SG Coesfeld . Gewinnt Osterwick, sind die Teams punktgleich. Dann gibt es zunächst ein Entscheidungsspiel um Platz eins. Das soll am nächsten Dienstag ausgetragen werden. Zwei Tage später, am Donnerstag, soll dann das Aufstiegsspiel gegen den Meister der Kreisliga A Ahaus, den SC Südlohn, stattfinden. Der Verlierer dieser Partie bekommt noch eine Chance gegen den Meister der Kreisliga A Lüdinghausen, den SuS Olfen. Danach könnte dann noch einmal Fortuna Seppenrade zum Zuge kommen . . .

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