Fußball-DFB-Pokal: SF Lotte - Werder Bremen
Das Aufstiegspuzzle der Trainer Viktor Skripnik und Ismail Atalan

Lotte / Bremen -

Um die Aufstellung vor dem DFB-Pokalspiel zwischen SF Lotte und Werder Bremen machen die Trainer Viktor Skripnik und Ismial Atalan ein Geheimnis. Spätestens am Sonntag kurz vor dem Anstoß wollen sie die Katze aus dem Sack lassen.

Freitag, 19.08.2016, 17:42 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 19.08.2016, 00:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 19.08.2016, 17:42 Uhr
Werder Bremens Trainer Viktor Skripnik 
Werder Bremens Trainer Viktor Skripnik  Foto: FrankPeters

Sportlich betrachtet spricht einiges für Werder Bremen , auch wenn der Bundesligist auf Topstürmer Claudia Pizarro verzichten muss. Bei den Sportfreunden sind die Personalsorgen ebenfalls groß. Eventuell fallen sechs Spieler aus.

Wer beim SV Werder Claudio Pizarro ersetzen wird, will Trainer Viktor Skripnik nicht verraten. „Wer wirklich spielt, entscheidet sich Sonntag um halb vier“, so Skripnik. „Wir sind zufrieden mit Lennart Thy. Er hat gegen Chelsea und in Dresden einen guten Job gemacht“. Skripnik lobt auch Johannes Eggestein und Aron Johannsson. „Grundsätzlich ist er noch nicht so weit“, sagt Skripnik zu Johannsson. „Nicht dass es eine Überbelastung gibt“. Auch wenn man in Zukunft natürlich mit ihm plane.

„Definitiv habe ich meine Mannschaft schon im Kopf“, so Skripnik, der mit seiner Mannschaft drei Trainingslager in der Vorbereitung absolvierte. Es gäbe zwei, drei Positionen, die noch nicht ganz klar seien und bei denen er sich auf sein Bauchgefühl verlasse.

SF Lottes Trainer Ismail Atalan

SF Lottes Trainer Ismail Atalan Foto: Mrugalla

Mindestens genauso viele offene Planstellen hat Lottes Coach Ismail Atalan. Die angeschlagenen Alexander Langlitz und Nico Neidhart haben gestern trainiert und können auflaufen. Auch Tim Wendel scheint es bis Sonntag zu schaffen. Er und Matthias Rahn sind der Meisterschaft zwar gesperrt, dürfen im Pokal aber auflaufen. Ein großes Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Kevin Freiberger. Seine Chancen beziffert Atalan auf 30 bis 40 Prozent. Für ihn könnte Patrick Schikowski in die Startelf rücken. Oder der Coach weicht vom üblichen 4:3:3 auf ein 4:2:3:1-System ab. „In jedem Fall wollen wir Bremen unter Druck setzen, sie beschäftigen“, verspricht Atalan eine offensive Marschroute. „Wenn wir uns nur auf die Defensive verlagern, kassieren wir gegen einen Bundesligisten ganz sicher irgendwann ein Gegentor.“

Der lange verletzte Luca Tankulic steht vielleicht im Kader, kommt aber nicht für die Startelf in Frage. Tim Gorschlüter, Alexander Hettich und Nico Granatowski fallen aus.

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