Fußball: Bezirksliga 12
„Menga spielt ab Winter für TuS Recke“

Recke -

Mit dieser Bilanz sind sie derzeit Gesprächsthema im Münsterland. Bezirksligist TuS Recke hat sämtliche vier Saisonspiele bisher gewonnen, ist saisonübergreifend seit 14 Partien ohne Niederlage und hat außerdem seit 14 Heimspielen am Stück nicht mehr verloren. Im Interview stand Trainer Marc Wiethölter Rede und Antwort.

Mittwoch, 07.09.2016, 06:09 Uhr

Was Marc Wiethölter sagt, kommt bei seiner Mannschaft in dieser Saison offenbar gut an. Nach vier Spielen ist der TuS Recke das einzige verlustpunktfreie Team in der Bezirksliga. Das hat sogar Drittliga-Profi Addy-Waku Menga vom VfL Osnabrück ins Fürstenbergstadion gezogen. Wiethölter sagt scherzhaft, dass Menga der erste Winterneuzugang des TuS Recke sei – und freut sich über den Besuch.
Was Marc Wiethölter sagt, kommt bei seiner Mannschaft in dieser Saison offenbar gut an. Nach vier Spielen ist der TuS Recke das einzige verlustpunktfreie Team in der Bezirksliga. Das hat sogar Drittliga-Profi Addy-Waku Menga vom VfL Osnabrück ins Fürstenbergstadion gezogen. Wiethölter sagt scherzhaft, dass Menga der erste Winterneuzugang des TuS Recke sei – und freut sich über den Besuch. Foto: Stefan Daviter

Mit dieser Bilanz sind sie derzeit Gesprächsthema im Münsterland. Fußball-Bezirksligist TuS Recke hat sämtliche vier Saisonspiele bisher gewonnen, ist saisonübergreifend seit 14 Partien ohne Niederlage und hat außerdem seit 14 Heimspielen am Stück nicht mehr verloren. Am kommenden Wochenende hat Recke spielfrei, empfängt danach die U23 des 1. FC Gievenbeck. Zeit für ein launiges Interview Redaktionsmitglied Jan Kappelhoff mit Trainer Marc Wiethölter .

Addy Wakku Menga schaute sich bereits ein Spiel des TuS Recke an.

Addy Wakku Menga schaute sich bereits ein Spiel des TuS Recke an.

Herr Wiethölter, Sie waren in einem Interview mit dem Satz „Wenn man oben steht, gewinnt man so ein Spiel“ zu hören. Was kostet Sie das ins Recker Phrasenschwein?

Marc Wiehölter: Das Video wurde, glaube ich, noch nicht von allen Spielern angeschaut. Da wird aber sicherlich noch etwas kommen. Üblich bei uns sind 50 Cent pro Phrase. Schaun mer mal ...

... das war ja schon die nächste. Dann sind Sie schon bei 1 Euro.

Wieölter: (lacht) Genau.

Es gibt Gerüchte, die besagen, der urlaubende Maik Klostermann hätte sich aus Bali mit einem unmoralischen Angebot bei der Mannschaft gemeldet …

Wiethölter: Wenn 30 Liter Bier, die wir zusammen auf der Kirmes trinken, für Sie unmoralisch sind, dann kann ich das in diesem Fall bestätigen, ja.

Zumindest scheint die Motivation mit Bier bei Fußballern gut zu funktionieren.

Wiethölter: Seitdem ich in Recke bin, klappt das sehr gut. Auf meiner vorherigen Station ging das oft nach hinten los.

Sogar Drittliga-Profis wollten den TuS am Sonntag spielen sehen …

Wiethölter: Ja, das hat uns gefreut. Hat aber auch einen Hintergrund: Addy-Waku Menga wird ab Winter für den TuS Recke spielen. Nein, Spaß beiseite. Er hat familiäre Verbindungen nach Recke, der Lebensgefährte seiner Schwiegermutter wohnt hier. Und die waren zusammen am Platz, ich habe ihn selbst aber gar nicht gesehen. Was ich allerdings gehört habe, ist, dass er bei unserer Halbzeitverlosung einen Tankgutschein gewonnen haben soll. Ich weiß nicht, ob das stimmt, aber es hörte sich sehr glaubhaft an.

Kann Recke Meister werden?

Wiethölter: Wenn wir weiter unsere Spiele gewinnen, werden wir Meister, das ist richtig. Aber das ist sehr unrealistisch, das habe ich der Mannschaft auch schon gesagt. Wir sollten nicht den Fehler machen, uns zu sehr auf die Lobhudeleien einzulassen. Mir passt der Spruch gut, von Woche zu Woche und von Spiel zu Spiel zu schauen. Es sind noch 24 Spiele, es kann auch in die andere Richtung gehen und Sonntag war es schon kurz davor.

TuS Recke in der Landesliga – hört sich aber doch gut an, oder nicht?

Wiethölter: Ja, klar, TuS Recke in der Landesliga hört sich sehr gut an. Halte ich aber für sehr utopisch und sehr, sehr weit weg.

Etwas nach oben korrigieren könnten Sie Ihre Saisonziele aber schon bald ...

Wiethölter: Nö. Wie schon gesagt: Von Woche zu Woche, von Spiel zu Spiel ... Wir wissen, was wir können, und dass wir jede Mannschaft in der Bezirksliga schlagen können. Wir wissen aber auch, dass wir mit nur 90 Prozent kein Spiel gewinnen können. Dementsprechend werden wir nichts korrigieren, weil ich immer noch absolut davon überzeugt bin, dass ein 4. Platz wie in der letzten Saison ein sehr, sehr gutes Ergebnis für den TuS Recke wäre. Die Liga ist ausgeglichen, wir nehmen von Platz 1 bis 6 oder 7 alles mit.

Warum ist es so schwierig, den TuS zu schlagen?

Wiethölter: Weil die Jungs absolut konzentriert arbeiten. Wir sind viel gefestigter in der Rückwärtsbewegung und Defensivarbeit als noch vor einem Jahr, auch wenn wir das Sonntag oft vermissen lassen haben. Das war ein kleiner Rückschritt in alte Zeiten. Wir sind viel ausgeglichener, haben für jede Position zwei Spieler, die diese ausfüllen können. Wir können auf viele personelle Probleme deutlich besser reagieren als in der letzten Saison.

Kommt Ihnen die Pause überhaupt gelegen?

Wiethölter: Das ist immer schwierig. Sicherlich freuen sich die Jungs, ein Wochenende frei zu haben. Aus Trainersicht freue ich mich auch, ein Wochenende zumindest aktiv frei zu haben, passiv werde ich mir Gievenbeck gegen die ISV ansehen. Ob uns die Pause gelegen kommt, kann ich am besten in 14 Tagen oder drei Wochen beantworten.

Wie hoch besiegen Sie danach Gievenbeck?

Wiethölter: Das ist noch zu weit weg.

Was Marc Wiethölter sagt, kommt bei seiner Mannschaft in dieser Saison offenbar gut an. Nach vier Spielen ist der TuS Recke das einzige verlustpunktfreie Team in der Bezirksliga. Das hat sogarDrittliga-Profi Addy-Waku Menga vom VfL Osnabrück ins Fürstenbergstadion gezogen (kl. Foto). Wiethölter sagt scherzhaft, dass Menga der erste Winterneuzugang des TuS Recke sei – und freut sich über den Besuch. Foto: Stefan Daviter/kleines Foto: Ralf Wackmann

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