Fußball | Bezirksliga 11: Vorwärts Epe
Jens Roßmöller steht nicht als Trainer zur Verfügung

Gronau-Epe -

Damit hatte Vorwärts Epe nun wahrlich nicht gerechnet. Kurz vor Saisonschluss muss sich der Fußball-Bezirksligist wieder auf Trainersuche begeben. Dabei war dieser Posten schon vor Weihnachten vergeben worden.

Donnerstag, 28.04.2016, 16:04 Uhr

Vorwärts Epes Geschäftsführer Andre Bügener zeigte sich überrascht.
Vorwärts Epes Geschäftsführer Andre Bügener zeigte sich überrascht. Foto: aho

Jens Roßmöller tritt beim Fußball-Bezirksligisten Vorwärts Epe doch nicht die Nachfolge von Trainer Jochen Wessels an. In einem Gespräch am Mittwochabend habe Roßmöller erklärt, für diese Aufgabe nach der Schwächung des Kaders – unter anderem bedingt durch den Abgang von Gerard Monnikhof und Nail Kaplan – nicht mehr als Trainer zur Verfügung zu stehen. Das teilte Vorwärts Epes Geschäftsführer Andre Bügener mit.

Zusage im Dezember gegeben

„Wir waren mehr als überrascht und können diese Entscheidung auch nicht wirklich nachvollziehen, müssen sie aber akzeptieren“, erklärte Bügener, „somit werden wir uns nach einem neuen Trainer umschauen müssen. Keine leichte Aufgabe, so kurz vor Saisonschluss .“ Natürlich hatte der Verein gedacht, in diesem Punkt seine Hausaufgaben gemacht zu haben.

Erst im Dezember hatte Jens Roßmöller den Grün-Weißen seine Zusage gegeben, ab der Saison 2016/17 das Team vom Wolbertshof als Spielertrainer zu übernehmen. Einen Platz unter den Top 5 hatte Roßmöller in einem WN-Interview im Dezember als Ziel für die kommende Saison vorgegeben.

Mit Stadtlohn in die Oberliga

Roßmöller ist gelernter Verteidiger. Er begann das Fußballspielen zunächst bei Westfalia Osterwick, wechselte aber schon im Jugendbereich zum ersten Mal zum SuS Stadtlohn. Der heute 30-Jährige stieg dort bis in den Seniorenbereich (2005) auf, spielte anschließend auch zwei Mal bei der Spielvereinigung Vreden sowie beim FC Eintracht Rheine. Seit 2013/14 trug Roßmöller wieder das Trikot des SuS und stieg mit den Stadtlohnern in die Oberliga auf. Nach einer von Verletzungen geprägten Spielzeit 2014/15 zählte der Innenverteidiger in der laufenden Saison zu den Säulen des SuS, hatte bereits fünf Treffer auf seinem Konto.

Doch Mitte November bat der bisherige Co-Trainer der Stadtlohner um eine Vertragsauflösung. Vorwärts Epe nutzte die Gunst der Stunde und präsentierte vier Wochen später seinen vermeintlichen Wunschspieler, der jetzt aber doch nicht zum Wolbertshof wechselt.

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