Was machen die Vereine aus dem alten Fußballkreis Lüdinghausen?
Rundblick in die neuen Kreise

Bezirk Lüdinghausen -

Wie schlagen sich Eintracht Werne und der SV Stockum? Wo stehen Blau-Weiß Alstedde und der PSV Bork? Die WN schauen nach dem Aus des Fußballkreises Lüdinghausen auf die Vereine, die nicht in den Kreis Münster gewechselt sind.

Freitag, 23.10.2015, 11:00 Uhr

In diesem Sommer hat der Fußballkreis Lüdinghausen den Spielbetrieb eingestellt, im nächsten Jahr wird er aufgelöst. Die Vereine durften ihre neue sportliche Heimat wählen und haben sich in fünf verschiedene Kreise aufgeteilt. Die WN blicken in die Region, wie sich die Mannschaften in ihren neuen Ligen so schlagen.

Aus der letztjährigen Lüdinghauser Kreisliga A ist der TuS Ascheberg 2 abgestiegen und Meister SuS Olfen aufgestiegen. In der Bezirksliga 11 kämpfen die Olfener als Tabellen-Zwölfter gegen den Abstieg. Union Lüdinghausen mischt als Spitzenreiter die Coesfelder A-Liga auf. Sechs Teams spielen in der Kreisliga A 2 Münster, darunter BW Ottmarsbocholt, Davaria Davensberg und der SV Herbern 2. Und was machen die anderen sieben Mannschaften?

Am weitesten oben in der Tabelle steht Eintracht Werne . Der letzte Vizemeister in der LH-Kreisklasse belegt in der Kreisliga A 1 Unna/Hamm Rang fünf, sieben Punkte hinter Spitzenreiter VfL Mark. Zuletzt mühten sich die Werner zu einem 3:2-Sieg gegen den Drittletzten TuS 1859 Hamm. „Wir müssen das Ding schneller nach Hause bringen“, sagte Eintracht-Trainer Jörg Fiebig.

In dieser Liga mischt auch Ortsrivale SV Stockum mit. Als Achter liegt die Truppe zwar nur drei Plätze, aber acht Punkte hinter Eintracht Werne. Nach einer Teamsitzung in der vergangenen Woche gewann der SVS beim TuS Germania Lohau­serholz-Daberg 2 mit 4:1. „Die Ergebnisse haben jetzt erst einmal Priorität“, betonte Trainer Ralf Gondolf. Die Stockumer haben zwei zuverlässige Knipser in ihren Reihen: Necati Bacak und Tolga Köroglu haben jeweils neun Mal getroffen.

In der Parallel-Staffel, in der Kreisliga A 2 Unna/Hamm, steht der PSV Bork mit 14 Punkten aus zehn Spielen auf dem siebten Platz. Tabellenführer ist die zweite Mannschaft von Westfalia Wethmar. Die Borker siegten zuletzt mit 5:3 gegen den TuS Hemmerde aus Unna. Drei Tore – seine Saisontreffer Nummer acht bis zehn – erzielte Joel Grodowski, der Sohn von PSV-Trainer Ingo Grodowski. Dessen Team kletterte damit vom zehnten Rang drei Plätze nach oben.

Drei Punkte hinter Bork steht in dieser Klasse Grün-Schwarz Cappenberg auf Platz zwölf. Nach dem 2:1-Sieg beim Türkischen SC Hamm freute sich GSC- Coach Patrick Osmolski über eine „richtig klasse Leistung von jedem einzelnen Spieler“. Es war die erste Niederlage für Hamm in dieser Saison. Tim Jesella schoss beide Tore. Er ist mit acht Buden der Cappenberger Torschützenkönig.

In der Dortmunder Kreisliga A 2 steht Blau-Weiß Alstedde auf dem elften Platz mit elf Punkten aus zehn Spielen. Gegen Türksport Dortmund feierte die Truppe von Trainer Kadir Kaya zuletzt den dritten Saisonsieg. Beim 6:3 traf Murat Büyükdere doppelt. Der Kapitän hat schon zehn Mal geknipst. Dabei mussten die Alstedder nach einer Gelb-Roten Karte knapp 40 Minuten in Unterzahl spielen.

Auch Westfalia Vinnum kassierte eine Ampelkarte und musste gut 60 Minuten mit einem Mann weniger auskommen. Trotzdem reichte es zu einem 3:0-Sieg gegen den FC Leusberg aus Recklinghausen. „Da muss ich vor den Jungs den Hut ziehen“, sagte Trainer Frank Bidar. In der Kreisliga A 2 Recklinghausen steht seine Mannschaft als Zwölfte unter 19 Teams im Tabellenmittelfeld.

Ein kleines Erfolgserlebnis feierte der SuS Olfen 2 mit dem 2:2 am Sonntag bei Borussia Darup. Das Team holte am zehnten Spieltag der Coesfelder A-Liga den ersten Punkt überhaupt in dieser Saison. Die Trennung von Trainer Markus Kuhn wenige Tage vorm Saisonstart ist der Olfener Reserve offenbar nicht gut bekommen. Sie ist unter Kuhn-Nachfolger Olaf Neisen Tabellenletzter von 17 Mannschaften. Aber noch ist ja erst rund ein Drittel der Saison absolviert.

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