Fußball-Regionalliga
Die Bundesliga im Visier

Warendorf -

Neu ist das, was auf die weibliche U17 der Warendorfer SU jetzt zukommt, nicht. In der Regionalliga West bewegen sich die Nachwuchsfußballerinnen auf gewohntem Terrain. Regelmäßig schafften sie in den letzten Jahren die Qualifikation, im Sommer dieses Jahres beendeten sie die Saison mit Rang drei.

Samstag, 05.09.2015, 03:09 Uhr

Gruppenbild mit zwei Herren: WSU-Trainer Stefan Gärtner (rechts) und sein Co Werner Muckermann starten heute mit ihren 22 Schützlingen in die Regionalliga-Saison. Um 15 Uhr haben die B-Juniorinnen den 1. FC Köln zu Gast
Gruppenbild mit zwei Herren: WSU-Trainer Stefan Gärtner (rechts) und sein Co Werner Muckermann starten heute mit ihren 22 Schützlingen in die Regionalliga-Saison. Um 15 Uhr haben die B-Juniorinnen den 1. FC Köln zu Gast Foto: René Penno

Heute geht es nun gleich in der Regionalliga los, das hatten sie sich erarbeitet und verdient. Und der neue Trainer, Stefan Gärtner , hat gleich ehrgeizige Ziele: „Wir wollen unter die ersten Drei kommen“, sagt der Bielefelder, der vom TSV Oerlinghausen kommt und die Nachfolge André Kuhlmanns antritt.

An dessen Arbeit will Gärtner anknüpfen. „Diese Philosophie wollen wir weiterführen“, sagt Gärtner. Das heißt: Die Spielerinnen ausbilden und „im Verein halten“, so der neue Trainer, der den Grundgedanken der WSU bereits verinnerlicht hat. Die Frauen wollen mehr und mehr auf den eigenen Nachwuchs setzen und dabei erfolgreich sein. Die ersten Schritte dorthin haben sie gemacht.

Was die kommende Saison angeht, ist Stefan Gärtner zuversichtlich. Ihm steht ein Kader mit 22 Spielerinnen zur Verfügung. Davon sind zwölf aus der letzten Saison dabei, zwei kommen aus der eigenen U15, neun Spielerinnen kommen von Vereinen aus der Umgebung. Die Arbeit, die Warendorf gemacht wird, hat sich herumgesprochen. „Wir sind jetzt breiter aufgestellt und in der Qualität besser“, sagt Stefan Gärtner. Spielerisch und taktisch will er seine Mannschaft weiterbringen und mit modernen Spielsystemen agieren lassen.

Und Stefan Gärtner redet nicht lange um den heißen Brei herum. Er hat bereits das „Okay“ bekommen, aufsteigen zu dürfen, sofern die sportlichen Voraussetzungen erfüllt sind. „Wir werden die Unterlagen einreichen“, sagt Gärtner. Ein Platz unter den besten Drei ist das Ziel. „Warum sollen wir auf Understatement machen?“, fragt der Bielefelder. Er sagt aber auch: „Der Aufstieg ist kein Muss.“ Das sei dann auch kein Beinbruch. Aber wenn‘s passiert, dann nimmt Gärtner den Aufstieg gerne mit.

Wo die Mannschaft steht, darüber kann sich Stefan Gärtner am Samstag ein Bild machen. Um 15 Uhr empfängt die WSU die U16 des 1. FC Köln. Mit denen hat sie noch eine Rechnung offen: Im letzten Spiel der Saison 2014/2015 kassierte die WSU in Köln eine 0:6-Niederlage. Das kostete sie noch Rang zwei hinter Meister FC Iserlohn.

Zweiter war damals der SV Fortuna Freudenberg, der am vergangenen Wochenende mit 0:7 in Köln förmlich unterging. Stefan Gärtner will das nicht zu hoch bewerten, ist aber gewarnt: „Das ist ein Härtetest. Es wird nicht einfach, aber machbar.“ So, wie auch das Ziel in der neuen Spielzeit.

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