Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
Abstiegskampf pur am vorletzten Spieltag

Tecklenburger Land -

Abstiegskampf pur heißt es am kommenden Wochenende, dem vorletzten Spieltag in der Kreisliga A. Fünf Mannschaften müssen sich ernsthafte Sorgen machen. Zwei können sich im günstigsten Fall schon mit dem erreichten Klassenerhalt aus diesem Quintett verabschieden.

Freitag, 20.05.2016, 00:05 Uhr

Der VfL Ladbergen, hier mit Simon Ulrich Richter (Nr. 10), muss bei Schwarz-Weiß Esch Gas geben.
Der VfL Ladbergen, hier mit Simon Ulrich Richter (Nr. 10), muss bei Schwarz-Weiß Esch Gas geben. Foto: Walter Wahlbrink

„Ein Traum wäre es, im Derby gegen Dörenthe den Klassenerhalt perfekt zu machen.“ Hubertus Ahmann , Trainer des BSV Brochterbeck, geht voller Vorfreude ins Nachbarschaftsduell gegen den SC Dörenthe. Mit einem Dreier kann der Aufsteiger am Sonntag ab 15 Uhr ein weiteres Jahr Kreisliga A unter Dach und Fach bringen und sich ein Endspiel gegen TuS Tecklenburg am letzten Spieltag ersparen.

Um wichtige Punkte geht es auch für Westfalia Westerkappeln im Heimspiel gegen SC Halen. Gleiches gilt für den VfL Ladbergen, der bei SW Esch gastiert. TuS Tecklenburg genießt Heimrecht gegen Arminia Ibbenbüren. Während die Partie zwischen der ISV und SC Hörstel bereits am Samstag stattfindet, werden alle anderen Partien am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen.

W. Westerkappeln –

SC Halen

Der 1:0-Last-Minute-Treffer von Dominik Pieper am vergangenen Wochenende gegen Laggenbeck hat noch einmal für mächtig Aufbruchstimmung im Westfalia-Lager gesorgt. Urplötzlich hat die Kröner-Elf den Klassenerhalt wieder in der eigenen Hand, hochmotiviert geht Westerkappeln ins Nachbarschaftsduell mit dem SC Halen, für den es nur noch um eine gute Platzierung geht. Da am letzten Spieltag das schwere Gastspiel in Saerbeck wartet, sollten die Gastgeber alles daran setzen, morgen drei Punkte in Westerkappeln zu behalten. Das könnte sogar schon zum Klassenerhalt reichen, vor allem dann, wenn SF Lotte 2 die Bezirksliga hält.

Schwarz-Weiß Esch –

VfL Ladbergen

„Wir werden Gas geben“, verspricht Eschs Co-Trainer Paul-Simon Eckeler den treuen Heimfans noch einmal einen interessanten Fußballnachmittag. Beim 2:0 gegen Arminia 2 vor Wochenfrist habe sein Team die nötige „Lockerheit“ gezeigt und „wirklich gut Fußball gespielt“, daran gelte es anzuknüpfen. Ins Tor rückt Lukas Terheyden aus der Reserve, da Thorsten Menger und Oliver Schröter passen müssen. VfL Ladbergen weiß allerdings, was die Stunde geschlagen hat. Nach dem 0:3 der Vorwoche in Brochterbeck muss die Elf von Trainer Peter Melchers punkten. Bei einem Sieg könnten sie unter Umständen schon fast für ein weiteres Jahr Kreisliga A planen. Sollten sie allerdings leer ausgehen, könnten sie sogar auf den letzten Tabellenplatz abrutschen.

