Reiten | Deutsche Jugend-Meisterschaften in Zeiskam
Das Finale erneut im Blick

Gronau -

Die Deutschen Jugend-Meisterschaften 2014 wird Manuel Feldmann wohl nie vergessen. Da war der Reiter so dicht dran an einer Medaille wie nie zuvor bei einer DM. Erst wenige Sprünge vor dem Ziel fielen zweimal die Stangen und zerplatzte der Traum vom Podestplatz.

Freitag, 11.09.2015, 02:09 Uhr

Manuel Feldmann startet abermals bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften der Springreiter. Der 19-Jährige aus Epe strebt abermals den Sprung in das Finale an.
Manuel Feldmann startet abermals bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften der Springreiter. Der 19-Jährige aus Epe strebt abermals den Sprung in das Finale an. Foto: sh

Aber seine Qualitäten hatte der Eperaner dennoch eindrucksvoll bewiesen. Und vielleicht hat er an diesem Wochenende genau diese Portion Glück, ohne die es bei allem Können selten reicht. Abermals sattelt Feldmann bei der Deutschen Jugend-Meisterschaften, die nicht wie geplant in Brandenburg , sondern wiederum beim RFV Zeiskam in der Südpfalz stattfinden. Wenn Deutschlands beste Nachwuchsreiter im Springreiten und in der Dressur ab heute zusammenkommen, strebt Feldmann erneut einen Platz im Finale am Sonntag an.

Der 19-Jährige blickt auf ein bislang ordentliches Jahr zurück und nennt den Sieg im Championat von Lathen, den 7. Platz beim Preis der Besten, den Sieg im Nationenpreis in Bonheiden, die Weser-Ems-Meisterschaft, den Sieg im S-Springen in Rheine-Wadelheim und Rang acht im Longiness-Weltranglistenspringen als herausragende Leistungen in den letzten Monaten.

In Zeiskam sitzt Feldmann im Satteln von Limbo W, ein 10-jähriger brauner Wallach, der im Besitz seiner Freundin Emelie Svensson ist.

Zum Auftakt am Freitag findet bei der DJM eine Zeitspringprüfung der Klasse S* (Höhe 1, 40 m) statt. Fehler werden mit vier Strafsekunden geahndet. Die Differenz zwischen der Zeit des Siegers und dem jeweiligen anderen Teilnehmer wird halbiert und ergibt den Punktestand.

Am Samstag folgt ein S**-Springen (1,45 m). „Da geht es darum, null zu bleiben und keine weiteren Punkte auf sein Konto zu bekommen“, erläutert Feldmann. Danach wird nämlich zusammengerechnet, nur die besten 20 Starterpaare der ersten beiden Tage sind am Sonntag noch zugelassen. Für die Besten folgen zwei Runden in einem S***-Springen (1,50 m).

„Mein Ziel ist natürlich, erneut das Finale am Sonntag zu erreichen und wenn möglich die Leistung vom Vorjahr zu verbessern. Aber es ist immerhin schon ein toller Erfolg, erneut teilnehmen zu dürfen“, erklärt Feldmann.

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