Fußball-Kreisliga A: 2:1-Sieg für Averhage-Elf
Westfalia lässt gegen Aramäer Milde walten

Ahlen -

Westfalia Vorhelm hat seinen Aufwärtstrend durch einen 2:1-Erfolg gegen Aramäer Ahlen bestätigt. Für das Team von Peter Kriesche kommt es derweil ganz dicke, weil es sich durch zwei Platzverweise auch noch unnötig schwächte.

Sonntag, 08.11.2015, 19:11 Uhr

Keine Mühe hatten Patrick Lökes (links), hier im Zweikampf mit Philip Erlei, und Westfalia Vorhelm mit personell arg dezimierten Gastgebern von Aramäer Ahlen.
Keine Mühe hatten Patrick Lökes (links), hier im Zweikampf mit Philip Erlei, und Westfalia Vorhelm mit personell arg dezimierten Gastgebern von Aramäer Ahlen. Foto: ms

Einen knappen, aber verdienten 2:1-Erfolg fuhr Westfalia Vorhelm bei Aramäer Ahlen ein und setzt seinen Aufwärtstrend damit fort.

Der Auswärtssieg der Mannschaft von Dennis Averhage hatte noch deutlich höher ausfallen können, doch die Gäste ließen Milde walten und verschleuderten noch einige Großchancen. Über 90 Minuten präsentierte sich die Westfalia als die bessere, gefestigtere Elf. Den dezimierten Hausherren war ihr personeller Aderlass deutlich anzumerken. Außerdem verstrickten sie sich immer wieder in unsinnige Diskussionen mit dem Unparteiischen. „Statt unser Spiel durchzubringen, waren wir mehr mit dem Schiedsrichter beschäftigt“, monierte Trainer Peter Kriesche . Folgerichtig geriet sein Team durch einen Treffer von Dominik Bergedieck nach 37 Minuten mit 0:1 in Rückstand. Im weiteren Verlauf hätte Bergedieck den Vorsprung locker ausbauen können, vergab jedoch ebenso wie Julian Müller und Philipp Woestmann beste Gelegenheiten.

Aramäer hingegen riss sich nach Wiederanpfiff mehr am Riemen, kam sogar durch Murat Gündogdu zum 1:1-Ausgleich nach 53 Minuten. Doch der Gleichstand hielt nur ganze drei Minuten, dann markierte Philipp Woestmann die erneute Führung für die TuS. Zudem schwächten sich die Gastgeber durch eine Ampelkarte für Saner Celik (75.) selbst. In Unterzahl hatte Aramäer nun nicht mehr wirklich viel entgegenzusetzen. „Uns fehlt es an der körperlichen Fitness, um so ein Spiel noch rumzureißen“, konstatierte Peter Kriesche. Vorhelm konnte sich zuvor sogar noch den Luxus leisten, einen Elfmeter durch Dominik Bergedieck zu verschießen, den Recep Tas parierte.

Die schwache Ausbeute war das Einzige, was sich die Gäste am Sonntag vorwerfen lassen mussten. Und Aramäer?

„Für uns geht es weiter durch das Tal der Tränen, wir sind ja jetzt geübt darin“, nahm es Peter Kriesche mit Humor. Weniger witzig fand er, dass sich in der Nachspielzeit auch noch Jan Kleinickel die Gelb-Rote Karte abholte. Aramäer: Tas – Kreitinger, B. Atak (70. Sasmaz), Kleinickel, Erlei, Celik, Üre, Asadov (89. Gollnisch Garcia), Schomaker, Gündogdu, Fohrmann

Westfalia: Vorholt – Kraskes, Schmidt, Lökes, Lohmann, Albrecht, Linnemann, Woestmann, Bergedieck (60. Brüggemann), Müller (85. Jüttemeier), Brehe (56. Zander)

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