Fußball: Test am 6. Juli
VfL Senden bestreitet Benefizspiel gegen Preußen Münster

Senden -

Im Juli 2013 verlor der VfL Senden ein Freundschaftsspiel gegen Preußen Münster mit 0:11. Das war überhaupt kein Drama, die Sendener freuen sich auf ein Wiedersehen mit dem Drittligisten in diesem Sommer – auch wenn Trainer Rainer Leifken bei diesem Termin leichtes Magengrummeln verspürt.

Donnerstag, 31.03.2016, 10:03 Uhr

Die Bude war rappelvoll: Im Juli 2013 spielte der VfL Senden vor mehr als 1800 Zuschauern gegen Preußen Münster und verlor mit 0:11.
Die Bude war rappelvoll: Im Juli 2013 spielte der VfL Senden vor mehr als 1800 Zuschauern gegen Preußen Münster und verlor mit 0:11. Foto: chrb

Das war ein schöner Fußballabend am 9. Juli 2013: herrliches Wetter, mehr als 1800 Zuschauer im Sendener Sportpark und elf Tore. Dass der VfL das Freundschaftsspiel gegen den SC Preußen Münster mit 0:11 verlor, tat den Gastgebern nicht weh. Sie genossen das außergewöhnliche Erlebnis zu Beginn der Sommervorbereitung. In diesem Sommer gibt es eine Wiederholung. Am 6. Juli (Mittwoch) testet der VfL wieder gegen die Preußen. Anstoß dieses Benefizspiels gegen den Drittligisten auf dem Kunstrasen an der Bulderner Straße ist um 18.30 Uhr.

Gekickt wird für einen guten Zweck – für die „Aktion Hoffnungsschimmer – Hilfe für Flüchtlinge in Not“, die auch vom ehemaligen Sendener Kaplan Jochen Reidegeld getragen wird. Die Initiative unterstützt Flüchtlinge im Nordirak. „Die Preußen haben sich bereit erklärt, da mitzumachen. Der Erlös kommt in vollem Umfang der ,Aktion Hoffnungsschimmer’ zugute“, erklärt der VfL-Vorsitzende Gerd Buchholz. Der Kontakt zum SCP lief über Thomas Bäumer. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Preußen wohnt in Senden und unterstützt mit seinem Unternehmen auch den VfL.

„Der Termin ist günstig, der 6. Juli ist der Mittwoch vor Ferienbeginn“, betont Buchholz. An diesem Abend wird auch das erste Halbfinale bei der Europameisterschaft in Frankreich ausgetragen. Anpfiff ist aber erst um 21 Uhr, und an der Steverhalle in Senden ist Public Viewing geplant.

Der VfL, der allerbeste Karten hat, in dieser Saison als Bezirksliga-Meister in die Landesliga aufzusteigen, startet allerdings erst am 3. Juli in die Vorbereitung. „Die Preußen werden deutlich weiter sein. Bei uns sind dann auch noch einige Spieler im Urlaub. Wir werden bestimmt nur ein Sparringspartner sein“, sagt VfL-Trainer Rainer Leifken . „Trotzdem ist das eine schöne Sache und für die Spieler motivierend. Wenn man die Möglichkeit hat, gegen einen Drittligisten zu spielen, nimmt man das auch gerne wahr“, betont der Bösenseller, der zu Zweitliga-Zeiten selbst für den SC Preußen gespielt hat. „Wir haben beim VfL Senden die Möglichkeit, die Preußen zu bekommen, dann nutzen wird das natürlich auch sehr gerne – auch wenn uns das für die Vorbereitung nicht so viel bringt.“

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