Fußball: Kreispokal-Halbfinale
Jetzt wollen der SV Bösensell und der TuS Freckenhorst auch ins Endspiel

Bösensell -

Der eine ist Tabellensechster in der Bezirksliga, der andere nimmt in der Kreisliga A2 den gleichen Platz ein. Wenn Bezirksligist TuS Freckenhorst am Donnerstag im Halbfinale des Kreispokals beim SV Bösensell gastiert, fühlt sich der Gastgeber nicht wie ein krasser Außenseiter. Indes: Freckenhorst warf unter anderem den Westfalenligisten TuS Hiltrup aus dem Wettbewerb.

Mittwoch, 23.03.2016, 14:03 Uhr

Felix Volbracht (l.) zog sich im Hohenholte-Spiel einen Nasenbeinbruch zu und fällt am Donnerstag aus.
Felix Volbracht (l.) zog sich im Hohenholte-Spiel einen Nasenbeinbruch zu und fällt am Donnerstag aus. Foto: Johannes Oetz

Jedes Jahr im Sommer, zu Beginn des Kreispokals, winken die Fußball-Trainer ab. Den Wettbewerb, so hört man regelmäßig, würde man nur deshalb bestreiten, um weitere Testspiele unter Wettkampfbedingungen absolvieren zu können. Vor der Partie am Donnerstag in Bösensell , es ist das Halbfinale, sehen es die beiden beteiligten Coaches aber völlig anders. „Wenn wir schon so weit gekommen sind, wollen wir natürlich auch ins Endspiel “, sagen Lars Müller (SV Bösensell) und Andreas Strump (TuS Freckenhorst ) unisono. Der Anstoß auf dem Kunstrasenplatz der Sportanlage am Helmerbach erfolgt um 19.30 Uhr.

„Das wird eine knappe und spannende Angelegenheit gegen einen sicherlich hoch motivierten Gegner“, schätzt Andreas Strump, der mit seinem Team in der Bezirksliga den sechsten Platz belegt. Auch Lars Müller geht von einer offenen Partie aus: „Freckenhorst ist zwar Favorit, aber kein klarer Favorit. Unsere Chancen sehe ich bei 49:51.“

Nach der klasse Leistung gegen Hohenholte (2:2) geht der heimische A-Ligist selbstbewusst ins Spiel. Zwar fällt mit Felix Volbracht, der sich am Sonntag einen Nasenbeinbruch zuzog, der Abwehrchef aus, doch auch die Gäste müssen auf einen wichtigen Akteur verzichten. Stürmer Pierre Jöcker, mit zwölf Treffern erfolgreichster Freckenhorster, muss aufgrund eines Muskelfaserrisses passen. Beim SVB können zudem Chris Schwarze (Grippe) und Hardy Jacobs (Fußverletzung) nur zuschauen.

„Wir wollen den Schwung aus dem Hohenholte-Spiel mitnehmen und an die richtig gute Leistung anknüpfen“, sagt Müller, der den Zuschauern noch einen Tipp gibt: „Einige haben sich am Sonntag nach dem 2:1 für Hohenholte schon auf den Heimweg gemacht. Das sollte man bei Spielen des SVB aber nie machen, denn wir sind immer für eine Überraschung gut.“

► Der Gewinner des heutigen Halbfinales nimmt im Übrigen nicht nur an einer Brauereibesichtigung des Hauptsponsors teil, sondern er ist damit auch gleichzeitig für den Westfalenpokal qualifiziert. Das Finale wird am 5. Mai (Donnerstag, Christi Himmelfahrt) ausgespielt, der Gegner heißt dann Westfalia Kinderhaus oder TuS Altenberge.

  

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