Fußball - 3. Liga: VfL Osnabrück - SV Werder Bremen II
Die Hoffnung stirbt zuletzt: Neun Punkte sollen noch her

Osnabrück -

Quo vadis VfL Osnabrück? Nach nur sieben Punkten aus den zurückliegenden acht Begegnungen scheinen die Lila-Weißen den fast schon sicher geglaubten dritten Rang verspielt zu haben. Oder doch nicht? Gegen Werder Bremen II muss am Samstag auf jeden Fall ein Sieg her.

Freitag, 29.04.2016, 18:04 Uhr

Da Alexander Dercho (hinten) wegen der fünften gelben Karte passen muss, wird wohl Michael Hohnstedt den Posten links in der Viererkette einnehmen.
Da Alexander Dercho (hinten) wegen der fünften gelben Karte passen muss, wird wohl Michael Hohnstedt den Posten links in der Viererkette einnehmen. Foto: Mrugalla

Quo vadis VfL Osnabrück ? Nach nur sieben Punkten aus den zurückliegenden acht Begegnungen scheinen die Lila-Weißen den fast schon sicher geglaubten dritten Rang verspielt zu haben. Oder doch nicht? „Wir werden die letzten drei Spiele gewinnen. Dann werden wir sehen, was dabei herumkommt“, schickt Linksfuß Michael Hohnstedt eine Kampfansage an die Konkurrenz. Um überhaupt eine Chance auf den zur DFB-Pokalteilnahme berechtigenden vierten oder dritten Platz zu haben, müssen neun Zähler her. Die ersten drei sollen am Samstag ab 14 Uhr in der Osnatel-Arena gegen die U 23 des SV Werder Bremen eingefahren werden.

Zwei ehemalige Spieler, beziehungsweise Trainer können an diesem Wochenende eine entscheidende Rolle spielen, wie es mit dem VfL weitergeht. Dabei ruhen die Hoffnungen vor allem ausgerechnet auf den ungeliebten Ex-Coach Pele Wollitz . Der trifft mit Energie Cottbus auf den Dritten Würzburger Kickers. Die stark abstiegsbedrohten Lausitzer müssen gewinnen, wollen sie sicher die Klasse halten. Eine Würzburger Niederlage käme dem um vier Punkte schlechter dastehenden VfL sehr entgegen.

Trainer des SV Werder ist der ehemalige Osnabrücker Mittelfeldregisseur Alexander Nouri (2004 bis 2008), der gar nicht daran denkt, seinem Ex-Club Geschenke zu machen, zumal die Bremer selbst einen Abstiegsrang innehaben und den unter allen Umständen verlassen wollen. „Ich bin aufgrund der Leistungen, die wir schon in dieser Saison gezeigt haben, optimistisch, dass wir auch in Osnabrück etwas holen können“, sagt Nouri.

Trotz der jüngsten Rückschläge gibt man sich im VfL-Lager zuversichtlich. „Die Jungs sind hochmotiviert“, sagt Trainer Joe Enochs, „und wollen sich und allen anderen zeigen, dass sie nichts abgehakt haben und alles tun wollen.“ Dass der Druck zu hoch sein könnte, weil seine Mannschaft zum Siegen verdammt ist, glaubt der Coach nicht. Trotz des 0:1 beim Halleschen FC in der Vorwoche attestierte der Coach seiner Mannschaft eine gute Leistung. Die muss er allerdings umbauen, da Alexander Dercho wegen der fünften gelben Karte zuschauen muss. Seinen Part links in der Viererkette wird vermutlich Michael Hohnstedt übernehmen.

Hoffnungen zieht der VfL aus der Vergangenheit. 2007 lagen die Lila-Weißen drei Spieltage vor Saisonende sechs Punkte hinter dem 1. FC Magdeburg, der einen Aufstiegsplatz einnahm. Nach einem unglaublichen Endspurt wurden die Ostdeutschen noch abgefangen, und das von Pele Wollitz trainierte Team schaffte den Aufstieg in die zweite Liga. „Fußball ist so schnelllebig und wechselhaft, da passieren doch die unglaublichsten Dinge“, meint entsprechend Christian Groß. Bewusst ist ihm aber schon, dass der VfL auf fremde Hilfe angewiesen und in jedem Fall die eigenen Hausaufgaben erledigen muss.

VfL Osnabrück: Schwäbe - Falkenberg, Pisot, Willers, Hohnstedt - Ornatelli, C. Groß, Syhre, Kandziora - Savran, Alvarez.

► Die Polizei Osnabrück teilt mit, dass die Oststraße am Samstag anlässlich des Fußballspiels zwischen Bremer Straße und Schinkelstraße ab 11.30 Uhr auch für Fußgänger gesperrt wird. Auch nach dem Spiel wird die Oststraße gesperrt werden. Zu dem Spiel werden 9000 Zuschauer erwartet, darunter auch eine größere Anzahl von Anhängern des SV Werder Bremen.

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