Fußball: Kreisliga A2 Münster
Viele denkwürdige Duelle zwischen dem SV Bösensell und GS Hohenholte

Bösensell/Hohenholte -

„Ich habe meinen Jungs gesagt, dass wir gegen den vermeintlichen Tabellenführer spielen“, verrät Lars Müller, Trainer der Kreisliga A-Fußballer des SV Bösensell, vor dem Nachbarschaftsduell am Sonntag gegen GS Hohenholte.

Samstag, 19.03.2016, 06:03 Uhr

Patrick Wilhelmer, der das späte Ausgleichstor für Hohenholte im Hinspiel erzielte, lauert hinter Robert Volbracht.
Patrick Wilhelmer, der das späte Ausgleichstor für Hohenholte im Hinspiel erzielte, lauert hinter Robert Volbracht. Foto: Patrick Schulte

„Ich habe meinen Jungs gesagt, dass wir gegen den vermeintlichen Tabellenführer spielen“, verrät Lars Müller , Trainer der Kreisliga A-Fußballer des SV Bösensell, vor dem Nachbarschaftsduell am Sonntag gegen GS Hohenholte. Der Anstoß auf dem SVB-Kunstrasenplatz ertönt um 15 Uhr.

Auf dem ersten Platz befinden sich die Schützlinge von Hohenholtes Coach Dirk Nottebaum allerdings nicht, doch Müller hat die drei Spiele Rückstand der Gelb-Schwarzen auf den aktuellen Liga-Primus BW Aasee im Kopf schon einmal als Hohenholter Siege gewertet. Müller: „Wenn man diese Punkte hinzurechnet, wäre unser nächster Gegner auf Rang eins.“

Die letzten Vergleiche zwischen Bösensell und Hohenholte hatten es stets in sich. „Das waren immer umkämpfte Spiele“, erinnert sich Nottebaum und spielt auf das Duell in der Hinrunde an. Erst in der Nachspielzeit gelang es den GSH-Kickern durch Patrick Wilhelmer, noch zum 1:1-Endstand auszugleichen. „Ich kann mich nicht erinnern, wann wir zuletzt einmal gegen Hohenholte gewonnen haben“, erklärt Lars Müller. „Deshalb wird es so langsam Zeit.“ Dass der Aufsteiger gegen die Teams aus der Spitzengruppe mithalten kann, bewies die knappe 0:1-Niederlage im vergangenen Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Concordia Albachten.

Der Bösenseller Coach muss am Sonntag nur auf Hardy Jacobs (private Gründe) verzichten. Kapitän Felix Volbracht kehrt nach seiner Gelbsperre wieder in den Kader zurück. „Er ist für uns ein ganz wichtiger Spieler, um die Defensive zu stabilisieren.“ Die Favoritenrolle schiebt Müller gerne dem Gast zu. „Hohenholte hat sich in den vergangenen Jahren stetig verbessert. Wir treffen auf eine klasse Mannschaft, die noch aufsteigen kann.“

Aufsteigen? Mit dieser Thematik beschäftigt sich Dirk Nottebaum überhaupt nicht. „Wir fahren nach Bösensell, um dort drei Punkte zu holen. Weiter denken wir nicht“, sagt der Coach zuversichtlich und liefert direkt die Erklärung, wovon am Sonntag der Spielausgang abhängen wird. „Es wird eine Frage des Wollens und der Mentalität sein, nicht des Könnens.“ Ausfälle hat GS Hohenholte nicht zu beklagen.

Der SV Bösensell hat nebenbei bemerkt vor Ostern noch zwei schwere Partien vor der Brust. Nach dem Meisterschaftsspiel gegen den Tabellendritten GS Hohenholte steht schon am Donnerstag (24. März) das Halbfinale im Kreispokal an. Um 19.30 Uhr ist dann der Bezirksliga-Sechste TuS Freckenhorst in Bösensell zu Gast.

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