Fußball | Frauen-Landesliga: Fortuna Gronau - Borussia Emsdetten
Aus fünf Metern an die Latte

Gronau -

So wird das ganz schwer für Fortuna Gronau, den Klassenerhalt in der Frauen-Landesliga zu schaffen. Nur gut, dass die Saison gerade erst begonnen hat und noch Zeit für Korrekturen bleibt.

Sonntag, 11.09.2016, 18:09 Uhr

Auch von Jacqueline Eckelmann ging nach dem Seitenwechsel keine Torgefahr mehr aus. Fortuna Gronau verlor sein Heimspiel gegen Borussia Emsdetten nach enttäuschender Vorstellung 0:1.
Auch von Jacqueline Eckelmann ging nach dem Seitenwechsel keine Torgefahr mehr aus. Fortuna Gronau verlor sein Heimspiel gegen Borussia Emsdetten nach enttäuschender Vorstellung 0:1. Foto: Stefan Hoof

Zwar verloren die Blau-Schwarzen ihre Heimpartie gegen Borussia Emsdetten nur hauchdünn mit 0:1, aber die Vorstellung besonders nach dem Rückstand war ganz schwach.

Da war kein Aufbäumen gegen die Niederlage zu erkennen, da gelang es den Gastgeberinnen nicht, im zweiten Durchgang auch nur eine zwingende Torchance zu kreieren. Da mangelte es Fortuna so ziemlich an allem: an Kraft, Schnelligkeit, Spielwitz, Ausdauer und Durchsetzungsvermögen. Zu keiner Phase liefen die Emsdettenerinnen Gefahr, ihre Führung einzubüßen. Dass die Borussen-Keeperin einmal bei einem Distanzschuss von Evelyn Finkemeier sogar Probleme hatte, lag letztlich an ihr selbst. Ansonsten verlebte Emsdettens Nummer 1 einen ruhigen Mittag an der Laubstiege.

Trainer Ralf Spanier hob zwei entscheidende Szenen hervor. Die erste führte zum Gegentreffer in der 31. Min., als Torfrau Laura Alies nach einer Ecke den Ball nur abklatschte. Szene zwei ereignete sich in der 43. Min., als Jacqueline Eckelmann die Torfrau ausspielte und den Ball quer vor das leere Tor legte. Doch Marilena Sprenger brachte das Kunststück fertig, den Ball unbedrängt aus 5m Entfernung vor die Latte zu schießen. Nur eine Minute später scheiterte Anna-Lena Jansen nach einem Eckball mit dem Kopf an der Emsdettener Torfrau.

Dass Spanier nach dem Seitenwechsel mit zwei Spitzen spielen ließ, machte sich nicht bemerkbar. Emsdetten drohte keine Gefahr, entwickelte selbst aber auch keine. „Emsdetten war zwar spielbestimmend und hatte auch mehr Ballbesitz, doch klare Chancen haben die auch nicht raus gespielt“, so Spanier.

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