Fußball | FC Epe: Saisonauftakt 2016/17
Epe mag es exotisch

Epe -

Los geht’s! Für die heimischen Fußballer beginnt die Vorbereitung auf die neue Spielzeit 2016/17. Die ist nicht gerade lang. Schon am letzten Juli-Wochenende steht die erste Pokalrunde auf dem Programm. Eine Woche später folgt Runde zwei. Und am 14. August wird dann die Meisterschaft angepfiffen. Die WN begleiten die Kicker bei ihrem Auftakt und blicken heute in die Bülten, wo Bezirksligist FC Epe den Kader noch erweitern will.

Freitag, 15.07.2016, 17:07 Uhr

Zahlreiche Veränderungen gab es im Kader des FC Epe, der sich noch nach einer weiteren Verstärkung umschaut. Besonders gespannt dürfen die Fans auf ein kolumbianisches Duo sein.
Zahlreiche Veränderungen gab es im Kader des FC Epe, der sich noch nach einer weiteren Verstärkung umschaut. Besonders gespannt dürfen die Fans auf ein kolumbianisches Duo sein. Foto: Laura Hoof

In den Bülten haben sie offenbar Gefallen an exotischen Transfers gefunden. Warum auch nicht, wenn das so erfolgreich abläuft wie mit den Winterwechseln. Denn in der Rückrunde 15/16 dribbelten die Japaner Takahiro Tanio und Suguru Watanabe den gegnerischen Abwehrreihen Knoten in die Beine. Zu behaupten, die Asiaten hatten großen Anteil am Klassenerhalt des FC Epe , ist gewiss nicht übertrieben. Tanio und Watanabe sind beim Bezirksligisten mittlerweile wieder Geschichte, haben den Verein verlassen. Der verstärkte sich stattdessen mit zwei Kolumbianern.

Henry Fernando Rivas Lobon und Wilmar Gerardo Cubides Ortiz – zwei schillernde Namen, die – wie damals auch das Japan-Duo – von der Fußball-Akademie Schüttorf kommen. Allerdings dieses Mal nicht für die Offensive. Beide sind als Sechser vorgesehen, Rivas Lobon ist zudem auch in der Innenverteidigung eine Option.

Dominik Kalitzki wird Co-Trainer

„Bis dahin war unser Kader gerade einmal 14 oder 15 Mann stark“, sagt Spielertrainer Jeroen van der Veen . „Diese Transfers boten sich förmlich an, zumal wir ja auch schon mit Takahiro und Suguru sehr gute Erfahrungen in Sachen Fußball-Akademie gemacht haben.“ Trotzdem warnt der Niederländer, ist noch nicht zufrieden mit der Zusammenstellung der Mannschaft: „Eine Verstärkung brauchen wir sicher noch.“

Grundsätzlich sieht van der Veen das Team jedoch schon „zumindest besser aufgestellt als in der Hinrunde 15/16. Vielleicht sogar einen Tick stärker als in der vergangenen Rückserie.“ Für seinen Namensvetter, Innenverteidiger Jeroen van der Veen, verpflichtete des FC Epe Dominik Kalitzki von Eintracht Ahaus, der zudem als Co-Trainer neben Sven Terglane agieren wird.

Felix Wobbe statt Nico Hache

Mit Offensivspieler Leon Komnik vom TuS Wüllen habe man deutlich mehr an Erfahrung gewonnen. Und für Nico Hache, der zur Fortuna nach Gronau wechselt, kommt Felix Wobbe im Gegenzug von der Laubstiege in die Bülten. „Beide Spieler kann man nicht vergleichen. Felix ist ein ganz anderer Typ, hat aber schon jetzt gezeigt, dass er uns helfen wird. Ich halte das für einen – wenn man es so nennen will – gelungenen Tausch“, so van der Veen.

Änderungen bahnen sich auch im taktischen Bereich an, was wiederum Auswirkungen aufs Training hat. „Die ersten Einheiten waren hart. Und es wird noch härter“, stehen für die FC-Akteure mehr Konditionseinheiten als früher auf dem Programm. Das alles für mehr Variabilität. Jeroen van der Veen: „Ob das jetzt ein 4-3-3 oder ein 4-3-2-1 sein wird, ist zweitrangig. Fakt ist: Wir wollen unser Pressing verbessern, zudem mit variablen Außen im Mittelfeld agieren. Unterm Strich sind dafür die personellen Alternativen größer, wir sind so auch flexibler.“

Hoffen auf „schöne Dinge“

An oberster Stelle steht für den FC Epe dann erneut der Klassenerhalt, „möglichst ohne erst in Abstiegsgefahr zu geraten“, hofft der niederländische Spielertrainer. Vieles hängt von einem guten Start ab. „Sonst stehst du gleich unter Druck. Dann nehmen andere Faktoren direkt Einfluss auf den Saisonverlauf.“ Allerdings sagt Jeroen van der Veen auch: „Wenn uns der Auftakt gelingt, so wie in unserem ersten Bezirksliga-Jahr etwa, dann dürfen sich die Fans freuen. Dann können mit dieser Mannschaft noch schöne Dinge passieren.“

FC Epe vorm Saisonstart

Trainer : Jeroen van der Veen; Co-Trainer : Dominik Kalitzki, Sven Terglane – Zugänge : Felix Wobbe (Fortuna Gronau), Dominik Kalitzki (Eintracht Ahaus), Hardy Dücker (FC Epe 2), Leon Komnik (TuS Wüllen), Henry Fernando Rivas Lobon (Fußball-Akademie Schüttorf), Wilmar Gerardo Cubides Ortiz (Fußball-Akademie Schüttorf), Simon Peters-Kottig (eigene Jugend), Niklas Wissing (eigene Jugend), Julien Wiedermann (eigene Jugend) – Abgänge : (Verteidiger) Jeroen van der Veen, Takahiro Tanio (SpVgg Vreden), Suguru Watanabe (Ziel unbekannt), Jan-Bernd Hilbring (Laufbahnende), Timo Lamche (Fortuna Gronau), Nico Hache (Fortuna Gronau) – Vorbereitung : Auswahl Fußball-Akademie Schüttorf (17. Juli), Teilnahme am Eintracht-Pokal in Ahaus (22., 24. und 27. Juli; evtl. mehr Spiele bei Weiterkommen); Gronauer Stadtmeisterschaft (3. und 5. August); DFB-Pokal (31. Juli / Eintracht Stadtlohn und evtl. 7. August)

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