Fußball-Kreisliga A
„In der Halbzeit musste es mal ordentlich krachen“

Tecklenburger Land -

Zwölftes Spiel, zwölfter Erfolg - Die Erfolgsserie der Ibbenbürener SV in der Kreisliga A geht unaufhaltsam weiter. Allerdings wehrte sich der VfL Ladbergen gestern Nachmittag im Stadion Ost tapfer.

Sonntag, 18.10.2015, 21:38 Uhr

Sebastian Wellmeyer (rechts) erzielte mit diesem Kopfball das 1:1 für die ISV gegen Ladbergen.
Sebastian Wellmeyer (rechts) erzielte mit diesem Kopfball das 1:1 für die ISV gegen Ladbergen. Foto: Tobias Mönninghoff

Zwölftes Spiel, zwölfter Erfolg - Die Erfolgsserie der Ibbenbürener SV in der Kreisliga A geht unaufhaltsam weiter. Allerdings wehrte sich der VfL Ladbergen gestern Nachmittag im Stadion Ost tapfer, führte über weite Strecken des ersten Durchgangs mit 1:0, ehe sich beim 4:1 am Ende die spielerische Klasse des Spitzenreiters durchsetzte.

Außer dem Spiel der ISV wurde am Sonntag mit der Partie Eintracht Mettingen gegen SV Halverde nur noch eine weitere Begegnung ausgetragen, fünf Spiele wurden nach den Regenfällen der vergangenen Tage abgesagt. Der SVC Laggenbeck und der SC Dörenthe trennten sich bereits am Donnerstag 2:2. Dabei setzte sich gestern der SV Halverde mit 2:0 (0:0) durch. Die Treffer erzielten Alexander Wübker (58.) und Marco Schneider in der 79. Minute.

Die Ibbenbürener waren noch gar nicht richtig auf dem Platz, da lagen sie schon in Rückstand. Fabian Weikert nutzte einen individuellen Fehler in der ISV-Hintermannschaft, enteilte Lars Meckelholt und netzte zur frühen Gästeführung ein.

Die Gastgeber brauchten einige Zeit, um sich von dem Schock des Gegentreffers zu erholen, suchten immer wieder den Weg über die Außen. Die Ladberger hingegen standen nun sehr tief und boten den Ibbenbürenern kaum Räume, zwingende Chancen der Lürwer-Elf hatten Seltenheitswert. In der 40. Minute belohnte sich die ISV aber für ihr ständiges Anrennen, als Sebastian Wellmeyer nach mustergültiger Vorarbeit von Lennart Oberhaus zum 1:1 einnickte.

Kurz darauf hatte Fabian Weikert nach einem Supersololauf die Chance zur erneuten Gästeführung, scheiterte jedoch freistehend. „In der Halbzeit musste es mal richtig krachen, mit so einer Einstellung ist der Vorsprung schnell weg“, fand ISV-Trainer Florian Lürwer deutliche Worte der Kritik.

Die Hausherren nahmen die mahnenden Worte ihres Trainers ernst und steigerten sich in Durchgang Zwei. Die Entlastungsangriffe der Ladberger wurden immer seltener, „dazu haben wir es vorne taktisch besser gelöst“, so Lürwer. Nach einem herrlichen Spielzug erzielte Kevin Hagemann das 2:1 (55.), Philipp Hölscher legte nach 70 Minuten das 3:1 nach. Den Schlusspunkt unter eine nun völlig einseitige Auseinandersetzung setzte schließlich der aufgerückte Alexander Haaseloop mit seinem Treffer zum 4:1-Endstand (80.).

Tore: 0:1 Weikert (3.), 1:1 Wellmeyer (40.), 2:1 Hagemann (55.), 3:1 Hölscher (70.), 4:1 Haaseloop (80.).

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