Fußball-Regionalliga
Hauptsache verletzungsfrei

Warendorf -

Nach der furiosen ersten Regionalliga-Saison haben sich Warendorfs Fußballerinnen in der abgelaufenen Spielzeit endgültig in der dritthöchsten deutschen Spielklasse akklimatisiert. Am Sonntag geht es mit einem Auswärtsspiel der der Zweitvertretung von Bayer Leverkusen in die dritte Saison. „Ich hoffe, dass wir nicht wie letztes Jahr mit drei Niederlagen in die Saison starten“, erzählt Trainer Andre Kuhlmann.

Freitag, 26.08.2016, 09:08 Uhr

Verteidigerin Gianna Grillemeier (hinten) will mit der WSU auch im dritten Regionalliga-Jahr den Klassenerhalt möglichst schnell schaffen.
Verteidigerin Gianna Grillemeier (hinten) will mit der WSU auch im dritten Regionalliga-Jahr den Klassenerhalt möglichst schnell schaffen. Foto: René Penno

Personell hat sich einiges verändert. Kuhlmann , der in sein zweites Jahr als Trainer der ersten Mannschaft geht, muss sich an ein neues Gesicht an seiner Seite gewöhnen. Max Ende tritt aus beruflichen Gründen kürzer und übernimmt die sportliche Leitung. Seine Nachfolge als gleichberechtigter Trainer übernimmt Frank Plagge. Plagge wird allerdings nicht bei jedem Spiel dabei sein, „aber mindestens einmal die Woche beim Training“, so Kuhlmann. Auch Ende wird einmal pro Woche anwesend sein, um mit den verletzten Spielerinnen individuell zu trainieren.

Mit der Vorbereitung ist Kuhlmann soweit zufrieden, auch wenn er über manchen Gegner nicht besonders glücklich war. „Wir haben gegen zu viele Teams getestet, die nicht wirklich Fußball spielen wollten“, berichtet Kuhlmann. Dennoch sieht er seinen sehr jungen Kader gut vorbereitet. Sechs Spielerinnen kommen aus der eigenen U17, dazu noch drei externe Neuzugänge: Lea Haverkamp von Güterslohs U17, Lynn Gismann, die in Kinderhaus in der U17 der Jungen spielte und Laura Dahlkemper aus der Schweiz .

Demgegenüber stehen sechs Abgänge: Laura Rieping geht nach Billerbeck, Jessy Kellys Ziel ist noch offen, Mayra Acosta macht ein Auslandsjahr, Sandra Aertker, Madleen Ballion und Anna Rademacher treten kürzer.

Pechvogel der Vorbereitung ist wieder einmal Kathrin Schmidt. Wie schon im vergangenen Jahr muss sie am Knie operiert werden. „Vor der Rückrunde planen wir nicht mit ihr“, sagt Kuhlmann. Für die kommende Spielzeit äußert Kuhlmann vor allem einen Wunsch: „Ich wünsche mir, dass wir dieses Jahr weitgehend von Verletzungssorgen verschont bleiben.“

Ebenso hofft der Warendorfer Übungsleiter auf einen Abstiegskampf ohne Warendorfer Beteiligung. „Wir wollen so schnell wie möglich nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben.“ In der vergangenen Saison musste sein Team – vor allem aufgrund einer mäßigen Hinrunde – lange um den sicheren Klassenerhalt bangen.

Eine Übermannschaft wie Arminia Bielefeld erwartet Kuhlmann dagegen nicht. „Kölns Reserve und Aachen als Absteiger werden wohl eine gute Rolle spielen. Auch Essen hat sich gut verstärkt“, vermutet er.

Am Sonntag sollen in Leverkusen die ersten Punkte her. Die Mannschaft sei allerdings eine Wundertüte. „Leverkusen hat einige Verletzte, vielleicht wird das mit Spielerinnen aus der Ersten kompensiert“, überlegt der WSU-Coach.

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