Westfalenliga: Nottuln verliert unverdient durch ein Eigentor in Hiltrup
Der Wurm ist drin

Nottuln -

Gut gespielt, aber wieder verloren: Bei den Westfalenliga-Fußballern von GW Nottuln ist der Wurm drin. Am Sonntag verloren die Grün-Weißen beim TuS Hiltrup durch ein Eigentor mit 0:1.

Sonntag, 18.10.2015, 20:10 Uhr

Hatten mal wieder das Nachsehen: Lucas Morzonek, Mirko Schinke und Oliver Leifken (v.l.). Hiltrups Eric Rottstegge (r.) freute sich derweil über einen sehr glücklichen Heimsieg.
Hatten mal wieder das Nachsehen: Lucas Morzonek, Mirko Schinke und Oliver Leifken (v.l.). Hiltrups Eric Rottstegge (r.) freute sich derweil über einen sehr glücklichen Heimsieg. Foto: Marco Steinbrenner

Unmittelbar nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Julian Graf aus Herne schritt Lothar Ullrich , Fußball-Abteilungsleiter des Westfalenligisten GW Nottuln , auf den Rasen des TuS Hiltrup und suchte den Kontakt mit GWN-Trainer Dirk Altkrüger . „Deine Mannschaft hat ein tolles Spiel abgeliefert“, sagte Ullrich. Doch für die Lobeshymnen konnten sich die Grün-Weißen nach der unglücklichen 0:1 (0:1)-Auswärtsniederlage nichts kaufen. Zum wiederholten Mal schafften es die Altkrüger-Schützlinge nicht, den ersten Auswärtssieg zu landen.

„Die Jungs haben sich für eine überragende Leistung nicht belohnt, denn wir waren 90 Minuten die bessere Mannschaft“, trauerte der Nottulner Übungsleiter den drei vergebenen Zählern nach. Nur wenige Meter entfernt gab TuS-Coach Martin Kastner zu Protokoll, „dass wir heute einen glücklichen Sieg gelandet haben. Meinem Team ist es nur in wenigen Phasen gelungen, guten Fußball zu spielen. Nach einer sehr guten Trainingswoche haben wir viel zu wenig nach vorne gemacht.“

Nottuln verliert in Hiltrup

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Den entscheidenden Siegtreffer in einer schwachen Westfalenliga-Partie erzielte für den TuS Hiltrup auch noch ein Spieler aus Nottuln per Eigentor . In der 21. Minute lenkte Timo Twachtmann mit seinem Gesäß das Spielgerät unglücklich für Ersatztorhüter Marvin Kemmann, der nach Beobachtungen von Altkrüger eine „gute Partie zeigte“ und bereits bei seinem Debüt durch lautstarke Kommandos zu gefallen wusste, über die Torlinie.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatten beide Teams bereits gute Möglichkeiten gehabt. Der Ex-Nottulner Aaron Schölling scheiterte mit einem Schuss an Kemmann (10.), Lucas Morzonek (12.) und Oliver Leifken (18.) verfehlten das Ziel mit gezielten Schüssen nur knapp. „Nottuln stand sehr eng. Damit hatten wir unsere Probleme“, analysierte Kastner.

Nach der Pause waren die Gäste das spielbestimmende Team und hatten durch Oliver Leifken die große Möglichkeit zum Ausgleich. Dem Nottulner Goalgetter klebte das Pech jedoch am rechten Schuh, denn in der 82. Minute traf er zunächst den Pfosten – den Abpraller setzte er dann an die Querlatte. „Das darf doch nicht wahr sein. So etwas gibt es nicht“, ärgerte sich Altkrüger an der Außenlinie, während sein Gegenüber nicht nur einmal ganz tief durchatmete.

Sechs Minuten vor dem Ende hatten die Platzherren durch den eingewechselten Guglielmo Maddente die große Konterchance, um mit dem zweiten Treffer alles klar zu machen. Der Torjäger vom Dienst schob den Ball jedoch zunächst an Kemmann und dann am Nottulner Gehäuse vorbei.

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