SC Dörenthe –

BSV Brochterbeck

Die Gäste aus Brochterbeck halten im Abstiegskampf bei vier Zählern Vorsprung alle Trümpfe in der eigenen Hand, doch Hubertus Ahmann warnt: „Ich gehe davon aus, dass es am letzten Spieltag noch einen heißen Tanz geben wird, besser wäre es in Dörenthe zu punkten.“ Nichts sei in dieser Saison unmöglich, nach drei Siegen aus fünf Partien sei die Stimmung im BSV-Lager „richtig gut“. Trotz der Ausfälle von Sebastian Fölling und Christian Ventker gehen die Gäste mit breiter Brust ins Derby, „wir müssen einfach den richtigen Weg ins Spiel finden“ (Ahmann). DSC-Trainer Ralf Scholz sieht im morgigen Duell eine „andere Brisanz“ als in normalen Liga-Spielen, daher werden auch die Hausherren alles in die Waagschale werfen. Konstanz ist das Stichwort für Scholz, beim 6:2 bei Arminia zuletzt habe seine Elf erneut 20 Minuten „sehr sehr schlecht agiert, da hätte uns Arminia auf links drehen müssen“ (Scholz). Fehlen werden im Derby Frederic Meyer und Jonas Stroot, Florian Nowakowski wackelt.

TuS Tecklenburg –

Arminia Ibbenbüren

Mit dem allerletzten Aufgebot tritt der Bezirksliga-Absteiger in Tecklenburg an. Sieben Akteure verstärken die Reserve, Mark Walkenhorst und Philipp Spallek fehlen sicher, Gerrit Mahmutovic, Stefan Bohle und Chris Nietiedt wanken. „Mal gucken wer zur Verfügung steht“, will sich DJK-Trainer Sebastian Ullrich notfalls selber die Schuhe schüren. Ziel für die verbleibenden beiden Partien sind für Ullrich drei Punkte, „dann ist Rang Drei sicher“.

Westf. Hopsten –

Ch. Laggenbeck

„Es wird verdammt eng, aber wir haben die Chance drinzubleiben“, glaubt Christoph Meyer weiterhin fest an den Klassenerhalt. Gleichwohl ist dem „Grundoptimisten“ und Trainer von Westfalia Hopsten klar, dass nur ein Dreier zählt. „Wir müssen aus den verbleibenden beiden Spielen sechs Punkte holen, dann bleiben wir drin“, ist sich Meyer sicher. „Unser Ziel ist es Viertletzter zu werden.“ Was dafür nötig ist weiß der erfahrene Coach genau, „meine Aufgabe ist es den Jungs meinen positiven Glauben einzupflanzen.“ Verzichten müssen die Hopstener auf Lukas Heitkönig, Jan Uphaus und Lukas Stegemann, auf Unterstützung der Reserve wird Meyer verzichten, da diese sich im Aufstiegskampf der B-Liga befindet.

Arm. Ibbenbüren 2 –

SV Halverde

Die Ausgangslage für die Reserve der DJK Arminia Ibbenbüren im Abstiegskampf ist bescheiden. Als Tabellenletzter ist die Rohlmann-Elf zum Siegen verdammt, muss zugleich auf Patzer der Konkurrenz hoffen. „Zwei Siege, dann ist es möglich“, hat DJK-Trainer Georg Rohlmann den Glauben an ein kleines Wunder noch nicht verloren. Wenig Hoffnung macht allerdings die aktuelle Form der Arminen, beim 0:2 gegen Esch zuletzt „war der Wille die Klasse zu halten nicht erkennbar“, zeigte sich Rohlmann sehr enttäuscht. Die Mannschaft sei nun in der Pflicht die Wende einzuleiten.

Ibbenbürener SV –

SC Hörstel

ISV-Coach Florian Lürwer will die letzten beiden Saisonspiele nutzen, um „Spaß zu haben und taktisch noch einmal etwas zu probieren.“ Zudem wartet der 100. Treffer der Meistersaison, ein weiterer Anreiz für die offensivstarken Hausherren. Personell sieht es gut aus, Lürwer hat die Qual der Wahl.

Eintracht Mettingen –

Falke Saerbeck

„Saerbeck wird volle Pulle nach vorne spielen, ist gerade offensiv sehr stark besetzt, das wird eine richtige harte Nuß“, erwartet Eintracht-Trainer Marcus Mahnken im letzten Heimspiel der Saison Schwerstarbeit. Mahnken hofft dabei auf einen ähnlich couragerten Auftritt wie in den vergangenen Wochen, dazu müsse seine Elf „den Torabschluss verbessern.“

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